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Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1832. (23)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1832. (23)

law_collection

Persistent identifier:
gs_preussen
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
Place of publication:
Berlin
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
Publication year:
1810
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_collection_volume

Persistent identifier:
gs_preussen_1832
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1832.
Volume count:
23
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Königliche Hofbuchdruckerei Decker
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1832
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 8.
Volume count:
8
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(No. 1348.) Uebereinkunft zwischen der Königlich-Preußischen und der Herzoglich-Sachsen-Altenburgischen Regierung, wegen der gegenseitigen Gerichtsbarkeits-Verhältnisse. Vom 18ten Februar 1832.
Volume count:
1348
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
  • Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1832. (23)
  • Title page
  • Blank page
  • Chronologische Uebersicht
  • Stück No. 1. (1)
  • Stück No. 2. (2)
  • Stück No. 3. (3)
  • Stück No. 4. (4)
  • Stück No. 5. (5)
  • Stück No. 6. (6)
  • Stück No. 7. (7)
  • Stück No. 8. (8)
  • (No. 1348.) Uebereinkunft zwischen der Königlich-Preußischen und der Herzoglich-Sachsen-Altenburgischen Regierung, wegen der gegenseitigen Gerichtsbarkeits-Verhältnisse. Vom 18ten Februar 1832. (1348)
  • (No. 1349.) Allerhöchste Kabinetsorder vom 13ten April 1831., über die Einführung der Städteordnung vom 19ten November 1808. in die zum provinzialständischen Verbande des Königreichs Preußen gehörenden Städte, woselbst sie noch nicht eingeführt worden. (1349)
  • (No. 1350.) Allerhöchste Kabinetsorder vom 26sten April 1831., über die Einführung der Städteordnung vom 19ten November 1808. in die zum provinzialständischen Verbande des Herzogthums Schlesien, der Grafschaft Glatz und des Preußischen Markgrafthums Ober-Lausitz gehörenden Städte. (1350)
  • (No. 1351.) Allerhöchste Kabinetsorder vom 28sten Februar 1832., über das Verfahren bei Einführung der Städteordnung vom 19ten November 1808. in die mit derselben noch nicht versehenen Städte des Königreichs Preußen und in die Städte des Preußischen Markgrafenthums Oberlausitz. (1351)
  • (No. 1352.) Allerhöchste Kabinetsorder vom 8ten März 1832., über die Verpflichtung zur Wegräumung des Schnees von den Kunststraßen. (1352)
  • Stück No. 9. (9)
  • Stück No. 10. (10)
  • Stück No. 11. (11)
  • Stück No. 12. (12)
  • Stück No. 13. (13)
  • Stück No. 14. (14)
  • Stück No. 15. (15)
  • Stück No. 16. (16)
  • Stück No. 17. (17)
  • Stück No. 18. (18)
  • Stück No. 19. (19)
  • Stück No. 20. (20)
  • Stück No. 21. (21)
  • Stück No. 22. (22)

Full text

— 106 — 
II. Besondere Bestimmungen. 
1) Rücksichtlich der Gerichtsbarkeit in bürgerlichen 
Rechtsstreitigkeiten. 
Artikel 4. 
Keinem Unterthan ist es erlaubt, sich durch freiwillige Prorogation der 
Gerichtsbarkeit des anderen Staates, dem er als Unterthan und Staatsburger 
nicht angehört, zu unterwerfen. 
Keine Gerichtsbehörde ist befugk, der Requisstion eines solchen gesetzwidrig 
prorogirten Gerichts, um Stellung des Beklagten oder Wollsireckung des Erkennt- 
nisses stattzugeben, vielmehr wird jedes von einem solchen Gericht gesprochene 
Erkenntniß in dem anderen Staate als ungültig betrachtet. 
Artikel 5. 
Der Kläger Beide Staaten erkennen den Grundsatz an, daß der Kläger dem Gerichts- 
solgt dem Be= stande des Beklagken zu folgen habe; es wird daher das Urtheil der fremden 
lagten. Gerichtsstelle nicht nur, sofern dasselbe den Beklagten, sondern auch sofern es 
den Klager, z. B. rücksichtlich der Erstattung von Gerichtskoslen, betrifft, in dem 
anderen Staate als rechtsgültig erkannt und vollzogen. 
Artikel 6. 
Wlderklage. Für die Widerklage ist die Gerichtsbarkeit des über die Vorklage zusiän- 
digen Richters begründet, dafern nur jene mit dieser im rechtlichen Zusammen- 
hange steht, und sonst nach den Landesgesetzen des Vorbeklagten zulässig ist. 
Artikel 7. 
Provokations= Die Provokationsklagen (ex lege dillamari ober ex lege si Ccontendat) 
Klage. werden erhoben vor dem persönlich zuständigen Gerichte der Provokanten, oder 
da, wohin die Klage in der Hauptsache selbst gehörig ist; es wird daher die von 
diesem Gerichte, besonders im Falle des Ungehorsams, rechtskräftig ausge- 
sprochene Sentenz von der Obrigkeit des Provozirten als vollstreckbar anerkannt. 
Artikel 8. 
Derstnlicher Der persoͤnliche Gerichtsstand, welcher entweder durch den Wohnsitz in 
Gerichtsstand. einem Staate, oder bei denen, die einen eigenen Wohnsitz noch nicht genommen 
haben, durch die Herkunft in dem Gerichtsstande der Eltern begründet ist, 
wird von beiden Staaten in persönlichen Klagsachen dergestalt anerkannt, daß 
der Unterthan des einen Staats von den Unterthanen des andern nur vor seinem 
persönlichen Richter belangt werden darf. Es müßten denn bei jenen persön- 
lichen Klagsachen neben dem persönlichen Gerichtsstande noch die besonderen Ge- 
richtsskände des Konrraktes, oder der geführten Verwaltung konkurriren, welchen 
Falls die persönliche Klage auch vor diesen Gerichtssiänden erhoben werden kann. 
Artikel 9. 
Die Absicht, einen beständigen Wohnsitz an einem Orte nehmen zu wollen, 
kann sowohl ausdrücklich, als durch Handlungen geäußert, werden. 
Das
	        

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