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Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie. Dritter Band. Erste Abteilung. (3_1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie. Dritter Band. Erste Abteilung. (3_1)

Periodical

Persistent identifier:
gvbl_baden
Title:
Gesetzes- und Verordnungs-Blatt für das Großherzogtum Baden.
Place of publication:
Karlsruhe
Document type:
Periodical
Collection:
baden
Publication year:
1869
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
gvbl_baden_1902
Title:
Gesetzes- und Verordnungs-Blatt für das Großherzogtum Baden. Jahrgang 1902.
Volume count:
34
Publisher:
Malsch und Vogel
Document type:
Periodical volume
Collection:
baden
Publication year:
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Nr. XXXI.
Volume count:
XXXI
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
Bekanntmachung. Die Geflügelcholera betreffend.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie.
  • Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie. Dritter Band. Erste Abteilung. (3_1)
  • Cover
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  • Title page
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  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis des dritten Bandes. Erste Abteilung..
  • Zweiter Teil. Das Verfassungsrecht. (Schluß.)
  • Fünfter Abschnitt. Die Gesetzgebung.
  • Sechster Abschnitt. Staat und Kirche.
  • §. 121. Vorbemerkungen.
  • Erstes Kapitel. Die staatliche Kirchenhoheit.
  • Zweites Kapitel. Die kirchliche Selbstverwaltung unter der Aufsicht des Staates.
  • §. 126. Vorbemerkungen.
  • Erster Titel. Evangelische Kirche.
  • A. Landeskirche der älteren Provinzen.
  • §. 127. I. Geschichtliche Entwicklung.
  • §. 128. II. Das geltende Recht.
  • §. 129. B. Landeskirchen der neueren Provinzen.
  • Zweiter Titel. Katholische Kirche.
  • Verlagsanzeige von F. A. Brockhaus in Leipzig, betr. Ergänzungsband zu von Rönne-Zorn, Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie.

Full text

Das geltende Recht der ev. Kirche. (8. 128.) 203 
Die Lösung der unerquicklichen Rechtslage konnte nur im Wege einer kodifikatorischen. 
Neuordnung erfolgen. Obwohl kirchliche und staatliche Behörden sich dieser Erkenntnis 
nicht verschlossen und die Kirchenregierung auf Anregung der dritten Generalsynode (1891) ½ 
an die Ausarbeitung eines Kirchensteuergesetzentwurfes herantrat, bedurfte es doch zur 
Erreichung des Zieles noch der liberwindung erheblicher Schwierigkeiten. So gediehen 
die gesetzgeberischen Arbeiten erst im Sommer 1905 zum Abschluß. Die im wesentlichen 
an die Vorschriften des preußischen Kommunalabgabengesetzes sich anlehnende Kodifikation 
erfolgte in einem Kirchengesetz und einem Staatsgesetz. Des letzteren bedurfte es, um 
dem Kirchengesetz, soweit es Anderungen bzw. Aufhebungen staatsgesetzlicher Bestimmungen. 
enthielt, die staatliche Bestätigung zu erteilen, sodann um ihm ergänzend die Vollstreck- 
barkeit zu sichern, endlich um die Staatsbehörden zu bezeichnen, die bei Vorbereitung und- 
Ausführung des Steuergeschäfts und im Rechtsmittelverfahren mitzuwirken berufen sein- 
sollten.? Der Entwurf des Kirchengesetzes wurde vom Oberkirchenrat der Generalsynode 8, 
der des Staatsgesetzes von der Staatsregierung den Häusern des Landtages vorgelegt. 2 
Beide Entwürfe fanden ziemlich unveränderte Annahme. Die Gesetze stellen das kirch- 
liche Gemeindesteuerrecht auf eine neue rechtliche Grundlage. Sie tragen einen kodifika- 
torischen Charakter. Das „Kirchengesetz betreffend die Erhebung von Kirchensteuern in den 
Kirchengemeinden und Parochialverbänden der evangelischen Landeskirche der älteren Pro- 
vinzen der Monarchie“ wurde am 26. Mai 1905 (K. G. u. V. Bl. 31), das Staats- 
gesetz gleichen Titels am 14. Juli 1905 (G. S. 277) vom Könige unterzeichnet.? s 
Damit war das Ziel einer erschöpfenden Zusammenstellung des kirchengemeindlichen. 
Steuerrechts der altpreußischen Landeskirche erreicht. Das Steuerrecht der Synodalver- 
bände und der Landeskirche beruht nach wie vor auf den Bestimmungen der Kirchen- 
verfassungsgesetze von 1873, 1875 und 1876. Eine kurze Gesamtübersicht über das 
geltende Kirchensteuerrecht der altpreußischen Landeskirche ergibt folgendes Bild. 
a) Die Kirchengemeinden? (entsprechend die Parochialverbände in größeren 
Orten und die Berliner Stadtsynode) haben das Recht, zur Befriedigung ihrer Bedürf- 
nisse Steuern zu erheben, soweit die sonstigen verfügbaren Einnahmen dazu nicht aus- 
reichen, namentlich die erforderlichen Geldmittel und Leistungen nicht nach bestehendem 
Recht aus dem Kirchenvermögen entnommen werden können oder vom Patron oder von 
sonst speziell Verpflichteten gewährt werden (Ges. v. 26. Mai 1905, 88. 1, Abs. 1, 25). 
Die Erhebung der Steuer erfolgt auf Grund eines Beschlusses der Gemeindevertretung 
(Verbandsvertretung), welcher der Genehmigung des Konsistoriums als kirchlicher und des 
Regierungspräsidenten als staatlicher Aufsichtsbehörde bedarf (Ges. v. 26. Mai, S§. 1, Abs. 2, 
27; Staatsges. v. 14. Juli 1905, Art. I, VII; Verordn. v. 23. März 1906, Art. I). 
Steuerpflichtig sind alle Evangelischen, welche der Kirchengemeinde durch ihren Wohnsitz. 
  
