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Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
haenel_staatsrecht
Title:
Deutsches Staatsrecht.
Editor:
Binding, Karl
Place of publication:
Leipzig
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1892
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
haenel_staatsrecht_band_1
Title:
Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt.
Author:
Hänel, Albert
Volume count:
1
Publisher:
Duncker & Humblot
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1892
Scope:
871 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
I. Buch. Die Grundlagen des deutschen Staates.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Abschnitt. Die staatsrechtlichen Grundverhältnisse.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Kapitel. Der Staat und die bürgerliche Gesellschaft.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Der Staat und das Privatrecht.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. Die Verwaltung des Privatrechtes.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§ 28. Die Civilgerichtsbarkeit.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Staatsrecht.
  • Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt. (1)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Buch. Die Grundlagen des deutschen Staates.
  • § 1. Einleitung.
  • I. Abschnitt. Der Bestand der deutschen Verfassungen.
  • II. Abschnitt. Die staatsrechtlichen Grundverhältnisse.
  • § 8. Maßstab und Ausgangspunkt.
  • I. Kapitel. Das Wesen des Einheitsstaates.
  • II. Kapitel. Der Staat und die bürgerliche Gesellschaft.
  • § 20. Das Grundverhältnis.
  • I. Der Staat und das Vereinswesen.
  • II. Der Staat und das Privatrecht.
  • A. Öffentliches Recht und Privatrecht.
  • B. Die Verwaltung des Privatrechtes.
  • § 26. Allgemeiner Charakter.
  • § 27. Die Privatrechtsgesetzgebung.
  • § 28. Die Civilgerichtsbarkeit.
  • § 29. Die Verwaltung des subjektiven Privatrechtes.
  • III. Kapitel. Die Staatenverbindung.
  • IV. Kapitel. Das System des deutschen Staatsrechtes.
  • II. Buch. Die Reichsgewalt.

Full text

8 28. Die Civilgerichtsbarkeit. 177 
thatsächlichen Zustandes überall an das eigene Interesse, an die 
die Rechtsfolgen sich aneignenden Willensbestimmungen der Be- 
teiligten? gebunden — selbst dann, wenn die absoluten Vorschriften 
darauf abzielen, den obersten Anforderungen der Sittlichkeit (z. B. 
bei Ehenichtigkeiten) oder des Gemeininteresses (z. B. bei Betrug und 
Vergewaltigung) Genüge zu verschaffen. Das Privatrecht reicht genau 
nur so weit, als das positive Recht behufs Aufrechterhaltung der Be- 
dingungen und Zwecke des gesellschaftlichen Zusammenlebens die 
Triebfedern des Privatinteresses für stark genug hält, um 
die den Beteiligten zur Verfügung gestellten Mittel zur Beseitigung 
und zum Ausgleich der Rechtswidrigkeiten in Bewegung zu setzen. 
Überall da, wo dies nicht ausreichend befunden wird, überall da, wo 
die Geltendmachung der absoluten Vorschriften des Rechtes (z. B. bei 
Ehenichtigkeit, Betrug, Vergewaltigung) ohne oder gegen den Willen 
der Interessenten erfolgt, werden Verantwortlichkeitsverhältnisse 
gegenüber dem Staate geschaffen, d.h. das öffentliche Recht, ins- 
besondere auch das Strafrecht, greift Platz. 
Mithin — die Geltungskraft auch des absoluten Privatrechtes ist 
im Gegensatz zu der des entsprechenden Öffentlichen Rechtes eine 
in dem entwickelten Sinne durch die Willensbestimmungen der Pri- 
vaten bedingte und vermittelte. 
8 28. 
Die Civilgerichtsbarkeit. 
Der Schutz des Privatrechtes ist eine erste und not- 
wendige Aufgabe des Staates. Erst mit ihrer Anerkennung setzen 
wir den Begriff des Staates. Mag in der historischen Entwickelung 
auf lange Zeit hin auch die Privatrechtspflege von den familienhaften 
und korporativen Verbänden an erster Stelle wahrgenommen werden, 
so ist doch die Entstehung des Staates gleichbedeutend mit der Er- 
richtung einer obersten Friedensbürgschaft auch an diesem Punkte. 
Jene Verbände rückten alsdann ein in ein Verhältnis der Selbst- 
verwaltung, kraft dessen dem Staate das Recht und die Macht zu- 
erkannt wurde, mindestens eine oberste Entscheidungs- und Exekutions- 
instanz gegen jede Verweigerung oder Verzögerung der Justiz zu 
bilden. Mit der vollen Entfaltung des Staates aber wurde der Privat- 
rechtsschutz mehr und mehr zu seiner unmittelbaren und ausschliels- 
lichen Funktion erhoben. | 
5 Selbstverständlich einschliefslich ihrer privatrechtlichen Vertreter. 
Binding, Handbuch. V. 1: Hänel, Staatsrecht. I. 12
	        

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