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Deutschland als Kolonialmacht.

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Bibliographic data

fullscreen: Deutschland als Kolonialmacht.

law_collection

Persistent identifier:
holtzendorff_encyclopaedie
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung.
Document type:
law_collection
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
holtzendorff_encyclopaedie_0231
Title:
Rechtslexikon. Dritter Band. Erste Hälfte. Pachmann - Stöckhardt.
Editor:
Holtzendorff, Franz von
Volume count:
2.3.1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1881
Scope:
806 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Index

Title:
Buchstabe P.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Index

Chapter

Title:
Phillips, Georg J..
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutschland als Kolonialmacht.
  • Title page
  • Rechte; Druck.
  • Widmung.
  • Wegwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Bilderverzeichnis.
  • Rechtliche Grundlagen. Verwaltungs- und Gerichtsorganisation. Von J. Gerstmeyer.
  • Tafel 1. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 1. Gerichtssitzung in Westafrika. / In der Schaurihütte, Ostafrika.
  • Tafel 2. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe. 2. Gouvernementsgebäude, Tsingtau. / Bezirksgericht in Windhuk. / Gouverneur- Wohnhaus, Windhuk.
  • Staats- und völkerrechtliche Stellung der Schutzgebiete.
  • Abgrenzung der Schutzgebiete.
  • Die Rechtsstellung der Bevölkerung in den Schutzgebieten.
  • Die koloniale Gesetzgebung.
  • Die koloniale Behördenorganisation.
  • Die Selbstverwaltung in den Schutzgebieten.
  • Die Kolonialbeamten.
  • Überblick über das Verwaltungsrecht.
  • Gerichtsverfassung und Recht der weißen Bevölkerung.
  • Die Gerichtsbarkeit über die Eingeborenen und das Eingeborenenrecht.
  • Die Organisation der Kolonialtruppen und ihre Aufgaben. Von Gouverneur a. D. Leutwein.
  • Tafel 5. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 5. Gebirgsbatterie, Südwestafrika. / Ältere Geschütze, Südwestafrika. / Patrouillenwagen der Schutztruppe, Südwestafrika. / Kriegerverein Windhuk.
  • Tafel 6. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 6. Leutnant in Feldausrüstung (Hererokrieg). / Ostafrikanische Unteroffiziere auf Zebras. / Südwestafrikanisches Kamelreiterkorps. / Ostafrikanischer Askari.
  • Tafel 7. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 7. Vor der Kaserne, Dar-es-Salâm. / Heliographenabteilung, Dar-es-Salâm. / Polizeitruppe am Agu, Togo. / Ostafrikanische Schutztruppe.
  • Tafel 8. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 8. Einsames Grab an der Jaundestraße, Kamerun. / Soldatengräber, Südwestafrika. / Gedenkstein des Kampfes am Waterberg. / Friedhof in Lindi.
  • Deutsch-Ostafrika. Von Hans Zache.
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Jetziger Zustand und Aussichten der Kolonie.
  • Deutsch-Südwestafrika. Von Major a. D. Kurd Schwabe.
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Die Wirtschaft des Schutzgebiets und ihre Zukunft.
  • Kamerun. Von Langheld, Kaiserlicher Major a. D.
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Entwicklung und Entwicklungsmöglichkeit.
  • Togo. Von Hauptmann Smend.
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Entwicklung und Entwicklungsaussichten.
  • Die deutschen Kolonien in der Südsee. Von Richard Deeken.
