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Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung. Fünfter Band. (5)

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Bibliographic data

fullscreen: Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung. Fünfter Band. (5)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1901
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XII. Jahrgang, 1901.
Volume count:
12
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1901
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 2.
Volume count:
2
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Verschiedene Mitteilungen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung.
  • Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung. Fünfter Band. (5)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • 1. Strafrecht (mit Ausschluß des Militärstrafrechts).
  • 2. Gefängnisrecht und Recht der Fürsorgeerziehung.
  • 3. Strafprozeßrecht mit einem Anhang: Kriminalpolizeiliche Tätitgkeit.
  • Title page
  • Inhaltsübersicht.
  • Einleitung.
  • Erstes Buch: Die Grundbegriffe: Strafklagerecht, Prozeßgegenstand, Prozeßsubjekte, Prozeßverhältnis.
  • Zweites Buch: Der Prozeßgang.
  • Allgemeiner Teil.
  • Besonderer Teil.
  • Erstes Kapitel. Überblick über den Gang des Verfahrens.
  • Zweites Kapitel. Die einzelnen Verfahrensarten.
  • A. Das regelmäßige Verfahren.
  • I. Das Vorverfahren.
  • II. Das Hauptverfahren.
  • III. Wiederaufahme des Verfahrens.
  • IV. Die Strafvollstreckung.
  • B. Die besonderen Arten des Verfahrens.
  • Anhang: Die Technik der strafprozessualischen Tatsachenerforschung, sog. kriminalpolizeiliche Tätigkeit. §77
  • 4. Militärrecht und Militärstrafverfahren, Militärisches Disziplinarstrafrecht und Beschwerderecht, Ehrengerichtliches Verfahren.
  • 5. Kirchenrecht.
  • 6. Völkerrecht.
  • Sachregister.

Full text

186 Ernst Beling. 
8 60. 
2. Das Vorverfahren mit Voruntersuchung. 
Literatur: Ortloff, Vowerfahren (1893); Derselbe, Ztschr. f. Strei#Bd.#11 
S. 497; Zucker,. Gerichtssaal Bd. XIVII S. 436; Derselbe, Über einige Reformen des 
Socherseline (1902). Bgl. auch die Berhandlun en der Intern. Krimin. Vereini- 
gung in ihren Mitteilungen Bd. X S. 533—626 sowie W. Mittermaier das. Bd. XI. 
I. Gewisse Strafsachen durchlaufen vor dem in §5 59 erwähnten Gerichtsbeschluß noch 
das Stadium der sog. „Voruntersuchung" (§ 176 St PO.). 
1. In den zur Zuständigkeit der Schwurgerichte und des Reichsgerichts gehörenden Straf- 
sachen ist die vorgängige Führung einer Voruntersuchung anotwendig“, d. h. Prozeßgestal- 
tungsvoraussetzung für die Eröffnung des Hauptverfahrens. 
2. In Strafkammersachen kann durch jedes der drei Prozeßsubjekte eine Vorunter- 
suchung herbeigeführt werden. 
In Schöffensachen ist Voruntersuchung unzulässig (abgesehen von § 5 St PO.). 
II. Die Voruntersuchung ist bereits eine „gerichtliche Untersuchung“ im Sinne des §# 151 
St PO. (oben § 22 ). Ohne Strafklage somit keine Voruntersuchung. Mit Rücksicht auf die 
zwei möglichen Stufen der Klage nach § 168 StPO. — oben §8 36 II 1,2, 1II — kann aber der 
Hergang nicht bloß der sein, 
a) daß die Voruntersuchung auf Grund eines von der Staatsanwaltschaft selbst gestellten 
Antrages auf Voruntersuchung eröffnet wird (z5 176—178 St PO.), sondemm auch 
b) der, daß die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hatte, aber das Gericht, sei es auf 
Antrag des Angeschuldigten, sei es ex oklicio, Eröffnung einer Voruntersuchung an- 
ordnet (§# 176, 200 St PO.). 
Der Antrag auf Voruntersuchung verfällt der Ablehnung, wenn die Strafverfolgung 
überhaupt oder die Voruntersuchung insbesondere unzulässig ist, also eine entsprechende pro- 
zessuale Voraussetzung fehlt (das Gesetz — § 178 St PO. — deteilliert dies unnötigerweise 
dahin: der Antrag könne nur wegen Unzuständigkeit des Gerichts oder wegen Unzulässigkeit 
der Strafverfolgung oder der Voruntersuchung oder weil die in dem Antrage bezeichnete Tat 
unter kein Strafgesetz falle, abgelehnt werden; Unzuständigkeit des Gerichts und Nichtbenannt- 
sein eines Strafgesetzes begründen eben auch Unzulässigkeit prozessualischen Vorgehens). Da- 
gegen kann aus materiell strafrechtlichen Gründen keinesfalls eine Ablehnung erfolgen; 
denn ob oder weshalb nicht eine strafbare Handlung vorliegt, soll ja erst die Voruntersuchung 
aufhellen; insonderheit hat die Stärke des Verdachts gänzlich ungeprüft zu bleiben (anders 
als bei Fassung des Eröffnungsbeschlusses). Das Uberführungsmaterial soll ja erst durch die 
Voruntersuchung gesammelt werden. 
Zur Eröffnung der Voruntersuchung zuständig ist in allen Fällen der Untersuchungs- 
richter (5 182); ablehnen kann dagegen nur das Gericht (5§ 178 S. 2 St PO.). Der Eröffnung 
geht jedoch in den Fällen ad b die Anordnung des (beschließenden) Gerichts, daß eine Vorunter- 
suchung eröffnet werden solle, voraus. Die Führung der Voruntersuchung liegt prinzipiell 
ebenfalls in der Hand des Untersuchungsrichters (Is 182, 184 St PO., §J 60 G.; vgl jedoch 
*183 St PO.). 
Die Ausdehnung der Voruntersuchung ergibt sich aus ihrem Zwecke: die Nachforschungen 
sind bis zu dem Punkte, aber auch nur bis zu dem Punkte durchzuführen, daß sich beurteilen 
läßt, ob hinreichender Verdacht der Tat vorliegt oder nicht. 
III. Nach geführter Voruntersuchung kann die Staatsanwaltschaft gemäß § 154 St PO. 
— oben §5 22 — das Verfahren nicht mehr einstellen; sie hat vielmehr nur die Wahl, ob sie 
(abgesehen von dem Antrage auf Ergänzung der Voruntersuchung) Anklage erheben (bzw. in den 
Fällen II b die Anklage aufrechterhalten) oder bei dem Gericht die Nichteröffnung des Haupt- 
verfahrens beantragen will. Das Gericht beschließt alsdann — gleichviel was die Staatsanwalt- 
schaft beantragt hat — in der Weise wie oben + 59 angegeben mit folgenden Modifikationen: 
1. Die Einstellung des Verfahrens tritt hier auf als „Außerverfolgungsetzung des Ange- 
chuldigten“.
	        

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Deutsches Kolonialblatt. X. Jahrgang, 1899.
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