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Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Zweiter Teil. Bis zu den Karlsbader Beschlüssen. (25)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Zweiter Teil. Bis zu den Karlsbader Beschlüssen. (25)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1890
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Achtzehnter Jahrgang. 1890.
Volume count:
18
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 44.
Volume count:
44
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
1. Zoll- und Steuer-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Debit von Stempelmarken und gestempelten Blankets zur 2 der Wechselstempelsteuer.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Staatengeschichte der neuesten Zeit.
  • Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Zweiter Teil. Bis zu den Karlsbader Beschlüssen. (25)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Zweites Buch. Die Anfänge des Deutschen Bundes. 1814-1819. (Schluß.)
  • 3. Geistige Strömungen der ersten Friedensjahre.
  • 4. Die Eröffnung des Deutschen Bundestages.
  • 5. Die Wiederherstellung des preußischen Staates.
  • 6. Süddeutsche Verfassungskämpfe.
  • 7. Die Burschenschaft.
  • 8. Der Aachener Kongreß.
  • 9. Die Karlsbader Beschlüsse.
  • 10. Der Umschwung am preußischen Hofe.
  • Beilagen. (I - V)

Full text

Zehnter Abschnitt. 
  
Der Umschwung am preußischen Hofe. 
Auf den Zorn der liberalen Parteien war Fürst Metternich von Haus 
aus gefaßt, als er, nach seinem bescheidenen Geständnis, „in drei Wochen 
vollendet hatte, was dreißig Jahre der Revolution nicht zu Stande bringen 
konnten“. Den Charakter des deutschen Volks kennen zu lernen, hatte er 
freilich nie der Mühe wert gehalten; er ahnte nicht, wie hoch diese idea— 
listische Nation die Freiheit des Gedankens schätzte und wie furchtbar sie 
gerade durch einen Angriff auf die Presse und die Hochschulen gekränkt 
werden mußte. Die Karlsbader Beschlüsse verwirrten und verwüsteten die 
öffentliche Meinung von Grund aus. Die Hoffnung auf die friedliche 
Fortbildung der deutschen Dinge ging auch den Gemäßigten verloren. 
Republikanische Gedanken, denen in unserer monarchischen Geschichte jeder 
Boden fehlte, begannen überhand zu nehmen, seit Deutschlands Fürsten 
als die verschworenen Feinde der Volksfreiheit auftraten; die bisher nur 
theoretische Begeisterung für den großen Freistaat Amerikas ward bei Vielen 
zur praktischen Parteigesinnung. Das wüste Lied der Unbedingten „Fürsten 
zum Land hinaus!“ drang jetzt erst in weitere Kreise. 
Die Nation ward irr an ihrem Staate, an ihren schönsten historischen 
Erinnerungen. Die edle vaterländische Begeisterung der letzten Jahre ver— 
rauchte. Von aller Lippen klang die bittere Klage, das Blut von Leipzig 
und Belle Alliance sei umsonst geflossen. Wenn die deutschen Liberalen 
vorher nur halb unbewußt einzelne jakobinische Grundsätze bei sich auf— 
genommen hatten, so zogen sie jetzt, da man ihnen unter dem Namen 
des alten deutschen Rechtes Druck und Verfolgung bot, mit fliegenden Fahnen 
in das französische Lager hinüber und berauschten sich an einer konstitu— 
tionellen Theorie, welche das republikanische Ideal kaum noch notdürftig 
verbarg. Die Sieger sammelten begierig jeden Brocken politischer Afterweis- 
heit, der von dem Tische der Besiegten abfiel; die deutsche liberale Politik 
beugte sich vor den französischen Ideen so knechtisch wie einst die Dichtung 
in den Tagen Ludwigs XIV. Die neuen, aus den Tiefen des germa- 
nischen Lebens geschöpften Gedanken der historischen Rechtsschule fielen in 
Mißachtung, und wer die Verirrungen der entarteten konservativen Partei
	        

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