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Deutschland und der Weltkrieg.

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Bibliographic data

fullscreen: Deutschland und der Weltkrieg.

Monograph

Persistent identifier:
hintze_weltkrieg_1915
Title:
Deutschland und der Weltkrieg.
Place of publication:
Leipzig, Berlin
Publisher:
B. G. Teubner
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
I. Deutschlands Stellung in der Welt.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die deutschen Institutionen und der Geist des öffentlichen Lebens.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
A. Herkunft und Wesen der deutschen Institutionen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutschland und der Weltkrieg.
  • Title page
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Vorwort.
  • Inhaltsübersicht.
  • I. Deutschlands Stellung in der Welt.
  • Deutschland und das Weltstaatensystem.
  • Der Geist der deutschen Kultur.
  • Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft.
  • Die deutsche Kolonialpolitik.
  • Das deutsche militärische System, verglichen mit dem französischen, englischen und russischen.
  • Die deutschen Institutionen und der Geist des öffentlichen Lebens.
  • A. Herkunft und Wesen der deutschen Institutionen.
  • B. Das deutsche Staatsbürgertum und seine Leistungen in der Selbstverwaltung.
  • Nachwort von Oberbürgermeister Wermuth.
  • II. Deutschlands Bundesgenossen.
  • Österreich-Ungarn.
  • Die Türkei.
  • III. Die Machtpolitik unserer Gegner.
  • Die Machtpolitik Englands.
  • Die Machtpolitik Frankreichs.
  • Belgien und die großen Mächte.
  • Rußland und der Panslawismus.
  • Die Rolle Serbiens.
  • Die Großmächte in Ostasien.
  • IV. Vorgeschichte und Ausbruch des Weltkrieges.
  • Die Vorgeschichte des Krieges.
  • Der Ausbruch des Krieges.
  • Anhang: Die Neutralität Belgiens.
  • V. der Geist des Krieges.
  • Krieg und Menschlichkeit.
  • Kultur, Machtpolitik und Militarismus.
  • Der Krieg und das Völkerrecht.
  • Der Sinn des Krieges.
  • Werbung über Schriften des Verlags B.G. Teubner in Leipzig und Berlin.

Full text

Die deutschen Institutionen und der Geist des 
öffentlichen Lebens. 
A. Herkunft und Wesen der deutschen Institutionen. 
Von Prof. Dr. Gustav v. Schmoller in Berlin. 
Man hat Deutschland und Preußen vorgeworfen, es mangele ihnen 
der Geist freier Institutionen; sie würden von einem harten kulturfeind- 
lichen Militarismus beherrscht. Diesem oder jenem, der so spricht, mag 
dabei die ganz schiefe Einteilung Herbert Spencers vorschweben, der zwei 
Staatstypen in der Gegenwart unterscheiden will, den veralteten rück- 
ständigen Typus des kriegerischen und den vorangeschrittenen liberalen 
des industriellen Staates. Oder es mag die heutige Verherrlichung der 
Demokratie an die Verfassung von Attika anknüpfen; an die Zeit, da 
die großen Staatsmänner Athens von Solon und Kleisthencs bis Peri- 
kles die demokratische Verfassung schufen, jenc. Verfassung, in der an- 
geblich der Demos, die Volksmasse, regierte. Der Gedanke Spencers ist 
so schief wie der Vergleich unserer Großstaaten mit der kleinen Landschaft 
Attika. Dieser Staat hatte jedenfalls in seiner demokratischen Glanzzcit 
einen durchaus kricgerischen Typus, und heute haben die Vereinigten 
Staaten von Amerika nur deshalb ein kleines Heer, weil sic keine mäch-- 
tigen Nachbarn haben. Sie würden ein großes stehendes Beer haben, 
sagt Prof. Sloane von der Columbia-Universität, wenn sie drei so ge- 
sährliche Machbarn hätte wie Oeutschland. (Preußische Jahrbücher, 
Bd. 158, S. 466.) Attika mit den 250 000 Seclen, die es beim Ausbruch 
des Peloponnesischen Krieges hatte, bewundern wir nicht sowohl wegen 
der Herrschaft des Demos, sondern weil es die abendländische Kultur vor 
der persischen Erdrückung rettete; es rettete sie dadurch, daß es neben 
seine aristokratischen Ritterschwadronen verstand, sein Fußvolk, die 
bäuerlich-bürgerlichen Hoplitenscharen zu stellen und eine kriegerische, 
den Persern gewachsene Flotte zu bauen. Die wahre Größe dieses un- 
vergleichlichen demokratischen Staates bestand aber darin, daß er 600 
bis 300 v. Chr. seinen großen aristokratischen Führern folgte, und daß 
diese Führer zwar die Halbfreien und Sklaven nicht frei machten, aber 
die Masse der gewöhnlichen Bürger zu einer kaum jemals wiedererleb- 
ten Hingabe an die Pflichten gegenüber dem Staate erzogen haben. — 
Nicht daß der Demos herrschte, war der Vorzug Athens, sondern daß
	        

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