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Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1899
Title:
Deutsches Kolonialblatt. X. Jahrgang, 1899.
Volume count:
10
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1899
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 10.
Volume count:
10
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Litteratur.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Full text

161 
mit Swantopolk gesichert war, nahm der Orden unverzüglich auf die 
Erledigung dieser Sache Bedacht. Ein um dieselbe Zeit eingetrete- 
ner Umstand, der Tod des Bischofs Christian, schien die rasche Ver- 
Ordensgebiete selbst während all dieser Zeit geführt wurden, ließen das friedliche 
Werk nicht zu. Wilhelm konnte seine schon zweimal empfangene Sendung gar 
nicht anmeten, und von keinem andern Legaten wird erwähnt, daß er die Vollmach= 
ten Wilhelms zu dem Geschäfte empfangen habe. Dies Alles ist unbestreitbar ge- 
wiß. Es ist also nur durch ein völliges Mißverständniß der zu Anagni ausge- 
stellten Urkunde Wilhelms vom 4. Juli 1243, vielleicht auch der auf sie 
Bezug nehmenden Urkunden Heidenrichs von Kulm (Acta Bor. II. 721.) und 
Anselm's von Ermland (Cod. d. Pr. II. 1. und unfr. Urk. 34.), gekommen, daß 
man geglaubt hat, Wilhelm habe die Theilung der Diöcesen und des Landes in 
Preußen vorgenommen. Die drei zuletzt berührten Urkunden insbesondere betref- 
send, so geht daraus, daß sie die ganze „dirisio, ordinatio a Guilolmo facta.“ 
„danach vom Papst bestätigt“ sein lassen, zur Genüge hervor, wie sic zu ver- 
stehen sind. Hiemach ist zu beurtheilen, was Voigt II. 457—172 von einer durch 
Wilhelm selbst vorgenommenen Einrichtung der kirchlichen Verhältnisse sagt. Eine 
Thatsache jedoch, welche ihm gleichsam der feierlichste Moment in dieser Wirksam- 
keit des Legaten zu sein schien, müssen wir genauer prüsen. „Wilbelm habe, sagt 
Voigt a. a. C. S. 469, zur näheren Berathung über die kirchliche Verfassung in 
den neuen Bisthümern auf den Sonntag Quasimodogeniti, 10. April, des Jahres 
1244 die vornehmsten Geistlichen der umliegenden Länder, als den Erzbischof von 
Gnesen, die Bischöfe von Breslau, Leßlau und Ploczk, viele Aebte aus Polen, 
auch die angesehensten Ritter des Deutschen Ordens und andere ehrenwerthe Män- 
ner aus Preußen nach Thorn berusen,“ und „ohne Zweifel seien die wichtigsten 
Gegenstände theils die Wahl der Bischöfe für die drei ersten Bisthümer, theils die 
nähere Bestimmung der Verhältmisse, in welchen diese zu dem Orden stehen sollten, 
gewesen.“ Als Quelle dieser Nachricht gibt Voigt Lukas David III, S. 12. 
und Tveer de Episcopatu et episcopis eccles. Warmiens. p. 4. an. Lukas 
David, oder vielmehr Simon Grunau (denn aus ihm gibt L. D. das Ganze) 
schrieb c. 1530, Treter c. 1580. Da sie nun selbst keine ältere Quelle nennen, 
der sie die Angaben entmommen, so find diese offenbar völlig werthlos. Nicht an- 
ders erscheinen sie, wenn man, abgesehen von #ihrer schwachen Gewährschaft, sie an 
und für sich prüft. „Hat Derserlb gesante einen Synodum kegen Thom auößge- 
schrieben —,“ sagt Luk. David a. a. O. Fragen wir, was die Synode zu beratben 
oder zu beschließen hatte. Die Vollziehung der Dicesentheilung So- 
weit dies auf einer Synode, auf dem Papier geschehen konnte, war es schon 
zu Anagni geschehen. Die Grenzen der Diöcesen waren nicht das Wichtigste 
umd bedursten auch keiner besonderen Bestimmung mehr. Die Verhältnisse 
der l(noch nicht existirenden) Bischöse zum Orden?! Das war eine Sache, über 
Warterlch, Orbensstaat. 11
	        

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