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Zentralblatt für das Deutsche Reich. Sechsundvierzigster Jahrgang. 1918. (46)

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Bibliographic data

fullscreen: Zentralblatt für das Deutsche Reich. Sechsundvierzigster Jahrgang. 1918. (46)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1918
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Sechsundvierzigster Jahrgang. 1918.
Volume count:
46
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 32.
Volume count:
32
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Zoll- und Steuerwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Ausführungsbestimmungen zum Reichsstempelgesetz und Grundsätze zur Auslegung des Reichsstempelgesetzes.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Appendix

Title:
Ausführungsbestimmungen zum Reichsstempelgesetze.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Appendix

Title:
Muster 47. (Ausführungsbestimmungen § 243) Merkbuch über Anmeldungen, auf Grund welcher die Entrichtung eines später fällig werdenden Reichsstempelbetrags zu überwachen ist.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Geschichte des deutschen Volkes.
  • Cover
  • short_title_page
  • Porträt Kaiser Wilhelm I.
  • Urheberrechtsvermerk
  • Sr. Königlichen Hoheit dem Erbgroßherzog Friedrich von Baden zu seiner Abiturientenprüfung am 5. Juli 1875
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Aus dem Vorwort zur dritten Auflage.
  • Vorwort zur achten Auflage.
  • Vorwort zur zehnten Auflage.
  • Vorwort zur elften Auflage.
  • Vorwort zur zwölften Auflage.
  • Inhalt.
  • Tabelle der deutschen Geschichte.
  • short_title_page
  • Blank page
  • Übersicht.
  • Erste Periode. Deutsche Stammesgeschichte.
  • A. Urgeschichte. Römer und Germanen.
  • B. Die große Völkerwanderung.
  • C. Der fränkische Stamm.
  • Zweite Periode. Deutsche Kaisergeschichte.
  • A. Die karolingischen Reiche.
  • B. Herrscher aus dem sächsischen Hause.
  • C. Kaiser aus dem fränkischen Hause.
  • 1. Konrad II. 1024-1039.
  • 2. Heinrich III. 1039-1056.
  • 3. Heinrich IV. 1056-1106.
  • 4. Kampf Heinrichs IV. und Gregors VII.
  • 5. Heinrich IV. und seine Söhne.
  • 6. Heinrich V. (1106-1125) und der Investiturstreit.
  • D. Herrscher aus dem staufischen Hause.
  • E. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Dritte Periode. Deutsche Fürsten- und Ländergeschichte.
  • A. Geschichte des Reiches.
  • B. Deutsche Fürsten- und Ländergeschichte.
  • C. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Vierte Periode. Deutsche Reformationsgeschichte.
  • A. Reformation der Kirche.
  • B. Gegenreformation und dreißigjähriger Krieg. Zeit des Übergewichts der habsburgischen (österreichisch-spanischen) Monarchien in Europa.
  • C. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Fünfte Periode. Deutsche Nationalgeschichte.
  • A. Sinken der habsburgischen Monarchien. Emporwachsen Preußens. 1648-1740.
  • B. Zeitalter Friedrichs des Großen. 1740-1786.
  • C. Kampf gegen die französische Revolution und die Napoleonische Gewaltherrschaft. 1792-1815.
  • D. Deutschland bis zur Herstellung des Kaisertums. 1815-1871. Überblick.

