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Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

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Bibliographic data

Full text: Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1918
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Sechsundvierzigster Jahrgang. 1918.
Volume count:
46
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 32.
Volume count:
32
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Zoll- und Steuerwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Ausführungsbestimmungen zum Reichsstempelgesetz und Grundsätze zur Auslegung des Reichsstempelgesetzes.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Appendix

Title:
Ausführungsbestimmungen zum Reichsstempelgesetze.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Appendix

Title:
Muster 47. (Ausführungsbestimmungen § 243) Merkbuch über Anmeldungen, auf Grund welcher die Entrichtung eines später fällig werdenden Reichsstempelbetrags zu überwachen ist.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Bismarck Die gesammelten Werke.
  • Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Full text

Aufsische Darteinahme für Ssterreich. Wiener Kriegspartei. 473 
General v. Schweinitz I, 192 ff.), angewiesen, sich im gleichen Sinne bei dem Jaren auszusprechen. 
Bel der Wichtigkeit der rufsischen Stellungnahme bielt Bismarck es für notwendig, die Aus- 
fübrungen des Kelegramms an Graf ARedern vom 29. noch durch den nachfolgenden Erlaß zu 
unterstreichen. 
Berlin, den 30. April 1866. 
Die Außerungen des GSürsten Gortschakow über den Eindruck einer eventuell mit Rück- 
sicht auf die Rüstungen Österreichs gegen Stalien stattfindenden Ablehnung der Entwaff- 
nung, welche Ew. pp. mir unter dem 29. d. M. auf telegraphischem Wege mitgeteilt, haben, 
wie ich nicht verbehlen darf, Seine Mojestät den König auf das peinlichste berührt. Sch 
kann nur annehmen, daß dieselben unter dem ersten Eindruck von ungenauen und übertriebe- 
nen Nachrichten aus Wien getan sind. Daß Seine Mojestät der König streng an der gege- 
benen Jusage festhält, mit der österreichischen Abrüistung, sobald sie erfolgt, gleichen Schritt 
zu balten, habe ich õhnen bereits durch mein gestriges Telegramm mitgeteilt. Daß aber die 
Jumutung an ihn gestellt werden follte, angesichts der amtlichen Erklärungen Österreichs, 
seine Rüstungen fortsetzen und über die ganze Monarchie ausdehnen zu wollen, Preußen 
durch Entwaffnung webrlos zu machen, nachdem es schon jetzt den Vorsprung der öster- 
reichischen Rüstungen kaum einzubringen vermag — das hat allerhöchstderselbe nicht von 
einer befreundeten Macht und am allerwenigsten von Seiner Majestät dem Kaiser von Ruß-- 
land erwartet. In Wien selbst hat man das Gefühl gehabt, daß durch diese österreichischen 
NRüstungen die ganze Situation verändert werde; und nur daraus läßt sich das Bestreben 
erklären, dem Cindrucke zuvorzukommen, welchen die Tatsachen auf uns machen mußten. Graf 
Aensdorff selbst hat dem Sreiherrn von Wertber gegenüber dies Gefübl nicht verhehlt, und, 
wie letzterer vertraulich meldet, es begreiflich gefunden, daß wir diesen Rüfstungen gegenüber, 
wenn wir ihnen eine Beziehung auf uns gäben, nicht entwaffnen wollten. Er bat es be- 
dauert, daß er jetzt und vor sechs Wochen nicht mit seiner Ansicht durchgedrungen sei, jegliche 
TRüstung zu unterlassen. Dies beweist, daß in Wien die Einflüsse einer Kriegspartei tätig 
gewesen lind, welche leider über den Rat besonnener Staatsmänner den Sieg davon getragen 
haben.“ Es ist uns in der Tat unerwartet, aus St. Petersburg Außerungen zu vernehmen, 
welche österreichischer klingen und unser Verhalten schärfer beurteilen als die des Grafen 
Mensdorff es taten. Sollte man St. Petersburg selbst an die Absicht Staliens, eine un- 
provozierte Offensive gegen Osterreich zu ergreifen, glauben können? Herr von Oubril teilt 
mir mit, daß nach einem ihm zugekommenen Telegramm in Stalien bisber nicht gerüstet 
worden sei. Dasselbe wußte man in Wien, als man dort die Rüstungen begann, ebensogut 
wie hier und in London und Daris. Wir können daher nicht anders annehmen, als daß die 
Tendenzen jener Kriegspartei, welche die Kriegsbereitschaft durchgesetzt bat, gegen uns 
gerichtet find. 
in Bd. 180 der Preuhischen Jahrbücher, 
26. Oktober 1866. 
· ,opateZeitgetvonneatwokdethfreilichhattedanaiadek 
inneren Entwicklung rüstig fortgeschritten werden müssen. Aber gerade die Politiker, denen ich diese Jeit zur 
im Ministerrat nachwies, mu einem solchen Erfolg die militörischen Porbedingungen sehlten. Aie wurde von 
ernsten Männern eine Frage von so groher Tragweite mit mehr Leichtfertigkeit behandelt, als in jenem Zeit- 
punkte. Ich setzte damals die Überlegenbeit unserer Geinde, gestützt auf die Ausweise des Coldenzbureaus des 
k. k. Generalstabes auseinander und sagte noch wörtlich: Mit fünf Bataillons Reser#e fängt man keinen Krieg 
nach zwei Seiten an. Doch auch bei den kriegerischen Maßnahmen verdinderten wieder die inneren Verbält- 
nisse die Entfaltung unferer ganzen Streikkraft.“ Vgl. dazmn auch die Mitteilungen E. v. Wertheimers aus den. 
österreichischen Archiven (a. a. O., 5. 325 ff.), die durchaus die Anklagen Mensdorffs bestätigen.
	        

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