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Regierung und Volkswille.

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Bibliographic data

fullscreen: Regierung und Volkswille.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1900
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Achtundzwanzigster Jahrgang. 1900.
Volume count:
28
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 29.
Volume count:
29
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
1. Konsulat-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Regierung und Volkswille.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Hauptstück.
  • Register.
  • Advertising

Full text

Die deutsche Schule in den Ostmarken. 161 
das zu? Warum ist diese Politik, die durch ein so macht- 
volles Beamtentum, mit so ungeheuren Mitteln (es sind 
allmählich nahezu eine Milliarde Mark aufgewendet worden) 
durchgeführt wird, unter Zustimmung eines sehr großen 
Teiles des deutschen Volkes, wie ist es gekommen, daß 
sie so vollständig Bankerott gemacht hat*)? 
Das vornehmste Mittel der Germanisierung sollte die 
Volksschule sein. Wie sieht es in ihr aus? Da sind vielleicht                                die Volksschule. 
25 deutsche Kinder und 40—60 polnische. Der Lehrer weiß, 
daß der Kreisschulinspektor auf nichts mehr Wert legt, als 
daß die polnischen Kinder deutsch sprechen lernen, und sie 
lernen wirklich etwas. Ich habe es anfänglich nicht für 
Möglich gehalten, aber unsere Volksschullehrer sind so aus- 
gezeichnet, die Methode so durchgebildet und schließlich 
*) Auch viele Hakatisten geben jetzt zu, daß die Ostmarkenpolitik keinen 
Erfolg gehabt hat. Im Gegensatz dazu soll Geheimrat Witting in einer 
Rede in Bremen (Tägl. Rundschau v. 7. November d. J.) gesagt haben: 
„Unwahr oder erlogen ist es, daß die positive Ostmarkenpolitik im Sinne 
Bismarcks und Bülows versagt habe.“ Als ehemaliger Bürgermeister 
von Posen könnte Herr Witting einige Autorität beanspruchen. Aber es 
ist festzustellen, daß er in einer Broschüre „Das Ostmarkenproblem“ 1907 
sich erheblich anders ausgedrückt hat. An ein Mißverständnis, meiner- 
seits kann ich nicht glauben, denn eben finde ich auch in einem sehr 
lesenswerten Artikel von Karl Jentsch über die Polenpolitik den Satz: 
„Daß der Germanisierungsversuch völlig gescheitert ist und alle dahin ge- 
richteten Bestrebungen aussichtslos sind, bekennt auch Herr Witting, der 
zudem den Mißbrauch der Schule für politische Zwecke als einen Frevel 
brandmarkt.“ Dieser Artikel steht in „Der Zukunft“ (4. Oktober 1913), 
die von dem Bruder Herrn Wittings, Herrn Harden herausgegeben wird, 
und es ist wohl kaum anzunehmen, daß Harden eine völlige Um- 
kehrung der Ansichten seines Bruders in seiner Zeitschrift hätte durchgehen 
lassen. Jedenfalls sieht auch Herr Witting auf die Erfolge unserer Ost- 
markenpolitik mit solchem Zweifel, daß er den Vorschlag einer großen 
Enquete gemacht hat, einen Vorschlag, den ich nur billigen kann.
	        

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