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Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten. Erster Band. 1905. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten. Erster Band. 1905. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
handbuch_polizei
Title:
Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
handbuch_polizei_erster_band_1905
Title:
Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten. Erster Band. 1905.
Author:
Wulffen, Erich
Volume count:
1
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Lehmannsche Buchdruckerei und Verlagsbuchhandlung.
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1905
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Erster Teil. Strafgesetzgebung des Deutschen Reiches.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
III. Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich vom 15. Mai 1871.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Einleitende Bestimmungen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten.
  • Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten. Erster Band. 1905. (1)
  • Title page
  • Prepage
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Inhalt des ersten Bandes.
  • Index
  • Erster Teil. Strafgesetzgebung des Deutschen Reiches.
  • I. Gerichtsverfassungsgesetz. vom 27. Januar 1877.
  • II. Strafprozeßordnung vom 1. Februar 1877.
  • III. Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich vom 15. Mai 1871.
  • Vorbemerkung.
  • Einleitende Bestimmungen.
  • Erster. Teil. Von der Bestrafung der Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen im allgemeinen.
  • Zweiter Teil. Von den einzelnen Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen und deren Bestrafung.
  • IV. Zusammenstellung der für das Verständnis des Strafgesetzbuchs wesentlichen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs, der Zivilprozeßordnung, der Wechselordnung und des Handelsgesetzbuchs.
  • V. Die übrigen wichtigen Reichsgesetze strafrechtlichen Inhalts.
  • Nachtrag der während des Druckes veröffentlichte Gesetze.

Full text

Einleitende Bestimmungen. 
Einteilung in Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen. 
8 1. Eine mit dem Tode, mit Zuchthaus, oder mit Festungshaft von 
mehr als fünf Jahren bedrohte Handlung ist ein Verbrechen. 
Eine mit Festungshaft bis zu fünf Jahren, mit Gefängnis oder mit Geldstrafe 
von mehr als einhundertfünfzig Mark bedrohte Handlung ist ein Vergehen. 
Eine mit Haft oder mit Geldstrafe bis zu einhundertfünfzig Mark 
bedrohte Handlung ist eine Uebertretung. 
Als strafbare „Handlung“ kommt auch ein rechtswidriges, vom 
Strafgesetze bedrohtes Unterlassen in Betracht; z. B. die Mutter tötet ihr 
Kind, indem sie ihm nichts zu essen gibt. 
Ob eine strafbare Handlung als Verbrechen oder Vergehen oder Ueber- 
tretung zu bezeichnen ist, entscheidet sich danach, welche schwerste Strafart 
(Zuchthaus, Gefängnis usw.) oder — bei Festungshaft und Geldstrafe — welches 
höchste Strafmaß auf die Handlung an sich gesetzt ist, sodaß also hierbei 
außer Betracht bleibt, ob im einzelnen Falle etwa mildernde Umstände zu- 
gebilligt werden oder der Täter wegen seiner Jugend milder bestraft werden muß. 
Zeitliche Herrschaft der Strafgesetze. 
§ 2. Eine Handlung kann nur dann mit einer Strafe belegt werden, 
wenn diese Strafe gesetzlich bestimmt war, bevor die Handlung begangen wurde. 
Bei Verschiedenheit der Gesetze von der Zeit der begangenen Handlung 
bis zu deren Aburteilung ist das mildeste Gesetz anzuwenden. 
Strafgesetze haben also grundsätzlich keine rückwirkende Kraft. 
Nur die milderen Gesetze kommen in Frage, welche nach der 
begangenen, d. i. vollendeten Straftat bis zur Aburteilung etwa Geltung 
erlangen. 
Das mildeste Gesetz ist dasjenige, nach welchem gerade der 
einzelne vorliegende Fall die mildeste Beurteilung erfährt. 
Räumliche Herrschaft der Strafgesetze. 
§ 3. Die Strafgesetze des Deutschen Reichs finden Anwendung auf 
alle im Gebiete desselben begangenen strafbaren Handlungen, auch wenn der 
Täter ein Ausländer ist.
	        

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