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Deutsches Kolonialblatt. II. Jahrgang, 1891. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Kolonialblatt. II. Jahrgang, 1891. (2)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1891
Title:
Deutsches Kolonialblatt. II. Jahrgang, 1891.
Volume count:
2
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1891
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 6.
Volume count:
6
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Verschiedene Mittheilungen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Ein Bericht von Emin Pascha über die Hülfsquellen der Aequatorialprovinz.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Kolonialblatt.
  • Deutsches Kolonialblatt. II. Jahrgang, 1891. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Litteratur-Verzeichniß.
  • Namen-Verzeichniß.
  • Stück Nummer 1. (1)
  • Stück Nummer 2. (2)
  • Stück Nummer 3. (3)
  • Stück Nummer 4. (4)
  • Stück Nummer 5. (5)
  • Stück Nummer 6. (6)
  • Amtlicher Theil.
  • Nichtamtlicher Theil.
  • Personal-Nachrichten.
  • Verkehrs-Nachrichten.
  • Verschiedene Mittheilungen.
  • Münzen für Deutsch-Ost-Afrika.
  • Ein Bericht von Emin Pascha über die Hülfsquellen der Aequatorialprovinz.
  • Von den Missionen in den Schutzgebieten.
  • Anzahl der Weißen im südwestafrikanischen Schutzgebiet.
  • Wasserbeschaffung in Südwest-Afrika.
  • Die Beschlüsse der Brüsseler Antisklaverei-Konferenz und die Vereinigten Staaten von Amerika.
  • Auftreten des gelben Fiebers in Bonny an der Niger-Mündung.
  • Litterarische Besprechungen.
  • Litteratur-Verzeichniß.
  • Anzeigen.
  • Stück Nummer 7. (7)
  • Stück Nummer 8. (8)
  • Stück Nummer 9. (9)
  • Stück Nummer 10. (10)
  • Stück Nummer 11. (11)
  • Stück Nummer 12. (12)
  • Stück Nummer 13. (13)
  • Stück Nummer 14. (14)
  • Stück Nummer 15. (15)
  • Stück Nummer 16. (16)
  • Stück Nummer 17. (17)
  • Stück Nummer 18. (18)
  • Stück Nummer 19. (19)
  • Stück Nummer 20. (20)
  • Stück Nummer 21. (21)
  • Stück Nummer 22. (22)
  • Stück Nummer 23. (23)
  • Stück Nummer 24. (24)
  • Beilage zu Nr. 13 des „Deutschen Kolonialblattes" vom 1. Juli 1891.

Full text

Einwohner die Federn gegen das Eisen der 
benachbarten Stämme eintauschen. In den 
großen Dörfern der Unoiro“). die weitab süd- 
östlich liegen, sieht man oft Ställe für die 
Strauße, die Morgens mit den Ochsen und 
Eseln auf die Weide gehen und Abends wieder 
heimkehren. 
Die Art der Federn ist ausgezeichnet; sie 
siehen um nichts den besten Federn von Kor- 
dofan nach und könnten einen werthvollen Han- 
delsartikel bilden. Seit etwa zwei Jahren (1881) 
begann man die Züchtung von Straußen an 
den Stationen, doch hat man bis heute kein 
ganz genügendes Resultat erzielt, was vielleicht 
von dem noch zarten Alter des größten Theiles 
der in Gefangenschaft gehaltenen Strausße her- 
rührt, einem Alter, das sie zur Fortpflanzung 
noch nicht fähig macht. Unter allen Umständen 
verdienen diese Versuche die allergrößte Be- 
achtung. Der Preis eines jungen Straußes 
ist so niedrig und sein Aufziehen so leicht, 
daß das darauf verwendete Kapital sich hin- 
länglich lohnt. 
In den von den Schwarzen bewohnten 
Ländern kann man von einer eigentlichen 
Bienenzucht nicht sprechen, weil eine Zucht dort 
nicht nöthig ist. Der Eingeborenc beschränkt 
sich darauf, Körbe an die Wipfel hoher und 
einzeln stechender Bäumc zu hängen, Körbe, die 
bisweilen, wie in den Ländern von Makraka 
und bei den Dinka, geflochten, bisweilen, wie 
im Süden, aus Baumrinde gefertigt sind; ge- 
wöhnlich trägt der Baum nur einen einzigen 
Korb, bisweilen sind es auch mehrere, doch 
dürsen sie nicht nebeneinander hängen. 
Die Bienen, froh über die ihnen geboteue 
Wohnung, besorgen das Uebrige. Hält man 
nachher eine Untersuchung ab und zeigt sich, 
daß der Korb voll ist, so verjagt man die 
Bienen mittels Nauch und sammelt den Honig, 
dessen Güte nach Ort und Zubereitungsart 
vielsach verschieden ist. 
Der Honig des Landes von Makrala und 
der Dinka hat gewöhnlich eine dunkle, oft 
schwärzliche Farbe, weil man ihn am Feuner 
zerläßt. Der beste von den bergigen Gegenden 
stammende ist überaus aromatlisch und wie 
Wasser durchsichtig. 
Das Wachs wurde bis in die letzten Zeiten 
herein allgemein weggeworfen; in seltenen 
Fällen wurde es zu Kerzen verwerthet, da sich 
die Neger damit begnügen, den Honig auszu- 
drücken, worauf sie das Wachs wegwersen; 
nie sah ich sie es verzehren. 
Die Honigproduktion ist jehr reichlich, und 
in Folge davon muß es auch jene des Wachses 
) Lango, Stamm der Galla. 
  
