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Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1906
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierunddreißigster Jahrgang. 1906.
Volume count:
34
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 38.
Volume count:
38
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Zoll- und Steuerwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Ausführungsbestimmungen zum Brausteuergesetze vom 3. Juni 1906.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Appendix

Title:
Anlage 1. Brausteuer-Vergütungsordnung.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

liberalen Üereinigung gebörte. Faupiwerke: „Römische Geschichte” (Bd. 13 1854-56, 
Bd. 5 1886, 8. Aufl. 188880), „Die römische Chronologie bis auf Eaesar“ (1855), 
„Geschichte des römischen Milnzwesens” (1360), „Römische Forschungen“ (1864-79), 
„Rönisches Staatsrecht” (3, Hull, 1887-—88}; die Ausgaben des „Korpus inseriplionum 
latinarum“ (1863—93}, der „Digesta“ im 1. Bande des „Borpus juris civilis“ (6. Aufl, 
1593). der ältesten Autoren für die „Monumenis Germaniae historica”. Aus der 
grossen Reihe wertvoller Hnguistischer, epigraphischer, chronologischer und lopo- 
graphischer Einzeluntersuchungen mögen noch genannt sein: „Die untertalischen 
Dialekte“ (1850), die Husgabe der „Res gestae divi Augusti ex montwnenlis Aneyrano 
ei Apoltoniensi“ (1865, 2. Aufl. 1883}, „Die Oertlidykeit der Uarusschlacht“ (1885). 
Miooren, Albert, Geh. Med.-Rat, Professor Dr, geboren am 26. Juli 1328 zu Oedı 
bei Kempen, besuchte die Universitäten Bonn und Berlin, wo ihn Albrecht von Grarfe 
in das Sachsiudium der Augenhellkunde einführte. THt seltener Tachkenninis und 
erprobler technischer Geschicklichkeit begann IM. seine Chätigkeit in Seiner Beimat und 
wurde 1862 Eeiter der Augenklinik in Düsseldorf, Zu gleicher Zeit führte er auch 
die Oberleilung der Provinzialaugenklinik in Littich. Sein Weltruf spricht beredier 
noch als die Zahl seiner Operationen (efwa 25600) für seine ausgezeichneien Erfolge. 
Die Stadı Düsseldorf ernannte ihn zu seinem 70. Geburtstage zu ihrem Ehrenbürger. 
Morgen, Kurt, Alrikareisender, geboren am |, November 1858 zu Meisge, trat 1878 
als Öllizier in das prewssische Teer und wurde 1380 an Sielle des verstorbenen 
Leutnants Tappenbeck und des erkrankten Bauptmanns Kund het der Forschungs: 
expedition im südlichen Kamenın. Ende November iraf er in Tauinde ein, tiberschritt 
im Dezember den nach Westen in die Biafrabal milndenden Sanaga, erreichte die 
südliche Grenze von Adamaua, entdeckte den Mbanı, Debentluss des Sanaga, und 
kehrte längs des Sanaga nach der Kiste zuriick, Eine zweite Expedition 139001 
führte ihm über Ngila, Cibati und Banjo nach Ibi am Binwe. 1894 reomanisierte er 
die Schuiziruppe in Kamerun und unterwarf die aufständischen Abostämme. Er schrieb: 
„Durch Kamerun von Süd mach More“ (1893), 1896-07 aing er zur englischen 
Sudanexpedition nach Dongola, machte 1897 den lürkisch-griechischen Krieg auf tlirkischer 
Seite mil und blieb seitdem als dewischer Militärattache in Konstantinopel, Seit 1808 
Major und Fliigeladjutani $. M. des Kaisers. 
mosler, Karl Friedrich, INediziner, geboren am 8. März 1831 zu Ortenberg, in Bessen, 
besuchte die Universitäten Giessen, Würzburg, Berlin, Prag und lien, wurde 1858 
Privatdozent in Giessen, 1862 ausserord. Prof, daselbst und 1864 ord. Prof. und 
Direklor der medizinischen Klinik in Greilswald. Er schrieb: „Helminihotogischt 
Studien und Beobachtungen“ (1864), „Behandlung des Typhus exantheinaticus“ (1868), 
„Pathologie der Leukämie" (1872), „Klinische Symptome der medullaren Leukämie“ 
(1877, „Die Krankheiten der Milz“ (1878), „Ueber Eungenchirurgie* (1883), „Ueber 
Milz-Echinocseeus und seine Bebandliung” (1884), „Tierische Parasiten“ {mil Peiper, 
1894), „Ueber Entstehung und Verhütung der Tuberkulose als Volkskrankheit“ (1800), 
Meottt, Felix, Komponist, Planist und Dirigent, geboren am 24. August 1856 zu 
Unier-Si. Weit bei Wien, seit E881 Bofkapelimeisier in Karlsruhe, seit 1836 Mitdirigent 
der Bayreuther Festspiele, Uon Ihm die Oper „Agnes Bemauer“ (880), das Fesi- 
spiel „Ebersiein“ (1330 und Lieder. 
