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Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen. Zweiter Band: Von der Mitte des sechzehnten bis zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. (2)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen. Zweiter Band: Von der Mitte des sechzehnten bis zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. (2)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1901
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XII. Jahrgang, 1901.
Volume count:
12
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1901
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 3.
Volume count:
3
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Advertising

Title:
Anzeigen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Advertising

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen.
  • Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen. Zweiter Band: Von der Mitte des sechzehnten bis zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. (2)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Übersicht.
  • Berichtigungen.
  • Drittes Buch. Geschichte des Kurstaats Sachsen von 1553 bis 1806.
  • Erste Abtheilung. Geschichte Kursachsens von dem Tode des Kurfürsten Moritz bis zu dem Johann Georgs I. 1553-1656.
  • Erstes Hauptstück. Sachsen unter Kurfürst August 1553-1586.
  • Zweites Hauptstück. Kursachsen vor, in und nach dem 30jährigen Kriege 1586-1656.
  • 1. Die Zeit Christians I. 1586-1591 und Christians II. nebst der Administration Friedrich Wilhelms von Sachsen-Weimar 1591-1611.
  • 2. Kursachsen unter Johann Georg I. bis zur Beendigung des böhmischen Kriegs und der unterpfändlichen Einräumung der Lausitzen 1611-1623.
  • 3. Kursachsen während des dänischen und schwedischen Krieges bis zum Prager Frieden, 1623-1635.
  • 4. Kursachsen vom Prager Frieden bis zum Ende des dreißigjährigen Krieges. 1635-1648.
  • 5. Kursachsen vom westfälischen Frieden bis zum Tode Johann Georgs I. 1648-1656.
  • 6. Innere Staats- und Kulturverhältnisse Kursachsens vom Tode August I. bis zu dem Johann Georgs I. 1586-1656.
  • Anhang. Die Lausitzen vom 15. bis 17. Jahrhundert.
  • Zweite Abtheilung. Geschichte Kursachsens und seiner Nebenländer unter Johann Georgs I. Nachkommen bis zur Erhebung Sachsens zum Königreiche. 1656-1806.

Full text

142 Kurfürft Johann Georg I. 
Widerspruch gegen diese Auslegung des Religionsfriedens recht- 
lich begründet sei, und die Gewißheit, daß er ohne Krieg die- 
selbe nicht werde ändern können, bannten den Kurfürsten auch 
dieser neuen Vorbereitung auf einen Angriff gegenüber in die 
gewohnte Unthätigkeit. Es lag eben in seiner Art, jede einer 
drohenden Gefahr rechtzeitig vorbeugende Maßregel zu verab- 
säumen, um dann, wenn das Unheil da war, sich in das Un- 
abänderliche als in ein göttliches Strafgericht seufzend zu fügen. 
Aber wenn nicht schon die den früheren Beschlüssen zuider- 
laufende erbliche Ubertragung der pfälzischen Kur, so mußte 
doch der bald darauf folgende Anugriff, durch welchen der 
Kaiser sein unmittelbares persönliches Interesse aufs tiefste ver- 
letzte, auch ihn endlich in seinem Vertrauen wankend machen. 
Eben jetzt schien sich dem Kurfürsten der lange gehegte 
Plan seines Hauses auf Erwerbung des Erzstiftes Magdeburg 
verwirklichen zu wollen, indem das Kapitel an Stelle des ge- 
ächteten Christian Wilhelm von Brandenburg, mit dem es 
ganz zerfallen war, Jannar 1628 den elfjährigen Sohn Jo- 
ham Georgs, August, zum Administrator postulirte. Allein 
der Kaiser, entschlossen, eine Gelegenheit, wo das erste Erzstift von 
ganz Norddeutschland dem Katholicismus wiederzugewinnen war, 
nicht unbenutzt zu lassen, erzwang an dessen Stelle die Wahl 
seines jüngsten Sohnes Leopold Wilhelm, den er bereits 1627 
dem protestantischen Stift Halberstadt zum Bischof aufgedrungen 
hatte, wenn er auch vorerst nur eine provisorische Verwaltung 
durch den katholisch gewordenen Grafen Wolfgang von Mans- 
feld eintreten ließ. Offen stellten bereits die Jesuiten die Be- 
hauptung auf, daß durch die Abweichungen der Protestanten von 
der angoburger Confession der ganze Religionsfriede hinfillig 
geworden sei. Hierzu die allen Neichsgesetzen Hohn sprechende 
Belehnung Wallensteins mit dem vande der geächteten Herzöge 
von Mecklenburg, der furchtbare Druck, mit dem die Heeres- 
massen des Kaisers und der Liga auf Norddeutschland lasteten, 
die Gegenreformation, die mit frevelhafter Himvegsetzung über 
den dresdner Accord nun auch Schlesien erfaßte, und über dies 
alles das Restitutionsedict vom 6. März 1629, furchtbar an
	        

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