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Sachsen-Chronik Erste Serie. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Sachsen-Chronik Erste Serie. (1)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1913
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913.
Volume count:
24
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 4.
Volume count:
4
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Nachrichten aus den deutschen Schutzgebieten.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Kamerun.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Sachsen-Chronik.
  • Sachsen-Chronik Erste Serie. (1)

Full text

275 
und übrigens sich etwas mehr mit der mittelalterlichen Geographie 
befreundet hätten 3), sofort gefunden haben, daß die Stelle einen ganz 
andern Sinn hat. — Ehe wir jedoch genauer auf das eigent- 
liche Verständniß dieser Stelle des Dithmar und auf eine mög- 
lichste Beweisführung eingehen können, wird es nöthig sein, die- 
selbe buchstäblich nach dem revidirten Urtexte hier voranzuschicken: 
Interim Bolizlayns, Mesiconis filius 6) Patri longe inkerior, 
de morie laelalur 7) comilis Ekkyhardi, mosdue collecto 8) egxer- 
ciln, omnem Geronis marcham 9) comitis, citra Albim iacentem 0°), 
deinded#uc premissis obsidihns Budusimm 11) civilatem cum omni- 
bus appertinenciis comprehendens, statim Striclam 12) urbem in- 
vasit, Misnenses pecunia corrumpere clam lempflans 13), qul no- 
vis semper gaudentes 11), in una diermm, cum presidii maxi- 
mam mullitudinem ob acquirenlam eduorum annonam erlisse 
5) Die Geschichtschreiber (wir meinen die eigentlichen Forscher, nicht die 
blossen Compilatoren oder historischen Zucker bäcker), welche, weil sie nur hand- 
langen, von den (puris pmis) Anhängern der Brodwissenschaften leider sehr oft 
für nicht wissenschaftliche Leute angesehen werden, haben sich allerdings, 
wollen sie nicht auf Irrthümer gerathen, mit dem All der Wissenschaften nach 
Möglichkeit zu befreunden. Ihnen darf eben so wenig eine schon ziemlich gründ- 
liche philologische Bildung, als die möglichste Kenntniß von der Theologie, Ju- 
risprudenz, Medicin, Technologie und von den Naturwissenschaften abgehen, 
wollen sie nicht Schritt vor Schritt straucheln, am Allerwenigsten aber darf ihnen 
die Geographie der mittlern Zeiten, die Diplomatik und das dazu nöthige 
paläographische und chronologische Wissen fehlen. Wer aber diesen Erfor- 
dernissen einigermaßen nur (was nicht so leicht ist) ein Genüge leisten kann, 
sollte der nicht schon zu den wissenschaftlichen Leuten gezählt werden 
können, wenn ein bloßer Fachgelehrter schon dafür gilt? — Ruft doch jede 
geringfügige Urkunde und jedes oft werthlos scheinende Actenfolium dem 
Forscher zu: llic Rhodus! hic saltal — Ja, jeder Geschichtsforscher sollte von 
Rechtswegen ein Polyhistor sein. — Allerdings eine große Aufgabe, die die 
Wohlhabenden und gut Bepfründeten, wenn sie nicht geborne Genie's sind, 
nicht lösen mögen, und der Arme, wenn er nicht darben und Hunger leiden 
will, bei dem größten Triebe zur Wissenschaft und den besten Anlagen kaum 
zu lösen vermag: denn das Quellenstudium für die Geschichte ist kein ergie- 
biges Brodstudium, wird vom Publikum viel zu wenig beachtet, vom Buch- 
händler am Geringsten (aus Ursachen) bezahlt, und der Staat beachtet es 
nur dann, wenn er es zu materiellen Zwecken nöthig hat. Es giebt übri- 
gens bei uns keine Benedictiner= und Cistercienser-Klöster mehr, und bei Be- 
setzung dazu geeigneter Stellungen nimmt man andere Rücksichten. 
6) Aunalisla Saxo nennt ihn Dux Poloniac. 
!) Sollte man hier nicht lactatus lesen? — Ist zwar nicht unumgäng- 
lich nöthig. 
s) Eine weniger gute Variante ist electo — bei Ann. Sax.: collecto. 
9) In einigen Codd. „Marchiam“; in einem andern ist des i radirt. 
10) Ist die Marchia orientalis. — Lusatia inserior zum Theil. 
11) Budissin; bei Ann. Sax. „Budizin.“ 
12) Strela an der Elbe. In einem Coderx ist das : radirt. — 
13) In andern Codd. „tendans. f. lentans. 
I1) Die Meißner standen im Mittelalter im Geruche der Wühlerei und 
der Verschlagenheit; daher auch das alte Sprüchwort: „Meißner Gleiß- 
ner.“ — Auch bewiesen sie sich schon 984 als Aufrührer gegen Bischof 
18“
	        

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