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Zweite Auflage. Handbuch der Politik. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Zweite Auflage. Handbuch der Politik. Erster Band. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
handbuch_politik
Title:
Handbuch der Politik.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
handbuch_politik_1
Title:
Zweite Auflage. Handbuch der Politik. Erster Band.
Editor:
Berolzheimer, Fritz
Liszt, Franz
Jellinek, Georg
Wach, Adolf
Laband, Paul
Wagner, Adolf
Lamprecht, Karl
Schanz, Georg
Volume count:
1
Place of publication:
Berlin, Leipzig
Publisher:
Dr. Walther Rothschild
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
Scope:
458
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Fünftes Hauptstück. Die Rechtssprechung.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Handbuch der Politik.
  • Zweite Auflage. Handbuch der Politik. Erster Band. (1)
  • Verlagshinweis
  • Vorwort
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis. Erster Band: Grundlagen der Politik.
  • short_title_page
  • Erstes Hauptstück. Politik als Staatskunst und Wissenschaft.
  • Zweites Hauptstück. Der Staat.
  • Drittes Hauptstück. Herrschaft und Verwaltung.
  • Viertes Hauptstück. Die Gesetzgebung.
  • Fünftes Hauptstück. Die Rechtssprechung.
  • Sechstes Hauptstück. Der Parlamentarismus.

Full text

Fünftes Hauptstück. 
Die Rechtsprechung. 
23. Abschnitt. 
a) Justiz und Verwaltung. 
Von 
Hochschulprofessor Dr. Fritz Stier-Somlo, Cöln. 
Literatur: 
O. v. Sarwey, Allgemeines Verwaltungsrecht 1887 S. 14 ff. — Anschütz, Justiz und Verwaltung. 
Systematische   Rechtswissenschaft  von Stammler, Sohm u. a. (Kultur der Gegenwart Teil II Abt. VIII) 1906 
 
 
S. 336—386. — Stier-Somlo, Das freie Ermessen in Rechtsprechung und Verwaltung 1908; v. Laun,  Das 
freie Ermessen und seine Grenzen 1910, dazu W. Jellinek, Arch. f. öff.R., Bd. 27 S. 462. — Stier-Somlo, 
Rechtsstaat, Verwaltung und Eigentum 1911. — Oertmann,  Die staatsbürgerliche Freiheit und das freie 
Ermessen der Behörden 1912. — Friedrich Stein, Grenzen und Beziehungen zwischen Justiz und Ver- 
waltung 1912. — Heck, Das Problem der Rechtsgewinnung 1912. 
I. Begriff der Gesetzgebung, Justiz. Verwaltung. — Teilung der Gewalten. — 
Gegenseitige Bedingtheit. Die Grundfragen des gegenseitigen Verhältnisses und der not- 
wendigen Abgrenzung von Justiz und Verwaltung gehen auf den Lebenskern moderner 
konstitutioneller Staatsgestaltung zurück. Zwar hat schon Locke für die von uns 
als einheitlich und einzigartig anzuerkennende Staatsgewalt Einteilungsmassstäbe gewinnen 
wollen, indem er die gesetzgebende, rechtsprechende und föderative Funktion unterschied. 
Aber erst durch Montesquieu ist die Unverlierbarkeit der Idee von der Trennung der Ge- 
walten gesichert und auch die Erkenntnis ihrer besonderen organisatorischen und funktionellen 
Bedeutung in das Bewusstsein der politisch Denkenden eingedrungen. Gesetzgebung oder 
Legislative besteht in dem Erlasse von Rechtsnormen durch die verfassungsmässigen Organe 
der Staatsgewalt. Sie sind allgemein und abstrakt, d. h. für alle, die es angeht, gleichmässig an- 
zuwenden. Die Justiz im Sinne von Rechtsprechung besteht in der Handhabung der von der 
Gesetzgebung dargebotenen Rechtssätze und anderen Vorschriften. Justiz im Sinne der Aufrecht- 
erhaltung unserer Rechtsordnung, d. h. der Ahndung der Rechtsverletzung und Gewährung des 
Rechtsschutzes durch Zivil-, Straf- und Verwaltungsgerichte ist darüber hinaus ein weiterer, mit dem 
ersten nicht zu verwechselnder Begriff. Verwaltung ist die Tätigkeit des Staates, die sich in der 
zweckmässigen Anordnung der für das Gemeinwohl erforderlichen Massnahmen, in der Sorge für die 
Volks- und Staatsinteressen ausserhalb der Gesetzgebung und Justiz erschöpft. Sie regelt im 
wesentlichen konkrete und individuelle Angelegenheiten im Gegensatz zur Gesetzgebung, die das 
Recht allgemein und ohne Ansehen des besonderen Falles setzt. Die Abscheidung der Verwaltung 
 
	        

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