  • Tafel 81. Südsee 1. Kaiser-Wilhelms-Land. Dorf-Szene (Dallmannshafen). / Ahnenhaus. / Dolch aus Kasuarknochen.
  • Tafel 82. Südsee 2. Kaiser-Wilhelms-Land. Jüngling im Festschmuck. / Tanztrommel. / Witwentracht. / Mit Ton verkleideter Schädel. / Eingeborene im Festschmuck.
  • Tafel 83. Südsee 3. Kaiser-Wilhelm-Land. Vom Fischfang heimkehrende Kanus. / Eingeborener im Schmuck. / Signaltrommel. / Nackenstütze beim Schlafen.
  • Tafel 84. Südsee 4. Kaiser-Wilhelm-Land. Eingeborene mit Schmuck aus Ebernhauern. / Eingeborene mit Riesenbanane. / Krieger.
  • Kolonien in der Südsee.
  • Kaiser-Wilhelmsland.
  • Der Bismarckarchipel und die Salomonsinseln.
  • Die Karolinen und Marianen.
  • Die Marshallinseln.
  • Samoa.
  • Kiautschou. Von Hauptmann Friedrich Leutwein
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Wirtschaftliche und Verkehrseinrichtungen.
  • Die Marine im Kolonialdienst. Von Konteradmiral z. D. Schlieper.
  • Ostafrika.
  • Südwestafrika.
  • Kamerun.
  • Togo.
  • Südsee.
  • Kiautschou.
  • Das christliche Missionswesen. Von Universitätsprofessor Dr. Schmidlin.
  • Stand und Entwicklung.
  • Schule und Literatur.
  • Sozial-caritatives Wirken.
  • Religiöse Missionsarbeit.
  • Literatur.
  • Die wichtigsten Kolonialprodukte und ihre Bedeutung für Mutterland und Weltmarkt. Von Prof. Dr. Voigt.
  • Nationalwichtige Produkte an deren Lieferung die deutschen Kolonien beteiligt sind. Einfuhr in Deutschland 1911.
  • Tafel 123. Kolonialprodukte 1. Hevea brasiliensis mit Zapfmarken. / Kakaobaum mit Früchten. / Kokospalme mit Früchten.
  • Tafel 124. Kolonialprodukte 2. Dattelpalmen. / Zimmtpflanzung. / Öffnen der Kokosnüsse zur Kopragewinnung. / Gummi-Zapfen. / Kaffee-Blüte.
  • Tafel 125. Kolonialprodukte 3. Baumwollpresse. / Baumwollblüte. / Pressen der Baumwollballen.
  • Tafel 126. Kolonialprodukte 4. Sisalverarbeitung. Schneiden der Blätter. / Waschen der Fasern. / Transport zur Fabrik. / Trocknen. / Faserungsmaschinen. / Sisalprodukte.
  • Koloniales Verkehrswesen. Von Dr. Paul Rohrbach.
  • Tafel 127. Verkehrswesen 1. Lagunenkanal bei Anecho. / Transport von Arbeitsgleis. (Togo-Inlandsbahn.) / Stopf- und Richtkolonne. (Togo-Inlandsbahn.)
  • Tafel 128. Verkehrswesen 2. Ostafrikanisches Bahnbild. / Elfenbeinkarawane am Pangani (1896). / Ostafrikanisches Bahnbild. / Trägerkolonne.
  • Tafel 129. Verkehrswesen 3. Brücke der Schantungeisenbahn. / Umbau der Bahn Karibib-Windhuk: alte Brück, neue Brücke.
  • Tafel 130. Verkehrswesen 4. Kapspurlokomotive, Südwestafrika. / Zug der Otavibahn. / Löhnung von Eingeborenen, Bahnhof Windhuk.
  • Tafel 131. Verkehrswesen 5. Bahnhof Karibib. / Lagerplatz, Bahnhof Windhuk. / Verschiffung von Kopra.
  • Tafel 132. Verkehrswesen 6. Drahtseilbahn auf Nauru. / Unterführung am Auaspaß, Südwestafrika. / Arbeiten am Auaspaß.
  • Anhang. Bearbeitet von der Schriftleitung.
  • Kolonialpolitik und Weltmachtstellung. Von Oberleutnant a. D. Dr. Paul Leutwein.
  • Wesen und Arten der Kolonien.
  • Geschichte der Kolonialpolitik.
  • Altertum und Mittelalter.
  • Das Zeitalter der Entdeckungen bis zum Auftreten Deutschlands.
  • Die Entdeckungen.
  • Portugal.
  • Spanien.
  • Die Niederlande.
  • England.
  • Frankreich.
  • Die koloniale Expansion seit dem Auftreten Deutschlands.
  • Kolonialpolitische Ergebnisse.
  • Die Kolonialreiche und ihr Mutterland im Jahre 1913.
  • Der koloniale Wettbewerb der europäischen Großmächte.

