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Unser Preußen.

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Bibliographic data

Full text: Unser Preußen.

Monograph

Persistent identifier:
sutner_s_v_recht_bayern_1909
Title:
Das Staats- und Verwaltungsrecht des Königreichs Bayern.
Author:
Sutner, Carl August von
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Dr. Max Jänecke
Document type:
Monograph
Collection:
bayern
Publication year:
1909
Edition title:
Zweite Ausgabe
Scope:
258 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Fünfte Abteilung. Finanzrecht.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§ 16. Das Finanzrecht des Staates.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Unser Preußen.
  • Title page
  • Gedicht ,,Vom Fels zum Meer".
  • Vorrede.
  • Inhalt.
  • Erster Zeitraum. Die Mark Brandenburg.
  • 1. Die Vorzeit.
  • 2. Gründung und Erweiterung der Mark durch die Anhaltiner.
  • 3. Zerfall der Mark unter den Bayern und Luxemburgern.
  • 4. Die Neugründung durch Friedrich von Hohenzollern.
  • 5. Der innere Ausbau.
  • 6. Ältere Geschichte Preußens.
  • 7. Das äußere Wachstum der Mark unter Johann Sigismund. 1609 - 1619.
  • 8. Zerfall unter Kurfürst Georg Wilhelm. 1619 - 1640.
  • Zweiter Zeitraum. Das Königreich Preußen.
  • 1. Die Neugründung des Staates durch den Großen Kurfürsten. 1640 - 1688.
  • 2. Die Stiftung des Königtums durch Friedrich III. (I.) 1688 - 1713.
  • 1. Auswärtige Verhältnisse.
  • 2. Sorge für des Landes Wohlfahrt.
  • 3. Erwerbung der Königskrone.
  • 4. Preußens Teilnahme am Spanischen Erbfolgekriege.
  • 5. Die letzten Regierungsjahre des Königs.
  • 3. Die innere Festigung durch Friedrich Wilhelm I. 1713 - 1740.
  • 4. Erhebung Preußens zur Großmacht durch Friedrich den Großen.
  • 5. Der Niedergang unter Friedrich Wilhelm II. 1786 - 1797.
  • 6. Preußens Fall und Wiederaufrichtung unter Friedrich Wilhelm III. 1797 - 1840.
  • 7. Die Erhebung Preußens zu einem Verfassungsstaate unter Friedrich Wilhelm IV. 1840 - 1861.
  • Dritter Zeitraum. Preußen als Vormacht des Deutschen Kaiserreichs.
  • 1. Die Errichtung des Deutschen Reichs durch Kaiser Wilhelm den Großen. 1861 - 1888.
  • 2. Die innere Festigung durch Kaiser Friedrich III. und Kaiser Wilhelm II.
  • Allmähliche Vergrößerung des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Die brandenburgisch-preußischen Regenten aus dem Hause Hohenzollern.
  • Stammtafel des hohenzollernschen Hauses.
  • Verzeichnis der Abbildungen und Karten.
  • Register.
  • Karte: Das Reich der Askanier (1134 - 1320).
  • Karte: Die Mark unter Friedrich I. (1415 - 1440).
  • Karte: Brandenburg unter dem Grossen Kurfürsten (1640 - 1688).
  • Karte: Preussen unter Friedrich dem Grossen (1740 - 1786)
  • Karte: Preussen unt. Friedrich Wilhelm II. (1786 - 1797).
  • Karte: Preussen nach dem Frieden v. Tilsit 1807.
  • Karte: Preussen nach dem Jahre 1866.

Full text

3. Die innere Festigung durch Friedrich Wilhelm J. 89 
wagensteuer erhoben. Selbst die Schweineborsten mußten an die Regierung 
abgeliefert werden, die sie verkaufte. Als auch diese Mittelchen sowie das 
Verschleudern von Domänen der Geldnot noch kein Ende machten, gab man 
sich sogar einem Betrüger in die Hände, der unter dem Versprechen, Gold 
machen zu wollen, dem Könige viel Geld ablockte, bis dieser ihn zuletzt hängen 
ließ. Der arglose König ahnte nichts von den Betrügereien Wartenbergs 
und seiner Helfershelfer. Dazu wurden in den Jahren 1709— 1711 die 
preußischen Gebiete östlich von der Elbe von der aus Polen eingeschleppten 
Pest heimgesucht, wozu sich noch Mißwachs gesellte. Ostpreußen allein verlor 
250000 Menschen, ein Drittel der Bevölkerung. Hilfeflehend wandten sich 
die Uberlebenden an die Regierung; der König sagte die erbetene Hilfe zu; 
Wartenberg aber lehnte alle Gesuche schroff ab. Da öffnete Kronprinz 
Friedrich Wilhelm seinem Vater die Augen und bat um Einleitung einer 
Untersuchung, die dann ergab, daß in allen Akten Unordnung, in allen Kassen 
Unterschleife der ärgsten Art sich fanden. Wartenberg, Wartensleben und 
Wittgenstein — das dreifache Weh — wurden (1710) bestraft und entlassen, 
aber v. Wartenberg erhielt noch eine hohe Pension und durfte ungehindert 
sein unrechtmäßig erworbenes großes Vermögen mit ins Ausland nehmen. 
Dazu nahm der Nordische Krieg (S. 103) immermehr eine die preußischen 
Länder bedrohende Wendung, während die preußischen Truppen außer Landes 
und die Kassen leer waren. Russische und polnische Truppen marschierten 
mitten durch die Mark, nahe an Berlin vorbei. Noch mehr erschütterte die 
schon siechen Kräfte des Königs ein Vorgang in seiner Familie: seine dritte 
Gemahlin, Sophie Luise von Mecklenburg, verfiel in Schwermut, die dann 
in Wahnsinn überging. In diesem Zustande überraschte sie den schon kranken 
König eines Tages in seinem Zimmer. Er erschrak heftig; denn er glaubte 
„die weiße Frau“ zu sehen, eine sagenhafte Erscheinung, die sich immer nahe 
vor einem Unglück im Hohenzollernhause zeigen soll. Infolgedessen ver- 
schlimmerte sich des Königs Krankheit, und schneller, als man erwartet, starb 
„der gütige Herr“, wie ihn das Volk nannte (1713). Hat er den Staat 
auch nicht wesentlich vergrößert, so hat er doch durch die Erwerbung der 
Königskrone und durch seine großherzigen Bemühungen um Volksbildung einen 
bedeutenden Schritt vorwärts auf der Bahn zur Größe Preußens gethan. 
5. Die innere Festigung durch Friedrich Willfelm I. 
115—I#0. 
1. Jugend und NRegierungsankrikt. 
Friedrich I. hinterließ nur ein Kind, den ihm von seiner Gemahlin 
Sophie Charlotte geborenen Prinzen Friedrich Wilhelm. Derselbe besaß 
weder die Vorliebe des Vaters für äußeren Glanz, noch den feinen Sinn der 
Mutter für Kunst und Wissenschaft, sondern schätzte nur das unmittelbar 
Nützliche. Urdeutsch in seiner ganzen derben Art und gründlichen Arbeit, 
haßte er die Franzosen und ihre Liederlichkeit; um sie den Berlinern zu ver- 
leiden, ließ er die Prügelknechte nach der neuesten französischen Mode kleiden.
	        

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