much, Matthacus, Archlolog, geboren in Göpfritz, Thederösterreich, am 18. Oktober 
1832, 1877 Mitglied der Zentralkommission für Kunst und historische Denkmale in 
Wien. Schrieb: „Die Zeit des Mammuts“ (1881), „Aelteste Besiedelung der Länder 
des österreichischen Kaiserstaates“ (1834), „Die Kupferzeit in Europa und ihr Wer 
hallnis zur Kultur der Indogermanen“ (1886, 2. Aufl. 1893), „Prähistorischer Allas 
der Länder der Österreichischen Monarchie“ (1589), „Präblstorische Wandtaiel fir Volks, 
und Mittelschulen“ (1893. 
Miller, Karl, proiesiäntischer Cheolog, geboren am 3. September 1852 zu Langen- 
burg im Wilrkteinberg, besuchte die Universitäten Cübingen und Bstlingen, wurde 1875 
Ukar zu Ludwigsburg, 1873 Repetent in Cübingen, 1330 Privatdozent im Berlin, 1882 
ausserörd. Prof, daselbst, Tolgte 1834 einem Ruf nach Halle, erhielt 1886 eine ord. 
Professur in Giessen und ist seit 1805 ord. Prof. in Breslau. Er schrieb: „Der Kampf 
Eudwigs des Bayern mit der römischen Rurle“ (137080), „Die Anfänge des Minoriten- 
ordens und der Bussbruderschaften" (1835), „Die Waldenser und ihre einzelnen Gruppen 
bis zum Anlang des 18.- Jahrhunderts“ (1886), „Bericht itber den gegenwärtigen 
Stand der Forschung auf dem Gebiete der vorreformatorischen Zeil“ (1887), „Kirchen. 
veschichle” 892 11) Von Ihm die Einleitung „Proiestanfische Cheologie” im 
„Goldenen Bitche”. 
Müller, Gustav, Astronom, geboren am 7. INai 1851 in Schweldnitz (Schlesien), sell 
1877 Assistent, seit 1882 Observalor am Astrophysikalischen Observatorium in Potsdam, 
THigkied der deufschen Expedilion zur Beobachtung des Venusdurchganges 1382 nach 
Karklord, sowie der deuischen Sonnenlinsternisexpedition 1887 nach Russland, Schrift- 
führer der Astronomischen Gesellschaft seit 1896. Hauptsächlich thäalig auf dem 
#ebiefe der Asirophysik und speziell der Photomeirie der Gestime. Fauptarbeiten: 
„Pheiometrische und spektroskoplsche Untersuchungen, arıgesielli auf dem Giptel des 
Sänlis" (1891), „Belligkeilsbestimmungen der grossen Planeien und einiger Asteroiden" 
(1393), „Lehrbuch der Photomelrie der Gesiirme“ (1897). Zusammen mit P, Kenpf: 
„Photomeltische Durchmusterung des nördlichen Himmels“ (Ceil I u. I, 1894 u. 1890), 
mäller, Hermanı von, Generalleuinant 2. D. und Militärschriftsteller, geboren am 
2. Juli 1332 in Bernburg, trai 1251 in das preussische 3. HArlillerieregiment, besuchte 
185255 die Artillerieschule, 1859 — 62 die Kriegsakademie, wurde 1860 Premierleuinant, 
focht 1864 In Schleswig und wurde 1865 zum Generalstab kommandiert. 1866 Haupi- 
mann, machie er den Feldzug in Böhmen mit und war 1867—70 Mitglied der Artillerie- 
prülungskommisston. In Kriege gegen Frankreich 1870— 1 nahm er an den Be- 
lagerungen von Sirassburg, Coul. Soissons und Paris teil und erwarb das Eiserne 
Kreuz erster Klasse. 1872 Major, 1872—79 Lehrer an der Kriegsakademie, 1875 bis 
Anfang 1579 im Grossen Generalstabe, 187985 Ehef der Artillerieabteilung im Krieos- 
ministerium, 1870 Obersileulnant, 1883 Oberst. 1888 Generalmajor, 1800 Präses der 
Ariillerieprüölungskommission, 1890 Generalleutnant, 1895 am 25jährigen Gedenktäge 
der Uebergabe von Strassburg geadelt, 1895 Ehrenmitglied der schwedischen Akademie 
der Mililärwissenschaflen. Am Husban der preussischen Artillerie hat er kräftig mit- 
gewirkt. Tebi jetz in Berlin. Schriften: „Entwicelung der Feldarlillerie 181570“ 
(1873, 2. Aull., bis 1892 Eorigeseizt, 1893), „Eniwickelung der preussischen Testungs- 
und Belagerungsartiliierie 181575" (1875), „Entwicklung der preussischen Küsten- 
und Schiffsarlillerie 186073" (1879), „Geschichte des Festungskrieges" (11380, 2. Aufl. 
