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deutsches Wörterbuch. Zweiter Band H-O. (2)

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Objekt: deutsches Wörterbuch. Zweiter Band H-O. (2)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
cbl
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
cbl_1888
Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Sechzehnter Jahrgang. 1888.
Bandzählung:
16
Herausgeber:
Carl Heymanns Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1888
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück No 31.
Bandzählung:
31
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

supplement

Titel:
Zoll- und Steuer-Wesen. Beilage zu Nr. 31. Anweisung zur Ausführung des Vereinszollgesetzes.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
supplement

supplement

Titel:
Niederlage-Regulativ.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
supplement

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Wörterbuch.
  • deutsches Wörterbuch. Zweiter Band H-O. (2)

Volltext

1035 O— ob. 
Obacht — obliegen. 1036 
O. 
O, 1) der Laut und sein Zeichen; über a und o vgl. 
unter a. das goldne o, Name eines Schmetterlings, 
von einer Zeichnung auf seinen Flügeln. 2) Ausruf 
allgemeinster Art bei irgend einer plötzlichen Gemüts- 
bewegung, Freude, Trauer, Unwillen, Uberraschung, Ver- 
wunderung, Zweifel, Schmerz u. s. w. ausdrückend, auch 
oh geschrieben, in verschiedener Stellung und Begleitung, 
mit Substantiven, Adjectiven, Adverbien: o gott, welche 
freude, welcher schmerz!; o selig sind wir Baruch 4, 4; 
o recht, der engel des herrn wird dich finden Susanna 
55; o ein trewer gott 2. Cor. 1, 18; mit Gen.: o des 
höllischen gaukelspicls! Lessing Gal. 5,7; o! rult 
sie, des gutigen zulalls! Wieland Am. 12, 28; mit 
über: o, über die blinden, die nicht schen wollen! 
Lessing Minna 5, 12; mit dem persönlichen Pronomen: 
o ich glucklicher!; o du schönst unter den weibern 
Hohel. Sal. 5, 9; o jr kleingleubigen Matth. 6, 30; 
o, Sic unbarmherzige! Lessing Minna 5, 10; im Dat. 
Acc.: o mir! das mag der teufel ertragen Goethe 
Künstlers Erdenwallen 2; o mich vergeszlichen Lessing 
Nath. 3, 2; zu Sätzen gestellt: o ich bitte dich Schiller 
inb. 1, 3; 0 wenn das ist ebd.; oh es wütet in meinem 
innern 2, 2; vor Imperativen: o komm! o geh! o lassen 
Sie doch!; o lasz uns knien die beilgen anzurufen! 
Goethe Faust 1; auch bei Unterdrückung derselben in 
bewegter Rede: o zul; o hin zu ihm!; o nun ge- 
schwind! Lessing Minna5, 12; in Sätzen des Wunsches 
und Vorsatzes: o das sie weise weren 5. Mos. 32, 29; 
o dasz ich tausend zungen hätte!; o wie wil ich nach- 
reden Jes. 38, 15;o wie fro wolten wir sein Hes. 21, 10; 
mit andern Partikeln: o ja, o freilich, o doch, o aller- 
dings u. s. w.; o nein, das thaten sie nie! Schiller 
Räub. 1, 3; als Schmerzensruf o wehl; o weh des 
sundigen volks Jes. 1, 4; o je, o jemine, o jerum (s. d.); 
in wiederholter Stellung: o, o, diese uberraschung!; 
o. o! der war auch ein vagabund Droste 125; als 
Ruf an Zugtiere, still zu stehen: o pferd! Stieler; 
auch ohal; substantivisch: alle scine os und achs. 
Dase, t. wasserreiche Stelle in der afrikanischen Sand- 
wüste, Wort koptischen Ursprungs, nach der griech. Form 
Casis in neuerer Spr. aufgenommen; in eigentlichem 
Sinne: will .. an oasen mich erfrischen Goethe 
Div. 1, 1; oasen .. die des Arabers schnsucht kennt 
Droste 80; auf andere ähnliche Orte übertragen: sah 
ich die wuste Roms zum ersten mal und bald auch 
der oase wüäldchen ragen Heyse 1, 327; bildlich: ob 
äuszres leben auch im frost zersticbe, im innern die 
oase schutzt die lichbe Lenau 193. 
Ob, Adv. und Präposition, oben, oberhalb; ahd. obo, 
mhd. obe, ob, im Ablaute zu auf und über (s. d.) 
stehend, ohne Beziehung zu urverwandten Bildungen; 
