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Von Potsdam nach Doorn.

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Bibliographic data

fullscreen: Von Potsdam nach Doorn.

Periodical

Persistent identifier:
gvbl_baden
Title:
Gesetzes- und Verordnungs-Blatt für das Großherzogtum Baden.
Place of publication:
Karlsruhe
Document type:
Periodical
Collection:
baden
Publication year:
1869
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
gvbl_baden_1913
Title:
Gesetzes- und Verordnungs-Blatt für das Großherzogtum Baden. Jahrgang 1913.
Volume count:
45
Publisher:
Malsch und Vogel
Document type:
Periodical volume
Collection:
baden
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Nr. XXI.
Volume count:
XXI
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Title page
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Introduction
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • 5. Abwärts !
  • Der Eulenburg-Skandal.
  • Der Tweedmouth-Brief; die „Daily-Telegraph"-Affäre.
  • Auf dem Wege zur Demokratie.
  • Der Krieg.
  • Mit Gott für König und Hochverrat !
  • Verlagswerbung.

Full text

wissen, ob nicht solche einen sonst nicht zu erwartenden Umschwung 
zeitigten! 
In den oberen Klassen herrschte eine gewisse dumpfe Furcht vor der 
„Sozialdemokratischen Gefahr‘‘. Der Bürger saß wie das Kaninchen vor 
dem Blick der Schlange, ohne Abwehrenergie und, das war vielleicht das 
Schlimmste, ohne den Sinn und das Wesen des Marxismus zu begreifen: die 
Vermehrung der SPD. könne man ja nicht hindern, aber auch die Sozial- 
demokraten kochten mit Wasser, und andererseits: so schlimm, wie sie ge- 
macht würden, wären sie ja gewiß auch nicht. Von großem Einfluß war die 
gefährliche Phrase der Demokratie und der Mittelparteien: wenn die 
Sozialdemokraten erst in die Regierung hineinkämen, so würde die große, 
dann auf ihnen liegende Verantwortung ihr revolutionäres Element schnell 
und gründlich beseitigen. Überdies wolle sie ja nur das Wohl des Arbeiters, 
und das müsse ja jeder andere Deutsche auch wollen. Hauptsache sei, daß 
die Sozialdemokratie zur ‚positiven Mitarbeit‘ herangezogen würde. 
Es gab damals in Deutschland auch unbedingt deutsch und sozial ge- 
sinnte, lautere und begabte Persönlichkeiten, welche die Schwere und Größe 
des sozialen Problems erkannten, ohne freilich die beherrschende Bedeutung 
und Rolle des Judentums zu sehen. Erwähnt sei auch in diesen Zusammen- 
hängen Friedrich Naumann, ferner der Vater des Bodenreformgedankens, 
Dr. Damaschke, und andere. 
Am 27. Januar 1914 hielt der damalige deutsche Botschafter in London, 
Fürst Lichnowski, vor der deutschen Kolonie Londons die Kaisergeburtstags- 
rede und sagte darin: die Entwicklung des neuen Deutschlands, des Reiches, 
gehe vom Preußentum über das Deutschtum zum Menschheitsgedanken! — 
Ein kaiserlicher Botschafter sprach so am Geburtstage des Königs von 
Preußen und Deutschen Kaisers! Er wurde nicht gemaßregelt, die linke 
Presse pries seine modernen Anschauungen — denn es war klar, daß das 
monarchische System verschwinden mußte, bevor die Stufe zum ‚Mensch- 
heitsgedanken‘‘ erklommen werden konnte. Nur eine einzige nationale Zei- 
tung kennzeichnete jene unglaubliche Rede, ohne auch nur ein Wort als 
Widerhall hervorzurufen. 
An anderer Stelle wurde jener, man kann nur sagen: affenmäßigen Nach- 
ahmung des Nordamerikanertums in Deutschland Erwähnung getan. Man 
glav'ıte sich auf dem Wege zu ähnlichem ‚Weligeschäft‘“ und Kapital- 
reichtum, berauschte sich im Gedanken eines fessellosen Unternehmertums, 
430
	        

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