1905, §.59, S. 282; Verhandl. der westfäl. Pro- 
1 Verhandl. der G. S. von 1891 (1892), 
S. 941 ff. 
2 Verhandl. der 5. G. S. von 1903, Bd. I, 
S. 714. 
3 Verhandl. der 5. G. S. von 1903, Bd. I, 
S. 699—724. 
4 Zuerst dem H. H. (Stenogr. Ber. 1904—05, 
S. 433 ff., 597 ff., 614 ff.). 
5 Die Anderungen der G. S. bezogen sich auf 
§. 7, Abs. 2; §. 9; §. 10, Abs. 3; §. 13, Abf. 1; 
§. 17; §. 18, Abs. 5 u. 7; §. 21; §F. 25. 
6 Außerdem benötigte der Entw. des Kirchen- 
gesetzes, da er eine Abänderung der rhein.-westf. 
K. O. (§. 18 zu d) enthielt, nach §. 10 der 
G. S. O. verfassungsmäßig noch der Annahme 
durch die Synodalvertretungen dieser Provinzen 
(Kirchenges., §. 31). Die Annahme erfolgte durch 
die rheinische Provinzialsynode am 28. Sept. 1905, 
durch die westfäl. Provinzialsynode am 30. Sept. 
1905 (Verhandl. der 27. rhein. Provinzialsynode 
  
vinzialsynode 1905, Beschl. 149, S. 102). 
* Zum Kirchengesetz erließ der Ev. O. K. R. 
unter Mitwirkung des Gen.-Syn.-Vorstandes die- 
Ausführungsanw. v. 22. März 1906 (K. G. u. 
V. Bl., S. 5), zum Staatsgesetz der Min. d. 
geistl. Ang. die Ausführungsanw. v. 24. März 
1906 (M. Bl. d. i. Verw., S. 69). 
s Zum vorigen Gies e, Kirchensteuerrecht, 
S. 84—87 
" Crisolli-Schultz, Die preuß. Kirchen- 
steuergesetze nebst den Ausführungsanw., 1907, 
S. 7 ff., 232 ff.; Schoen, Bd. II, S. 568 ff.; 
Giese, Kirchensteuerrecht, S. 206 ff., 279 ff.; 
kleinere Aufsätze verschiedener Verfasser im Preuß. 
Pfarrarchiv, Bd. I ff., 1909 ff.; Giese, Miß- 
stände im preuß. Kirchensteuerrecht, Deutsche Revue 
1913, Maiheft, S. 250 ff.; vgl. auch die Ent- 
scheidungen des O. V. G. in Kirchensteuersachen, 
in der amtlichen Sammlung und im Preuß. 
Pfarrarchiv.
	        

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