Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
cbl
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
cbl_1912
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierzigster Jahrgang. 1912.
Bandzählung:
40
Herausgeber:
Carl Heymanns Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1912
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 7.
Bandzählung:
7
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
Zoll- und Steuerwesen.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

law

Titel:
Ausführungsbestimmungen zum Reichsstempelgesetze vom 15. Juli 1909.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Appendix

Titel:
Muster 23. (Ausührungsbestimmungen § 131 Abs. 3, § 137.). Steuerkarte für Kraftwagen.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Appendix

Volltext

Vordringen der Wenden. 65 
Aber als nach dem Tode Ottos II. Herzog Heinrich von Bayern nach der 
Krone seines Neffen strebte und dann später Theophano die Verwaltung (um 985) 
des Reiches für ihren unmündigen Sohn Otto III. übernehmen mußte, er- 
hoben sich die gesamten Wenden von neuem, und selbst Meißen konnte erst 
nach hartem Kampfe zurückerobert werden, während die übrigen wendischen 
Gebiete wieder ganz unabhängig dastanden. Alle Züge König Ottos ver- 
mochten dem nicht abzuhelfen, nur noch ein schmaler Streif Landes blieb 
den Deutschen auf dem rechten Elbufer. 
Immer größer wurde das Übergewicht der Wenden. Unter ihrem Fürsten 
Mistevoy drangen die Obotriten in das sächsische Nordalbingien, verwüsteten 
es bis nach Hamburg und zerstörten alle Kirchen im Slawenlande. Günstiger 
wurde das Verhältnis erst wieder, als ein Christ, Gottschalk, die Herrschaft 
in den Ländern der Warer, Polaben und eigentlichen Obotriten erhielt. L#e 
So der mächtigste aller Slawenfürsten, begünstigte er den deutschen Einfluß 
in offener Verräterei gegen seine Stammesgenossen und räumte dem Herzog 
von Sachsen die Razesburg in Polabien als erbliche Zwingfeste gegen die 
Obotriten ein. Über solches Tun waren die Slawen mit Recht höchst auf- 
gebracht, sie empörten sich und erschlugen Gottschalk beim Gottesdienste zu (1068) 
Lenzen an der Elbe. Alle seine germanisch-christlichen Schöpfungen wurden 
nun sofort zerstört, auch Ratzeburg fiel nach tapferem Widerstande. Gott- 
schallks Söhne, Buthue und Heinrich, wurden von der Regierung ausge- 
schlossen und der Rane Kruko zum Fürsten der Obotriten erhoben“). Zum 
zweiten Male wurde Hamburg erobert und zerstört. Bei den ewigen Kämp- 
fen, die jetzt im Sachsenlande zwischen der Billungschen Partei und Kaiser #e 
Heinrich IV. wüteten, stieg die Macht der Slawen immer höher. Als Buthue 
mit 600 auserlesenen Kriegern zur Wiedergewinnung der väterlichen Herr- 
schaft über die Elbe zog, wurde er mit allen seinen Begleitern in Plön er- 
schlagen. Im Gegenteil, Kruko machte sich auch die Holsten, Stormarner 
und Dittmarsen zinsbar. So herrschten die Wenden schon über deutsches Land. 
Endlich als Kruko durch Ater schwach geworden, gelang es dem jüngeren 
Sohne Gottschalks, Heinrich, erst eine Strecke Landes in Obotritien zu er- 
langen und dann den heldenmütigen Slawenfürsten mit Hilfe von dessen 
Gemahlin bei einem Gastmahle verräterisch zu ermorden. Sofort schloß (1105) 
sich Heinrich, jetzt Fürst des gesamten Obotritiens, wie sein Vater, dem säch- 
sischen Einflusse an. Mit Hilfe des letzten Billungschen Herzogs Magnus be- 
siegte er die nationale Partei, die einen Verwandten Krukos an ihre Spitze 
gestellt hatte. Durch diesen Sieg der Deutschgesinnten erhielten auch die 
nordalbingischen Sachsen ihre Freiheit wieder. Nach dem Tode Magnus' (1106) 
trat Graf Lothar von Supplinburg an die Spitze von Sachsen, während in 
  
*) Bon hier an ist außer den neueren Werken besonders maßgebend Helmold, Chr. 
Slav. I, 24—56; dann auch Chronicon Holsatiae ap. Leibniz, Accessiones Historione 
I. p. 18 ff; sowie bei Ereignissen, die Dänemark berühren, Saxo Grammaticus ed. 
Stephanius, p. 230 ff. 
Sbilippson, Heirrich der Löwe. 5
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

ausgabe:

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.