Full text

s31 
Parikurs auf das Vierzigsache stiegen, den unvermeidlichen Rückschlag und damit den 
Zusammenbruch des Gründers herbeiführte. Dieses Ereignis gibt wie kein anderes 
der Richelienschen Ansicht über die kolouiale Ungeduld seiner Landsleute Nachdruck, 
denn es steht heute fest, daß Regent und Publikum Law gleichermaßen durch ihren 
Unverstand auf die abschüssige Bahn getrieben haben.] Immerhin hat letzterer nichts 
getan, um die sinnlosen spekulativen Ausschreitungen zu verhindern, die ihm, als es zu 
spät war, über den Kopf wuchsen. Hätte er freilich von vornherein abwarten empfohlen, 
so würde sein Unternehmen gar nicht zustande gekommen sein. Seine kolonialpolitischen 
Maßnahmen im einzelnen, wie die Gründung Neuorleaus als Hauptsladt von Lonisiana, 
und der Versuch, dort tüchtige deutsche Bauein anzusiedeln, beweisen Umsicht genug, 
um ihn als befähigten Leiter des Kolonisationswesens erscheinen zu lassen, dem eine 
ruhige Entwicklung in reiferen Zeiten Ersolg gebracht hätte. Die Compagnie des Indes 
bestand nach dem Zusammenbruch Laws weiter und setzte ihre Tätigkeit ohne irgend- 
welche Erfolge in allen französischen Kolouien fort. Erst nach dem Verlust Ostindiens 1769 
wurde sie aufgehoben und die Aktionäre mit einer Jahresrente von 1,2 Millionen Franken 
entschädigt. Ihr Aktienkapital hatte 1740 den Höchstbetrag von 162 Millionen Franken 
erreicht; 1769 waren Werte im Betrage von etwa 30 Millionen vorhanden. 
Am Verlust Indiens ist die Kompagnie in erster Linie schuldig, da sie, wic wir schon 
aus dem vorhergehenden Kapital ersahen, ihren großzügigen und energischen Gouvernenr 
Dupleix durch entgegengesetzte Maßnahmen hemmte und schließlich in der Entscheidung 
abberief. Dupleix, der 20 Jahre im indischen Dienst ausgeharrt und sein Privatvermögen 
im Interesse der Gesellschast verwandt hatte, starb 1764 in Frankreich im Elend. Der 
letzte von der Regierungskentsandte, im Kriege unglückliche, aber persönlich ehrenhafte 
Befehlshaber Graf de Lally wurde 1766 enthauptet. In merkwürdigem Gegeunsatzsteht die 
Art, wie damals Frankreich seine verdienten Männer behandelte, zu Englands großherziger 
Würdigung Clives, der doch an ethischem Wert hinter Dupleix weit zurücksteht. Der 
Pariser Frieden 1763 ließ Frankreich in Indien nur Pondichery und einige Faktoreien. 
In Nordamerika verlor es seinen gesamten Festlandsbesitz. Trotzdem wagte es im Bund 
mit den Neuenglandstaaten einen nenen Waffengang mit England, der, insolge der 
planlosen Leitung von Paris aus, völlig erfolglos verlief. Vergebens hatte der Admiral 
Suffren im Indischen Ozean die Wassenehre Frankreichs wiederhergestellt, vergebens 
waren von 1776 bis 1783 1200 Millionen Franken für diesen Krieg verwendet worden. 
Obgleich diese ewigen Mißerfolge eine heftige Bewegung gegen die Kolonialpolitik 
hervorriefen, zeigte anch die Republik das gleiche Interesse an den Kolonien wie das 
Königtum, verdarb aber alles mit ihren überstürzten Maßnahmen. Zwischen den 
heimischen Vertretern der Menschenrechte und den ihres Herrentums bewußten Pflanzern 
bestand von Anfang an Zwietracht, der zunächst zu Widersetzlichkeiten der Weißen gegen 
die heimische Regierung und, als diese endlich die Abschaffung der Sklaverei theoretisch 
durchgesetzt hatte, zur Bildung eines selbständigen Staates der Farbigen auf Frankreichs 
wichtigstem Besitztum St. Domingune (Haiti) führte. In diesen Wirren wurde das Wirt- 
schaftsleben Westindiens schwer geschädgt; Haiti, das 1790 93 Millionen Psd. Zuder 
hervorgebracht hatte, lieferte 1800 nur noch 18½ Millionen. Uber Napoleons großzügige 
kolonialen Pläne und ihr Scheitern ist schon an der anderen Stelle berichtet worden. 
1815 war Frankreich endgültig vom englischen Rivalen besiegt, aber, bei Verzicht auf 
uferlose Weltherrschaftspläne, doch befähigt, sich eine neue Kolonialmacht zu schaffen. 
Die Versuche hierzu setzten schon unter Ludwig XVIII. ein, doch gelang es weder 
Haiti zurückzugewinnen, noch in dem ost umworbenen Madagaskar festen Fuß zu fassen. 
Dafür machte Frankreich 1830 eine um so wichtigere Eiwerbung mit Algier. Dieser 
Staat war immer durch Seeränberei und die unglaubliche Tatsache, daß alle seefahrenden 
Mächte Europas ihm Tribut zahlten, berüchtigt. Erst nach langem Schwanken und 
Duldung vieler Übergriffe entschloß sich Frankreich endlich zum Angriff. Der leichte 
Sieg der großen Expedition zeigte erst auf wie schwachen Füßen die Macht des Dey 
eigentlich gestanden hatte. Um so schwieriger erwies sich die Behauptung der langen
	        

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