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Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung. Erster, systematischer Theil. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung. Erster, systematischer Theil. (1)

law_collection

Persistent identifier:
holtzendorff_encyclopaedie
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung.
Document type:
law_collection
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
holtzendorff_encyclopaedie_1
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung. Erster, systematischer Theil.
Volume count:
1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Document type:
law_collection_volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1882
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
III. Privatrecht.
Document type:
law_collection
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
7. Das Französische Civilrecht.
Document type:
law_collection
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erbrecht.
Document type:
law_collection
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Erbschaft.
Document type:
law_collection
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung.
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung. Erster, systematischer Theil. (1)
  • Title page
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Vorwort zur vierten Auflage.
  • Inhalt.
  • Berichtigung.
  • I. Philosophische Einleitung in die Rechtswissenschaften.
  • II. Die geschichtlichen Grundlagen der Deutschen Rechtsentwicklung und die Rechtsquellen.
  • III. Privatrecht.
  • 1. Das heutige Römische Recht.
  • 2. Das Deutsche Privatrecht.
  • 3. Das Reichscivilrecht.
  • 4. 5. 6. Das Handels-, See- und Wechselrecht.
  • 7. Das Französische Civilrecht.
  • Einleitung.
  • Personenrecht.
  • Sachenrecht.
  • Obligationenrecht.
  • Familienrecht.
  • Erbrecht.
  • I. Erbschaft.
  • II. Testament.
  • 8. Internationales Privatrecht.
  • IV. Das öffentliche Recht.
  • Anhang.
  • Sachregister.
  • Drucklegung.

Full text

7. Das Französische Clollrecht. 667 
vorschreiben (919). Die Kollationspflicht existirt nur der Erbschaft des Schenkers 
oder Vermächtnißgebers gegenüber, und ist streng gegenseitig: wer kollationsberechtigt 
ist, ist kollationspflichtig. Auch die Schulden werden konferirt (829). 
* 43. Jeder Erbschaftsgläubiger und Vermächtnißnehmer ist beiugt, den An- 
w##ruch auf separatio bonorum gegen einen Gläubiger oder gegen die Gläubiger 
des Erben geltend zu machen, ohne dadurch fin, 8 in Beziehung auf das eigene 
Vermögen des Erben zu verwirken (878—881. 2111). 
Rebst vielen antiquimten Werken (z. B. o ,ti. 1823; Ponj ul, a Vazeille, 
Ré#umé, 1837) maen —“ veen Chabot de I'Allier, entaire sur Ia lol 
des anccesslons. 6. Aufl. v. Pella 832; bessere von Leio Srr-. von Ma- 
erat und 10 26 — 1#n aur, Traité du drost de euccession, 1867— 
156 68. — Demolombe, Traité 4 bweesssiane, 3. Aufl. 1866— 1667. — Zachariä, 
& à88—6G“ Arny, N., 121— 
Gute Monographien: Sé#r * la pétitlon G’héredite en droit moderne, 1875. — 
eber die Zalsine: Renand in der Schcrt o für, ehechtwffschaft und Geebgebung des des 
Auslandes, XII. * Simonet, héreditalre, 183 
Sicheseont. Traité de Détat des familles. 6 F i Wli b 1882. — 
Fos, Snccession et réserre des enfants naturels, “ Ausgabe — vii. 
hard. Tralé *7 benéfice d’inventaire et de Tacceptatlon des successions, 1888. — 
Barafori, Irait- théorique et pratique de la séparation des patrimolnes, 1867. 
S 
  
  
II. Testament. 
& 1A. Schon aus dem Obigen erhellt, daß das Testament des Franzö- 
sischen Rechts nur ein Intestatkodizill ist, und daß nach konsequentem Sprachgebrauch 
von „testamentarischen Erben“ nicht mehr die Rede sein dürite. Selbstverständlich 
wäre auch die Regel nemo pro parte u. f. w. zweck= und finnlos. — Erbverträge 
find mit einer einzigen uneigentlichen Ausnahme (l. § 50) ausgeschlossen: Der Wille 
bleibt bis zum Ende frei (895). 
8 45. Der Interdizirte kann in den lichten Zwischenräumen testiren. Der- 
jenige, welcher einen gerichtlichen Kurator hat, braucht dessen Beistand nicht. 
Stumme. Taube, Blinde, verheirathete Frauen find keinen gesetzlichen Einschränk- 
ungen unterworfen. Der Minorenne unter 16 Jahren kann nicht testiren; der sechs- 
zehnjährige nur bis zum Betrage der Hälfte des Vermögens, worlber er als Groß- 
jähriger versügen dürite (901—905). 
Fähig durch Testament zu erwerben (906—911) ist jede zur Zeit des 
Todes lebende Person, und nasciturus pro nato habetur. Die alten Beschränkungen, 
z. B. die Unfähigkeit der Konkubine, sind im Allgemeinen aberschaft, Einschrän- 
kende Bestimmungen bestehen nur noch in Beziehung auf den Vormimd, auf das 
anerkannte natürliche Kind, auf die Aerzte und Apotheker, welche den Erblasser 
während der letzten Krankheit behandelt haben, und auf Geistliche, die ihm während 
dieser Krankheit beigestanden sind. Testamentarische Verfügungen zu Gunsten von 
Spitälern, gemeinnützigen Anstalten, oder der Armen einer Gemeinde, bedürsen, um 
wirksam zu sein, einer obrigkeitlichen Genehmigung. Daß vom Staate nicht aner- 
kannte Körperschaften nicht fähig sind, ist selbstverständlich. Die Testaments- 
fo#rm wird im alphabetischen Theile behandelt. 
8 46. Das gesetzliche Erbrecht der Descendenten und Ascendenten wird ge- 
wahrt durch einen unantastbaren Vorbehalt, — ein Jastitut, welches mit der 
Deutsch-coutümiären Anschauung vom Gesammteigenthum der Familie zusammen- 
hängt, mithin nicht nach den Grundsätzen der Römischen Legitima behandelt werden 
darf. Dieser Vorbehalt beträgt die Hälfte des Vermögens, wenn der Erblasser ein 
eheliches Kind hinterläßt, 5½ wenn zwei, "# wenn mehr. Das Adoptivkind wird 
mitgezählt, nicht aber selbstverständlich das nichtberufene, auch nicht das unwürdige 
oder entsagende Kind, welches nie Erbe gewesen sein soll (913, 914). Der Vor-
	        

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