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Regierung und Volkswille.

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Bibliographic data

fullscreen: Regierung und Volkswille.

Monograph

Persistent identifier:
delbrueck_regierung_volkswille_1914
Title:
Regierung und Volkswille.
Author:
Delbrück, Hans
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Georg Stilke
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
Scope:
216 Seiten
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Eine akademische Vorlesung von Hans Delbrück.

Chapter

Title:
Hauptstück.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Regierung und Volkswille.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Hauptstück.
  • Register.
  • Advertising

Full text

Unzufriedene Stimmung. 147 
gewesen; seitdem aber herrsche die fortwährend steigende un- 
zufriedene Stimmung. Daran ist so viel wahr, daß die 
Anhänger Bismarcks zufrieden waren, oder wenigstens ihre 
Unzufriedenheit nicht laut äußerten, aber desto unzufriedener 
waren die Sozialdemokraten, die Klerikalen und die Frei- 
sinnigen, die in der allerschärfsten Opposition waren. Das 
hat sich ja nun sehr ausgeglichen. Zentrum und Freisinnige 
sind in ein positives Verhältnis mit der Regierung ein- 
getreten; selbst die Sozialdemokraten haben so viel mit sich 
reden lassen, daß ihnen eine gewaltige Opposition in ihren 
eigenen Reihen daraus erwachsen ist. Aber in demselben 
Verhältnis, wie diese Parteien beschwichtigt sind, ist die 
Mißstimmung bei den anderen gewachsen, während auch 
jene doch keineswegs befriedigt sind. Man brummt also jetzt 
ringsum, und namentlich von links wird ja tagtäglich ver- 
kündigt und geklagt, daß Deutschland ein zurückgebliebener 
Polizei- und Klassenstaat sei. 
Vergleichen wir einmal das deutsche Reich mit den                                     das Demokra- 
anderen Ländern. Deutschland ist derjenige Staat, der                                  tische 
zuerst von allen europäischen Großstaaten das allgemeine, 
gleiche, geheime Stimmrecht, verbunden mit freiem Ver- 
sammlungs- und Vereinsrecht, eingeführt hat. Frankreich hat 
das Stimmrecht seit 1851, aber ohne Versammlungs- und 
Vereinsrecht, das erst 1871, nach dem Sturz Napoleons III., 
eingeführt wurde. England, Italien, Belgien, Holland, 
haben heute noch nicht das allgemeine, gleiche Stimmrecht. 
Deutschland ist das Land, daß die weitgehendste und in 
den meisten Gebieten früheste, organische Sozialpolitik gehabt 
hat, wodurch für die unteren Stände eine Fürsorge ge- 
troffen ist, die man jetzt anfängt, in anderen Ländern 
einigermaßen nachzuahmen. Deutschland hat seit undenk- 
licher Zeit die Schulpflicht, die allgemeine Volksschule und
	        

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