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Von Potsdam nach Doorn.

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Bibliographic data

fullscreen: Von Potsdam nach Doorn.

law_collection

Persistent identifier:
gs_preussen
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
Place of publication:
Berlin
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
Publication year:
1810
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_collection_volume

Persistent identifier:
gs_preussen_1843
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1843.
Volume count:
34
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Königliche Hofbuchdruckerei Decker
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1843
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 17.
Volume count:
17
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Title page
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Introduction
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 1848.
  • Die Nationalversammlung.
  • Bismarcks Preußen und die deutsche Bewegung.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • 5. Abwärts !
  • Verlagswerbung.

Full text

tischen Mehrheit des Landtags, ergaben, Mai 1862, einen gewaltigen Siegder 
Demokraten, die sich Fortschrittspartei nannten. Der Nationalverein war 
davon beglückt und glaubte dem großen deutschen Ziele damit einen großen 
Schritt nähergekommen zu sein. Man rechnete nach parlamentarischer Logik, 
diese demokratische Mehrheit werde nunmehr in Preußen auch die Regierung 
stellen und so den gesamten politischen Kurs außen und innen bestimmen. 
König Wilhelm dagegen bestand auf seiner Armeereform. Das sind be- 
kannte geschichtliche Tatsachen. Im Zusammenhange unserer Gedanken- 
gänge ist aber dieses Moment besonders hervorzuheben: Bennigsen und die 
Seinen wollten für das noch in der Luft schwebende geeinte Deutschland 
und das noch höher in der Luft schwebende, dann zu schaffende deutsche 
Reichsheer eine starke Macht. Sie fanden aber nicht alserforderlich, daß eine 
starke Militärmacht Preußen da sei, sondern waren durchaus dagegen. Die 
deutsche Einigung müsse auf dem Weg des liberalen Verfassungsgedankens 
allein erreicht werden. Ein Großpreußen erschien als die schlimmste Gefahr 
von allem und als das Ende aller nationaldeutschen Bestrebungen. Eben dies 
befürchtete man aber von einem Kabinett Bismarck schon Monate, bevor es 
zustande gekommen war. Bismarck wolle eine Gleichstellung Preußens mit 
Österreich im Deutschen Bunde und ein ‚„preußisch-kleindeutsches Parla- 
ment‘. Bennigsen schrieb zu diesen Gerüchten an einen Freund: ‚Leider 
kann ich Ihnen von dem über Bismarck Mitgeteilten nichts sagen, da ich 
diese Eventualität seit längerer Zeit auf verschiedene Mitteilungen hin er- 
wartete und mit ihr allerdings eine sehr gefährliche preußische partikula- 
ristische Politik, ein recht miserables Epigonentum des Alten Fritz.‘ 
Im preußischen Parlament, so verlangte Bennigsen, müßten die Liberalen 
fordern: Preußen müsse mit positiven Vorschlägen den übrigen Regierungen 
gegenübertreten, ‚‚die die Nation wahrhaft befriedigen und der Stellung und 
Bedeutung Preußens entsprechen“ 
Der Kampf um Sein und Nichtsein, der mit dem Kabinett Bismarck 
zwischen Königtum und Parlament begann, zerstörte die Hoffnungen des 
Nationalvereins. Er bekämpfte das Regime Bismarck mit allen seinen Mit- 
teln, die allerdings nicht groß waren, trug jedoch nicht wenig bei, den Haß 
gegen Bismarck und seinen Kurs in ganz Deutschland zu entflammen und 
dem großen, verkannten Manne seinen schwierigen Kampf noch mehr zu er- 
schweren. In Bismarck erblickte.man den hochmütigen, rücksichtslosen 
Junker und bornierten Preußen, der den deutschen Gedanken verachte und 
innerhalb Deutschlands durch Krieg ein Großpreußen herstellen wolle. Auch 
aus diesen Auffassungen heraus ist, zu einem Teil wenigstens, der wütende 
Widerstand gegen die große Militärreform zu verstehen und jener Ausspruch 
der Opposition, man müsse Preußen den Großmachtkitzel austreiben. Die 
113
	        

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