Full text

96 Rampf Heinrichs IV. und Gregors VII. 8 137138. 
Harzburg bei Goslar, die der König auf weitschauender Bergesspitze statt- 
lich sich zu einer Residenz erbaut hatte. Kaum entging ihnen Heinrich, nach 
nutzlosen Unterhandlungen, durch eilige Flucht. Als er dann seine Fürsten 
berief, erschienen sie wohl, aber Hilfe gegen die Empörer fand er bei ihnen 
nicht, ja sie waren geneigt, ihn zu entsetzen, und fanden bald einen Vor- 
wand, ihn ganz zu verlassen. Alles schien für Heinrich verloren, zumal 
er gerade damals schwer erkrankte. Aber er genas, und die Treue der 
Städte, namentlich von Worms, rettete ihn. Zwar mußte er den Sachsen 
im Frieden zu Gerstungen an der Werra 1074 die Niederreißung der Bur- 
gen zusichern, aber als die sächsischen Bauern im Übermute auch die Kirche 
der Harzburg verbrannt und die dortigen Gräber entweiht hatten, da wandte 
sich die Stimmung aller gegen die Frevler. Die Fürsten schlossen sich an 
Keimich an, Welf von Bayern, Berthold von Kärnthen, Gottfried von 
othringen, der Erzbischof von Mainz drängten sich an seinen Hofj; derselbe 
Rudolf von Schwaben, der noch kurz zuvor die schändlichsten Pläne gegen 
lhn geschmiedet, war jetzt der eifrigste Förderer des Rachekrieges gegen die 
achsen, und im Sommer 1075 zog Heinrich IV. mit einem so glänzen- 
den Heere, wie es selten vor ihm ein Kaiser geführt hatte, gegen seine 
Feinde, obwohl sie nun Sühne und Unterwerfung anboten. Heinrich hatte 
eine friedliche Ausgleichung, ihm selbst wie seinem Volke zum Heile, in seiner 
Macht. Aber seine gereizte Seele dürstete nach Rache: er überraschte die 
Sachsen und die ihnen verbündeten Thüringe auf den Wiesen an der Un- 
strut, unweit Langensalza, bei Hohen urg. 1075. Sein Heer, ähnlich ge- 
ordnet, wie das Ottos des Großen am Lech, erfocht hier einen blutigen 
Sieg: aber es hatten Deutsche gegen Deutsche gestritten, und noch am 
Abend der Schlacht brach der Schmerz über so viele Gefallene, selbst von 
verwandter Hand Gefallene, in des Königs Heere in laute Klagen aus. 
Doch die Sachsen waren gedemütigt, im Herbst des Jahres unterwarfen sich 
die letzten sächsischen Großen, Heinrich war nun wirklich Herr im Sachsen- 
land und Herr in ganz Deutschland; er schien seinen Thron wiederfestgestellt 
zu haben. Und so wäre es wohl geblieben, hätte er sich nicht unvorsichtiger 
Weise alsbald in einen viel schwereren Kampf gestürzt. 
4. Kampf Beinrichs IV. und Gregors VII. 
* 138. Es ist oben (5 131) gezeigt worden, wie unter der unsäglichen 
Verwilderung, dem Elend und der Gewaltthätigkeit des zehnten und elften 
Jahrhunderts vom Kloster Cluny eine, wenn auch in düster= mönchische For- 
men geklleidete, sittliche Reformation ausging, und wie Kaiser Heinrich III. 
diese gelbst befördert hatte. Durch Hildebrand war diese Reformation 
nach Rom getragen, an den Hof der Pänste, die fast zwei Jahrhunderte 
hindurch ihres hohen Berufes, den der Glaube der Zeit ihnen beimaß, 
völlig vergessen hatten. So lange Heinrich III. lebte, hatten die Römer, 
von denen damals noch die Wahl des Papstes abhing, auf Hildebrands 
Rat sich diesen stets vom Kaiser bezeichnen lassen. Während Heinrichs IV. 
Minderjährigkeit aber war durch ein Dekret Nikolaus II. die Wahl an 
das Kollegium der Kardinäle, d. h. der Bischöfe der Diöcese Rom, gebracht 
worden, 1059, und 1073 war Hildebrand, fortan Gregor VII. genannt, 
zum Papst gewählt worden. Dieser reichbegabte, gewaltige Mann begann 
nun seine Ideen auszuführen. Die Kirche sollte fortan völlig frei von 
jedem weltlichen Einfluß, auch von dem des Kaisers sein. Was er aber 
Freiheit der Kirche nannte, war auch die Herrschaft derselben. Deshalb setzte 
  
  
 
	        

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