Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt. Erste Abtheilung. (1)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt. Erste Abtheilung. (1)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1892
Title:
Deutsches Kolonialblatt. III. Jahrgang, 1892.
Volume count:
3
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1892
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 24.
Volume count:
24
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Verschiedene Mittheilungen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Das von Dr. R. Stuhlmann eingelieferte kartographische Material.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt.
  • Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt. Erste Abtheilung. (1)
  • Title page
  • Introduction
  • § 1. Gegenstand der Untersuchung.
  • § 2. Theoretische und praktische Bedeutung derselben.
  • § 3. Plan der Darstellung.
  • Erstes Kapitel. Staatsrechtliche Legitimation.
  • Verzeichnis der citirten Werke.

Full text

— 7 — 
Um zu erkennen, welche Ausdehnung diese gewaltsamen Ver- 
änderungen auch in verhältnißmäßig civilisirten und friedlichen Zu- 
ständen haben, brauchen wir nur einen Blick auf die Geschichte 
Europa's während der letzten 50 Jahre zu werfen. Wenn wir die 
Souverainitätsverhältnisse, wie sie durch die Wiener Congreßakte 
geordnet waren oder von derselben unberührt zu Ende des Jahres 
1815 bestanden, als legitim voraussetzen, so treten uns, falls wir 
auch absehen von rein provisorischen oder niemals in völlige Wirk- 
samkeit getretenen Gestaltungen ½), folgende seitdem vollzogene und 
größtentheils noch fortbestehende Usurpationen einer Staatsgewalt 
entgegen. Drei neue Staaten, die Königreiche Griechenland, Belgien 
und Italien sind auf gewaltsamem Wege entstanden: in Folge da- 
von haben die Pforte, das Königreich der Niederlande und der 
Kirchenstaat einen Theil ihres bisherigen Gebietes eingebüßt, wäh- 
rend das Königreich beider Sicilien, das Großherzogthum Toscana, 
die Herzogthümer Modena und Parma vollkommen aufgehört haben 
zu existiren. In allen drei Staaten ist auch die Berufung des 
Trägers der Staatsgewalt auf eine nach unserer Ansicht ursprüng- 
lich nicht rechtmäßige Weise erfolgt; in Griechenland hat zudem 
später ein gewaltsamer Wechsel der Dynastie stattgefunden. In 
der Schweiz hat sich ein neuer Canton, Baselland, durch gewalt- 
same Losreißung von der Stadt Basel gebidet. Das Königreich 
Polen hat seine selbstständige staatliche Existenz durch einen Macht- 
befehl des Kaisers von Rußland verloren. Die Republik Krakan 
ist widerrechtlicher Weise in das Kaiserthum Oesterreich inkorporirt 
worden. In Frankreich ist zuerst die ältere Bourbonenlinie vertrie- 
ben worden, dann auch die an ihre Stelle getretene Orleans'sche 
Linie; die aus der Revolution von 1848 hervorgegangene Republik 
ist abermals in widerrechtlicher Weise beseitigt und ein Kaiserthum 
unter der Napoleonischen Dynastie gegründet worden. In Portugal 
hat der Usurpator Dom Miguel vier Jahre lang ungestört ge- 
  
derts die Empörung aus Princip der treibende Gedanke, daß sie „Revolution im 
absoluten Sinne" sei, entschieden zurückzuweisen. Die Umwälzungen seit der ersten 
französischen Revolution sind fast alle aus dem Bedürfniß, eine den modernen 
socialen Zuständen und vernünftigen Ueberzeugungen entsprechende Staatseinrich- 
tung zu schaffen, hervorgegangen; wenn dieselben auch vielfach noch nicht zum 
ersehnten Ziele geführt haben, so waren sie doch ihrer Richtung nach nicht allein 
zerstörend, sondern auch aufbauend. 
16) Auch die Veränderungen in den Vasallenstaaten der Pforte lassen wir 
außer Augen.
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Wie England eine Verständigung mit Deutschland verhinderte.
17 / 36
Reden und Aufsätze aus dem Kriege.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.