Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Von Potsdam nach Doorn.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Von Potsdam nach Doorn.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
kbl
Titel:
Deutsches Kolonialblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1890
1921
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
kbl_1896
Titel:
Deutsches Kolonialblatt. VII. Jahrgang, 1896.
Bandzählung:
7
Herausgeber:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1896
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nummer 5.
Bandzählung:
5
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
Amtlicher Theil.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

law

Titel:
Auszug aus dem Statut der Siedelungsgesellschaft für Deutsch-Südwestafrika.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Titelseite
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • Byzantinismus und Autobyzantinismus.
  • Der erste Geschäftsmann.
  • Der König und sein Adel und seine Sozialdemokratie.
  • Mimicry, Scherze und Reklame.
  • Des Kaisers Unterhaltung und Kostümierung.
  • Der gewollte Eindruck -- und der gemachte.
  • Religion und Kirche.
  • Die Nörgler und Schwarzseher.
  • 5. Abwärts !
  • Verlagswerbung.

Volltext

Blätter gelegentlich den Kaiser als ‚den ersten Reisenden des Geschäfts- 
hauses Deutschland‘‘ priesen. Das sei heute die eigentliche Aufgabe des 
Monarchen! Verbreitung solcher Auffassungen, die dem Kaiser durchaus 
nicht unangenehm war, beschränkte sich durchaus nicht auf jüdische 
Finanzkreise. Es gehörte vielmehr zu den ‚modernen Anschauungen“ des 
damaligen Deutschlands, daß dessen Zukunft auf dem Reichwerden beruhe. 
Angesichts jenes tropischen Wachsens der deutschen Industrie und des 
ebenso schnellen Steigens der Lebenshaltung aller Schichten und Klassen in 
Deutschland und der Zunahme des räumlichen Wachsens des deutschen 
Welthandels auf der Erdoberfläche lagen solche Anschauungen nahe, sie 
waren diejenigen eines geldlich zu schnell erfolgreichen und materiellem 
Wohlleben zuneigenden Parvenus. 
Der Jude Walter Rathenau hat nach dem Kriege jenes unwahre und 
flache Wort gesprochen, die Wirtschaft sei das Schicksal. Das Deutschland 
der neunziger Jahre und der ersten anderthalb Jahrzehnte nachher lebte 
recht weitgehend in dieser Auffassung. Professoren der Volkswirtschaft, die 
sich in hohem Grade der Gunst des Kaisers erfreuten, vertraten — ohne 
Widerspruch zu erfahren — die These, daß im Grunde genommen Sinn und 
Zweck der auswärtigen Politik Deutschlands ausschließlich auf dem Gebiete 
der Wirtschaft lägen; das waren keine Juden. In eben diesem Sinne wurde 
auch das kaiserliche Schlagwort der ‚Weltpolitik‘ von jener Richtung ver- 
treten. Die deutsche Wirtschaft wachse sich immer unauflöslicher in die 
Weltwirtschaft hinein, und diesen friedlichen internationalen Wettbewerb 
habe die Weltpolitik zu stärken, das könne lediglich die Erhaltung des 
Weltfriedens sichern, denn kein Land, am allerwenigsten Großbritannien, 
habe das Interesse, seinen besten Käufer totzuschlagen, oder ihm die Kauf- 
kraft zu nehmen. Ein Jahr vor dem Weltkriege noch schrieb ein Günstling 
und hoher Beamter in der Reichskanzlei in diesem Sinne und sagte: der 
Papierkrieg der Zeitungen werde natürlich fortdaucrn, aber der Waffenkrieg 
werde nicht kommen, die Rüstungen selbstverständlich bleiben. Dies war 
auch die Ansicht Wilhelms II. 
Der König und sein Adel und seine Sozialdemokratie 
Hier war er, in den damaligem Sinne aufgefaßt, ganz modern. Aus dieser 
Modernität ging seine verhängnisvolle Freihandelspolitik, vertreten durch 
den unglücklichen Caprivi, hervor, die er nachher, gezwungen durch die Not 
der Landwirtschaft und die wirksame Agitation des Bundes der Landwirte, 
312
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel Bild Groß Bild Master ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

ausgabe:

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.