sein; allein die Leute kümmern sich nicht viel 
darum, und, um die Wahrheit zu sagen, man 
kann es ihnen gar nicht verargen. 
Oft wurden große Massen Wachs gesammelt 
und in die Magazine gebracht, wo sic dann 
aus Mangel an Transporten nach Chartum 
so lange liegen blieben, bis allmählich die 
Würmer sie gänzlich vernichteten. 
Im ganzen Jahre 1882 kam ein einziger 
ampser in die Aequatorialprovinzen! 
Würde den LKaufleuten die Erlaubniß ge- 
geben, Wachs zu kaufen, so würde auch die 
Regierung ihre Rechnung dabei finden. 
Die Häute der von den Truppen geschlach- 
teten Ochsen würden allein schon hinreichen, 
um den Markt von Chartum zu füllen. Fügen 
wir noch jene der von Privaten verzehrten 
Rinder und derjenigen, welche man um ein 
Geringes besonders bei den Stämmen des 
Südens erwerben kann, an, und weiter noch 
die Felle von Schafen und Ziegen, die man 
bisher völlig unbeachtet ließ, so würde man 
eine unerwartete Ziffer erreichen. Zwar würde 
der Trausport die Kosten erhöhen, aber man 
könnte meines Erachtens theilweise abhelfen, 
wenn man die Häute an Ort und Stelle 
gerben würde. 
Kein Land ist so reich an verschiedenen 
und oft vorzüglichen Gerbesloffen, wie Central= 
Afrika, und ein Versuch nach dieser Nichtung 
hin könnte sehr einträglich werden. 
Bis auf den heutigen Tag hat man die 
Häute höchstens an Ort und Stelle verarbeitet 
oder als Packzeug verwendet, ohne ihnen irgend 
welchen wirklichen Nutzen abzugewinnen, weil 
man es in Chartum nie für angezeigt hielt, 
den Markt jenes Platzes mit den Produtten 
dieser Länder zu versehen, unter dem Vor- 
wande, daß die hierher geschickten Häute leinen 
Abgang fänden. 
Felle von Büffeln, von großen Antilopen, 
von Giraffen, all das kann man leicht haben; 
im Lande selbst werden sie aus Mangel an 
Nachfrage verwendet, um Leder, Sandalen, 
Wasserkübel u. dgl. aus ihnen zu machen. Aus 
der Haut der Fluspferde, die man zu langen 
Streisen schneidet, werden Peitschen und Reil- 
gerten gemacht.7) 
Von Verwendung der Felle hat man hier 
nicht im Entferntesten eine Jdec. Außer den 
großen Raubthieren, wie den Löwen, den 
Lcoparden und anderen Katzenarten, giebt es 
hier über das ganze Land hin zerstreut eine 
unendliche Anzahl kleinerer wilder Thiere, Zibeth= 
laben, Ichneumons u. dgl., deren Felle ohne 
Zweifel nutzbar gemacht werden könnten. Vor- 
D 
— 
*) Heutzutage wird sie verschiedentlich zu Neise- 
arlikeln verwendet.
	        

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