Biographien 35 - 
1892, „Entwickelung der deuischen Fesiungs- und Belagerungsarlillerie 1875—95" 
(1596), „Chätigkeil der deutschen Festungsarlillerie Im deutsch -Iranzösischen Kriege 
187071" (Bd. I: „Belagening von Strassburg“, 18982). 
miller, 9. Max, Sprachforscher und Sanshritist, geboren aın 6. Dezember 1323 zu 
Dessau, Studierte in Leipzig, Berlin und Paris, ging 1846 nach Engfand und lebt seit 1859 
in Oxford, wo er 1854 eine örd, Professur der neuen Sprachen und Cilleraiuren erhielt und 
1565-75 Prof, der vergleichenden Philologie war, um hierauf die Leitung der Ferans- 
gabe der „Sacred books of the Easl” zu Nbernehmen, 1869 Iitalied des Institwi de 
Trance, 1874 Ritter des Ordens pour ie merite, 1897 als Right Bonorable zum Mit. 
lied des Privg Council ernannt. Baupiwerke: Ausgabe der Rigveda mit dem Kott- 
mentar des Sahana (1840 — 73), „History of ancient Sanserit Iilerzture* (1859), 
„Grammatik der Sanskriisprache" (18066, deutsch 1868), „Essay on comparalive myiho- 
loay“ (1855), „Lertures on Ihe science of language” (86164, auch deuisch), Essays. 
„Leciures on Ihe Origin and arowih of religion as illustrated by Ihe religions ol 
India" (1878, deutsch 1890), „India what can it teach us?“ (1833, deutsch 1834), 
„Science ol thouaht" (1887, deulsch 1838), „Giltord Leciures“ (1838—92), „On Ihe 
Stience ol Religion" auch deulsch), „Eontribulion to Ihe Stience of Myihology“ 
(1897, auch deuisch), „Che 5ix Systenns oT Indian Philosophy“ (1899). 
müller-Breslan, Heinrich, Ingenieur, geboren am 13. Mai 1851 in Breslau, 188388 
ausserord. Prol. an der Eechnischen Bodyschuwe in Hannover, sell 1838 ord. Prof. für 
Statik der Baukönstruktionen und Brückenbau an der Cechnischen Bodhschule In Berlin, 
seil 1839 auch ord. Mitglied der Akademie des Bauwesens. Hauptwerke: „Cheorie 
und Berschmung der Bogenbrücken* (1830), „Die neueren Meihoden der Festigkeits- 
Iehre und der Statik der Baukonstruklionen“ 11835 und 1893), „Elöments de staligne 
graphique, appliquee aux construelons" (1886), „Die graphische Statik der Baukon. 
siruklionen“ (1887 und 1896, bislang 2 Bde. erschienen). Ausserdem zahlreiche Ab» 
handlungen,. damenier die ersie Lösung des Problems der versteiften Kette. Neben 
dem Lehramte als Zivjlingenieur thätig, hal er u. a. die schwierigeren Konstnektionen 
für den neuen Dom in Berlin bearbeitef, 
Mmaliner, Eaurenz, Philosoph, geboren am 20. Juli 1848 zu Gross-Erillowitz in 
Mähren, 1830 Privatdozent, 1983 ausserond., 1887 ord. Prof. an der theologischen, 
seit 1890 ord. Prof. der Philosophie an der philosophischen Fakultät der Universiiät 
Wien, 150495 Rektor der Wiener Universilät. Schriften: „Wilhelm Rosenkraniz' 
Philosophie“ (1877), „Die Bedeutung Galileis fir die Philosophie” (1894), „Lilteralur- 
und kunstkrifische Studien“ (1895). Feinsinniger Eitterarbistoriker und Essayist, 
Münch, Wilhelm, Pidagog. geboren am 23. Februar 1843 in Schwalbach, Kreis Wetzlar, 
siudierle zu Bonn und Berlin Cheologie und Philologie, war dann Gymnasiallehrer zu 
Köln, £leve und Barmen, wurde 1877 Direktor der Realschule erster Ordnung zu 
Kuhrort und war 18835—88 Direktor des Realgyınmasiums zu Barmen. 1883 ging er 
als Provinztalschuirat nach Koblenz und bekleidete diese Stellung bis Berbst 1897. 
