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Gesetzsammlung für das Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt. Vierundsechzigster Jahrgang. 1903. (64)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Gesetzsammlung für das Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt. Vierundsechzigster Jahrgang. 1903. (64)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1917
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Fünfundvierzigster Jahrgang. 1917.
Volume count:
45
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 3.
Volume count:
3
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
3. Polizeiwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Gesetzsammlung für das Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt.
  • Gesetzsammlung für das Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt. Vierundsechzigster Jahrgang. 1903. (64)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • 1. Stück vom Jahre 1903. (1)
  • 2. Stück vom Jahre 1903. (2)
  • 3. Stück vom Jahre 1903. (3)
  • 4. Stück vom Jahre 1903. (4)
  • 5. Stück vom Jahre 1903. (5)
  • 6. Stück vom Jahre 1903. (6)
  • 7. Stück vom Jahre 1903. (7)
  • 8. Stück vom Jahre 1903. (8)
  • No. XI. Verordnung, betreffend die Ausführung des Einkommensteuergesetzes vom 31. Mai 1902. (11)
  • 9. Stück vom Jahre 1903. (9)
  • 10. Stück vom Jahre 1903. (10)
  • 11. Stück vom Jahre 1903. (11)
  • 12. Stück vom Jahre 1903. (12)
  • 13. Stück vom Jahre 1903. (13)
  • 14. Stück vom Jahre 1903. (14)
  • 15. Stück vom Jahre 1903. (15)
  • 16. Stück vom Jahre 1903. (16)
  • 17. Stück vom Jahre 1903. (17)
  • 18. Stück vom Jahre 1903. (18)
  • 19. Stück vom Jahre 1903. (19)
  • 20. Stück vom Jahre 1903. (20)
  • 21. Stück vom Jahre 1903. (21)
  • 22. Stück vom Jahre 1903. (22)
  • Sach-Register.

Full text

1903 105 
Art. 67. 
Der Veranlagungskommissar hat in Verdachtsfällen sofort von Amtswegen die 
Untersuchung wegen Stenerhinterziehung einzuleiten. Er ist zur Einleitung auch 
verpflichtet, dafern ihm vom Vorsitzenden der Bernfungskommission oder vom 
Ministerinm ein Auftrag hierzu erteilt wird. 
Als Einleitung der Untersuchung seitens des Veranlagungskommissars gilt die 
erste, in klarerkennbarer Form zu besonderen Akten goebrachte Niederschrift, 
welche derselbe zum Zweck der Feststellung des Tatbestandes einer Zuwiderhandlung 
im Sinne des § 62 des Gesetzes bewirkt. 
In der Regel sind der betressende Stenerpflichtige selbst und außerdem nach 
Bedürfuis auch Auskunftspersonen vom Veranlagungskommissar zur Sache zu ver- 
nehmen. Ist der betreffende Stenerpflichtige bereits verstorben, so ist, außer Aus- 
kunftspersonen, erforderlichenfalls auch das zuständige Nachlasgericht um Auskunft 
zu ersuchen. 
Nach abgeschlossenem Untersuchungsversahren hat der Veranlagungskommissar 
die ergangenen Verhandlungen samt etwaigen Beweismitteln und den erforderlichen 
rechnerischen Unterlagen dem Ministerium zur Entscheidung über Festsetung der 
Geldstrafe oder über Einstellung bezw. Weiterführung der Untersuchung vorzulegen. 
Über Festsetung der Geldstrafe ergeht seitens des Ministeriums ein mit 
Gründen versehener schriftlicher Bescheid, welcher dem Steuerpflichtigen unter Be- 
stimmung einer Zahlungsfrist von nicht unter 14 Tagen und mit der Verwarnung 
zugustellen ist, daß im Falle der Versäumnis der Zahlungsfrisl die gerichtliche 
Untersuchung und Cutscheidung herbeigeführt werden würde. 
Der Bescheid muß den Tatbestand der strafbaren Zuwiderhandlung angeben, 
die maßgebende Strafbestimmung bezeichnen sowie den Betrag der Geldstrafe be- 
stimmen. 
Bei Festsetzung der Geldstrafe ist jedenfalls der aus den begleitenden Um- 
ständen erkennbare höhere oder geringere Grad der betrügerischen Absicht zu berück- 
sichtigen, zugleich aber auch darauf zu achten, daß die Geldstrafe den Einkommens-= 
und Vermögensverhältnissen des Schuldigen entspricht. 
Eine angemessene Verlängerung der bestimmten Zahlungsfrist ist auf begrün- 
deten Antrag des Beschuldigten statthaft; unstatthaft dagegen ist die Bewilligung 
von Teilzahlungen sowie die zwangsweise Beitreibung der Strafe. 
Wird die vorläufig festgesetzte Strafe nicht innerhalb der bestimmten Frist 
10
	        

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