als Adv. in einer Reihe unten folgender Zusammen- 
setzungen, zu denen Zusammenrückungen mit Partizipien 
treten, die namentlich der Kanzleispr. vertrant sind, 
obgemeldet, obgenannt, obbesagt, obberuhrt u. ä.; 
außerdem in darob (s. d.); allein nur in älterer Spr.: 
sist obe, sò bin ich unden Minnes. Frühl. 72, 40; als 
Präp. mit Dat., häufiger in älterer als in neuerer Spr., 
wo. de meist nur in zehobener Rede dauert; örtlich: 
Ceichen) die stuenden all noch ob der erden D. Städtechr. 
5, 69; alles was ob erden ist Frölich Stob. 114; nicht 
möcht ich einen kalten stein ob deinem warmen herzen 
sehen Droste 104; als Landbezeichnung: die land ob 
der Sau bis an die Enns Aventin 1, 584; jetzt noch 
Oesterreich ob der Enns; in Verbindung mit Verben 
anf dem Grunde des Niederbeugens: da sie so ob den 
buchern sitzt Herold Ee 87b; stuenden etlich ob den 
altären, hicelten mesz Aventin 2, 413; der priester 
sprach den segen ob dem paare Lenau 20; in zeitliche 
Bed. übergehend: da si ped ob tisch saszen Aventin 
1, 231; unsinnlich, Beharren, Schutz, Dauer bezeichnend: 
(sie) halten ob dem ergernis jrer missethat Hes. 14, 3; 
damit man ob inen halt Aventin 2, 362; Häufung: 
erschluegs all ob ainem haufen 61; bei Zahlbegriffen 
Übertreffen: verlur ob sechzig tausend man 1, 477; er 
ist klug und weisz (weise) ob allen BWaldis Esop 
2, 65; Grund, Ursache, Anlaß: zu ermanen, das jr ob 
dem glauben kempfet Judas 3; die beiden armen seelen 
starben vor freuden fast ob dem gesicht Wieland 
Sixt u. Klärch. 2, 56; der seinen 2ögling ob gestohlnen 
kirschen ausschalt Uhland 139; hätt ich das andre 
vergessen ob all dem edeln wein 231; ob jener maid 
.. habt ihr zu lang verweilet 426; richtet man ob 
der that Grillparzer 3, 80; wölfe . . die heulten wie 
ob gutem fang Geibel 1, 62; auch mit dem Gen.: 
vcrwundert ob des seltsamen geräthes in meiner hand 
Schiller Jungfr., Prolog 3. — Zusammensetzung: Ob- 
acht, l. Acht ob einem oder etwas, das Aufmerken: ein 
herr hat wol in obacht zu nehmen, dasz ihm wit 
dem herzen gedient werde Lehmann Floril. 142; als 
sie in obacht nahmen, dasz mir mein patient dank 
sagte Simpl. 2, 278; obacht auf etwas geben, der gött- 
lichen obacht empfehlen Adelung; warnender Zuruf 
für Unvorsichtige: obacht! oder obacht geben! — Ob- 
dach, n. schützendes Dach über einem oder etwas, ahd. 
opdach, obdach, mhd. obedach, obdach, schützende Unter- 
kunft überhaupt: läut sint, die habent neur ainen fucz 
.. und rucent si under irm lucz reht sam under aim 
obdach Megenberg 490, 21; es (das Mutterhaus) 
war das obdach der waisen Schiller Räub. 5, 1; 
(Freunde die) cin obdach gern gewähren Tell 1, 4; ob 
weg und steg ihr unbekannt, ob speise und obdach 
Zveifelhaft Scheffel Ekkeh. 227; hatten obdach 
hier gefunden 1# 1, 336; dazu obdachlos, ohne 
Obdach. — Obhut, k. Hut ob etwas: die obhut, m- 
spectio, custodka Stieler; obhut des höchsten 
Schottel 64125; in dieser feste, die meiner treuen 
obhut ihr vertraut Grillparzer 9, 80. — obliegen, 
abdb- oba liggan, mhd. obe ligen, in älterer Spr. oben, 
obenauf liegen, auch als Sieger im Ringkampfe, daher 
— siegen: die obligen und unterligen 2. Mos. 32, 18; 
er wird seinen feinden obligen Jes. 42, 13; teten etlich 
schlacht mit in, lagen ob Aventin 1, 101, seit 17. Ih. 
veraltet; sich mit einer Sache anhaltend beschäftigen, 
erst uhd., dem lat. ineumbere nachgebildet: dem rächten 
obligen, sich auf die rücht geben Maalerz; der leer, 
geschrilt, dem krieg, seiner kunst obligen ebd.; diese 
ritterschalt, die dem verdauungswerke 80 friedlich ob- 
Zzuliegen schien Wieland Ob. 3, 3; er liegt den wissen- 
schaften ob; auch einem obligen, ernstlich anhalten 
etwas 2e thün und jn treiben und nötigen Maaler; 
einem umb etwas, mit bitt vast obligen ebd.; —
	        

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