seitdem ist er ord, Fonorarprofessor an der Universität zu Berlin. 1895 wurde er 
zum &eh. Regierungsrat ernanı. Schrilten: „Zur Förderung des Iranzösischen Unter 
richts, insbesondere aul Reatgymnasien“ (1883, 2. Aull.1895), „Vermischie Aulsätze über 
AUnterrichtsziele und Unterrichtskunst an höheren Schulen“ (1888, 2, Aufl. 1806), „Deue 
pädagogische Beiträge“ (1893), „Didaktik und Meihodik des französischen Unterrichts" 
(1895), „Anmerkungen zum Cext des Lebens“ (1806), 
Münster von Derneburg, Georg Frerbert Fürst, ursprünglich Gral zu Mlnster- 
Ledenburg, Freiherr von Grotiharis, Diplomat, geboren am 23. März 1820 zu London, 
studiere in Bonn, Keidelberg und Göingen, war Erblandmarschall und Mitglied der 
Ersien Kammer des Königreichs Bannover und 185664 ausserordentlicher bannoverscher 
Gesandier in St. Petersburg. Seil November 1867 erbliches Mitglied des preussischen 
herrenhauses, 1867—73 auch Mitglied des Reichstages (Reichspartei), Botschalter des 
Deutschen Reiches 1873—35 in London, seit 1885 in Paris; Mai bis August 1809 
Verireter des Deutschen Reiches auf der Friedenskonferenz im Faag und Ende August 
vom Deufschen Kaiser under dem Ciiel Fürst Münster von Derneburg in den Fürsten- 
stand erhoben. Er schrieb u. a.: „Politische Skirzen über die Lage Europas vom 
Wiener Kongress bis zur Gegenwart, 1815—67. Nebst den Depeschen des Grafen 
€. 5. 5. zu Münster (seines Vaters) über den Wiener Kongress" (1867) und „IMein 
Anteil an den Ereignissen des Jahres 1866 in Hannover“ (1868). 
Muiher, Richard, Kunsihistoriker, geboren am 25, Februar 1860 in Ohrdrul, besuchte 
die Universitäten Teidelberg und Leipzig. wurde 1883 Privatdozent in Mlinchen, 1885 
Konservator des Kupferstichhabinelis daselbst und ist seit 1895 ord, Prof. in Breskau. 
er schrieb: „Die ältesten deutschen Bilderbibeln“ (1883), „Die deutsche Bilcherillusiration 
der Golik und Frübrenaissance“ (1883—84) und „Geschichte der Thalerei im 19. Jahr- 
hundert” (1894). It ü. Birlh dab £T heraus: „Meister-Bolzschnälle aut vier Jahr- 
hunderten“ (1885 11), „Bicerone in der allen Pinakothek zu München“ 838) und 
„Eiteröne in der Gemäldegalerle in Berlin“ (1280). Verfasser der Einleitung über 
die Malerei in dem „Goldenen Buche“. 
Baumann, Bruns, Grossindusirieller, geboren am 10. Oktober I$4& in Dresden, Temte 
bei dem Eichdirektor Bugo Schickert daselbst die Feinmechanik, arbeitete hierauf in 
Wien, Berlin, Köln und Paris, errichtete 1868 in Dresden eine Dähmaschinenfabrik, 
assoziterte sich 1569 mit Emil Seldel, wurde 1875 wieder alleiniger Besitzer der Fabrik. 
die sel Ihrer Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (1856) „Nähmaschinenfabrik und 
Eisengiesserei, vormals Seide) & Naumann“ firmiert und gleichzeitig auch die Fabrikation 
von Fahrrädern aufnahm. Die Fabrik halte bis zum Jahre 1808 über eine Mlilken 
Nähmaschinen und 150006 „Germania”-Fahıräder produzier. Bruns Naumann, der 
die Leitung des Welrul geniessenden Etablissements in Bänden behalten hat, wurde 
1859 zum Kommerzienrat ernannt und war Mitbegründer des Vereins deutscher Fahrrad- 
fabrikanten, dessen Vorstand er Ist. 
Naumann, Friedrich, Sozialpolitiker, geboren am 25. März 1860 in Stönnthal bei 
Leipzig, studierte in Leipzig und Erlangen Cheologie, war 1833-85 Oberhelfer im 
Rauben Hause bei Hamburg, 1386--09 Pastor in Langenberg bei Glauchau, 189094 
Uereinsgeistlicher für innere Mission in Frankfurt a. M., hierauf Uerelnsgeistlicher im 
Dienst der Sidwesideutschen Konferenz für innere Mission, Führer des Huken Flikgels 
der hristlich-sozialen Partei und Rerausgeber des evangelischsozialen Wochenblalis 
„Die Halle“, Er ist der eigentliche Urheber des 1893 aufgestellten Programms der 
Evangelischen Arbeilervereine, Seil November 1866 ist er ersier Vorsitzender des 
Ratiomalsozialen Wereins. Er schrieb: „Arbeiterkatechismus“ (1839), „Was ihın wir 
gegen die nlaubensiose Sozialdemokratie?" (1889), „Das soziale Programm der
	        

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