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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1903
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XIV. Jahrgang, 1903.
Volume count:
14
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1903
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 19.
Volume count:
19
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Nachrichten aus den deutschen Schutzgebieten.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Deutsch-Ostafrika.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

Mai 19. 
472 1611 196. 
Dresden reisen, um den Kurfürsten von dem Stand der Administrations- 
sache zu unterrichten, uns indirekt zu erkundigen, wessen wir uns von 
dort zu befahren haben und wozu die Abordnung sämtlicher Kurfürsten 
nach Prag gemeint sei, und um uns zu erbieten, dass wir es an 
nichts fehlen lassen wollen, was zu des Reiches Wolstand gereichen 
mag. Wir wollen dazu Colli so instruieren,! wie es dem bekannten 
Zweck dieses kurfürstlichen Hauses gemäss ist, dass er nämlich dahin 
sehe, wie des Reiches Wolfart in Acht genommen und man der 
geklagten Beschwerden geübrigt werden könnte; wenn die andern 
kurfürstlichen Gesandten wegen des Bruderstreits gütliche Mittel 
vorschlagen und der Kaiser den König derenhalben versichert. 
so soll Colli sich ihnen bequemen; würde man aber auf schärfere 
Mittel gegen den König und die böhmischen Stände denken, so könnten 
wir uns gemäss den Erklärungen, die wir beiden wegen des passauer Volks 
gegeben haben, darauf nicht einlassen. Bevor aber Colli nach Dresden 
geht, soll er sich zu Dessau mit E. L. unterreden; er wird in längstens 
sechs Tager dahin aufbrechen. Wir bitten, ihn mit Ratschlägen zu 
versehen, besonders ıhn zu unterrichten, was Kurbrandenburgs 
Gedanken diesfalls sein möchten; E. L. mögen ihm auch durch 
Schreiben an den Kurfürsten von Sachsen und an Herzog 
Hans Georg vorbauen, besonders aber letzteren um dessen Unter- 
stützung beim Kurfürsten angehen. Datum Heidelberg den 9. mai 
anno 1611. 
Nachschrift: Mitteilung des kurbrandenburgischen Schreibens 
vom 9. Mai.? Wir glauben demnach erst recht, unsern Gesandten 
nach Dresdien und Prag abfertigen und Kurbrandenburg davon 
verständigen zu sollen? Wegen des Kollegialtags missen 
wir in der Tat nun spüren, 'dass Mainz in der Administrationssache 
einen andern Weg, als seine vorigen Erklärungen erwarten liessen, 
geht und uns nicht beschreiben will. Wegen des Praejudizes und 
wegen der Wichtigkeit der Punkte, die dabei beraten werden sollen und 
bei denen die andern Kurfürsten leicht etwas vornehmen könnten, was 
diesem Hause zum Schaden gereicht, bitten wir um Dero Gutachten, 
was dagegen zu tun sei. Inzwischen wollen wir an Mainz eine Schickung 
abordnen.! Signatum ut in literis den 9. maii a. 1611. 
Mb, 101/4, — Kpt. des Hauptschreibens. — Ma., 547/14, f.b1 ; Kpt. der Nachschrift — 
Bbg., A 9a, no. 107, f. 17 und 23; Orr.5 
! Vgl. unten no. 208. 
° Vgl. no. 177, S. 434, Anm. 1. 
’ Geschieht am 15./25. Mai mit langer, der obigen entsprechenden 
Begründung, weshalb der Administrator trotz der guten Beziehungen der 
Union zu König Mattbias und zu den österreichischen Erblanden sich zur Ab- 
ordnung Collis entschlossen habe (Ma., 547/14, f. 65; Kpt. von v. d. Grün‘. 
* Vgl. unten no. 19. 
® Am 10./20. Mai treibt der Administrator den Fürsten zur Eile an, 
damit Colli, der in einigen Tagen von Heidelberg aufbrechen soll, zu Dessau 
das fürstliche Gutachten vorfinden kann (Bbg., a. a. O., f. 22; Ur.)
	        

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