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Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

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Bibliographic data

Full text: Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1902
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Dreißigster Jahrgang. 1902.
Volume count:
30
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 25.
Volume count:
25
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Full text

174 
kein aufrichtiger, darum kein dauernder sein. Zwei Wünsche des 
Ordens, allerdings die dringendsten, hatte Albert zu gewähren ver- 
sprochen. Aber er meinte nicht, daß er nun auch in allen übrigen 
nachzugeben verpflichtet sei; auch wurde der Vertrag erst rechtskräftig 
mit der auf den Anfang des Jahres 1250 festgesetzten Zahlung der 
letzten zweihundert Mark, welche nicht erfolgte. 0) Der Orden da- 
gegen hatte, nach dem Abschlusse des Vertrages, nichts Eiligeres zu 
thun, als die Weihe von Deutschordenspriestern zu Preußischen Bi- 
schöfen zu betreiben. Es waren zwar, wie der Vertrag zeigt, sämmt- 
liche bereits eroberte Diöcesen auch mit Bischöfen bestellt, “#) aber 
diese gefielen nicht alle dem Orden. Daher empfing Albert schon am 
11. Februar desselben Jahres ein abermaliges Schreiben vom Papste, 
das strenger noch, als die früheren darauf bestand, daß er einen 
Priesterbruder Deutschen Ordens zum Bischofe weihen solle. Er habe, 
schrieb Innocenz, zu seinem Bedauern von dem Orden vernommen, 
daß Albert der früher ergangenen Weisung, einen Deutschordens- 
bruder zum Bischof zu weihen, noch immer nicht nachgekommen sei. 
Deßhalb gebiete er ihm aufs Strengste, den Deutschordensbruder 
Heinrich von Strateich für das erste Bisthum in Preußen, das erle- 
360) Ueberhaupt scheint der ganze Vertrag schon bald ausgelöst worden zu sein; 
denn die Zahlung der 300 Mark geschah für jetzt gar nicht, sondern wurde im Jahre 
1251 zu Lyon neuerdings versprochen. Vgl. Cod. d. Pr. I. 88. 
361) Die sogleich zu erwähnende Bulle des Papstes zeigt, daß er von den bei- 
den Bischösen Ernst und Heinrich noch Richts wußte, daß dieselben also noch nicht 
seine Bestätigung erlangt hatten. Heinrich von Ermland erlangte sie nie. — Voigt 
begeht III. 601. u. 36. den Irrthum, daß er den Heinrich von Ermland in uns- 
ker erzbischöflichen Urkunde mit dem Heinrich von Strateich in dem Schreiben des 
Papstes für dieselbe Person hält. Aber indem Innocenz dem Erzbischof den Letzteren 
zum Bischofe empfahl, war ersterer schon dazu bestellt, ein deutlicher Beweis ihrer 
Verschiedenheit; auch ist, wie Beckmann (in dem trefflichen Schristchen: De pr#- 
mo Wiscopo Marmige. Brunsb. 18354. S. 11. Anm. 53. und S. 13) bemerkt, 
der in der Urkunde Alberts erwähnte Henricus Warmiensis kein Ordensbruder, 
sonderm Weltgeistlicher, indem ihm der Beiname frater fehlt.
	        

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