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Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser. Dritter Band: Sachsen, Schwarzburg, Waldeck, Württemberg, Zollern. (3)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser. Dritter Band: Sachsen, Schwarzburg, Waldeck, Württemberg, Zollern. (3)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1913
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913.
Volume count:
24
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 18.
Volume count:
18
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser.
  • Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser. Dritter Band: Sachsen, Schwarzburg, Waldeck, Württemberg, Zollern. (3)
  • Title page
  • Title page
  • Inhalt.
  • Die sächsischen Hausgesetze.
  • Die schwarzburgischen Hausgesetze.
  • Die waldeckischen Hausgesetze.
  • Die württembergischen Hausgesetze.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Introduction
  • I. Münsinger Vertrag zwischen den Grafen Eberhard V. (dem Aelteren) und Eberhard VI. (dem Jüngeren), die Untheilbarkeit des Landes betreffend, vom 14. Dec. 1482. II. Der Herzogsbrief vom 21. Juli 1495. III. Kurfürstliches Hausgesetz, die ehelichen Verbindungen der fürstlichen Familienglieder betreffend, vom 13. Dec. 1803. IV. Königliches Hausgesetz vom 1. Januar 1808. V. Königliche Verordnung, die Apanagen, Witthumsgehalte u. s. w. der Mitglieder des königlichen Hauses betreffend, vom 7. Febr. 1808. VI. Königliches Hausgesetz vom 8. Juni 1828. VII. Gesetz, betr. die Festsetzung der Civilliste für die Regierungszeit. Sr. Maj. des Königs vom 1. Aug. 1864 nebst Nachtrag vom 7. Febr. 1874. VIII. Königliche Verordnung vom 1. Sept. 1865, betr. die Verleihung des Prädikats Königliche Hoheit an die herzoglichen Nebenlinien des königlichen Hauses. IX. Erlass des Königs an den Minister der Familienangelegenheiten des königlichen Hauses, betr. die Beurkundung des Personenstandes vom 3. April 1877. X. Gesetz zur Ausführung der Reichsprocesssstrafordnung vom 4 März 1879. A. I und II. XI. Gesetz zur Ausführung der Reichscivilprocessordnung vom 18. Aug. 1879. A. I und II.
  • II. Der Herzogsbrief vom 21. Juli 1495.
  • III. Kurfürstliches Hausgesetz, die ehelichen Verbindungen der fürstlichen Familienglieder betreffend, vom 13. Dec. 1803.
  • IV. Königliches Hausgesetz vom 1. Januar 1808.
  • V. Königliche Verordnung, die Apanagen, Witthumsgehalte u. s. w. der Mitglieder des königlichen Hauses betreffend, vom 7. Febr. 1808.
  • VI. Königliches Hausgesetz vom 8. Juni 1828.
  • VII. Gesetz, betr. die Festsetzung der Civilliste für die Regierungszeit. Sr. Maj. des Königs vom 1. Aug. 1864 nebst Nachtrag vom 7. Febr. 1874.
  • VIII. Königliche Verordnung vom 1. Sept. 1865, betr. die Verleihung des Prädikats Königliche Hoheit an die herzoglichen Nebenlinien des königlichen Hauses.
  • IX. Erlass des Königs an den Minister der Familienangelegenheiten des königlichen Hauses, betr. die Beurkundung des Personenstandes vom 3. April 1877.
  • X. Gesetz zur Ausführung der Reichsprocessstrafordnung vom 4 März 1879. A. I und II.
  • XI. Gesetz zur Ausführung der Reichscivilprocessordnung vom 18. Aug. 1879. A. I und II.
  • Die zollernschen Hausgesetze. (Preussisches Königshaus und fürstliches Haus Hohenzollern.)

Full text

23 Einleitung. 463 
niemanden andern als „reichs- und landesverfassungsmässigen Ge- 
horsam“ zu verlangen, der Herzog soll jede Angelegenheit der Entscheidung 
der verfassungsmässigen Behörde überlassen und nicht unmittelbar verfügen. 
Vor allem wird der Geheime Rath als verfassungsmässige oberste Behörde be- 
stätigt. In allen Landesangelegenheiten soll der Geheime Rath vom Herzoge 
collegialiter vernommen werden. Die Kirchenverfassung soll durchaus aufrecht 
erhalten werden, der katholische Herzog wird auf einen blossen Privatgottes- 
dienst beschränkt. In allen kirchlichen Angelegenheiten entscheidet der Geheime 
Rath allein. Der Herzog darf von den Ständen nicht verwilligte Steuern und 
Anlagen sowohl in Kriegs- und Friedenszeiten unter keinerlei Vorwand erheben. 
Auch werden bestimmte Grundrechte der Unterthanen verbrieft, freies Auswan- 
derungsrecht u. s. w. Kurz, während sonst am Ende des vorigen Jahrhunderts 
die landständischen Verfassungen fast überall entweder ganz verschwanden oder 
völlig lahm gelegt wurden, erhielt die württembergische Verfassung in dieser Zeit 
noch einmal eine grundgesetzliche Bestätigung und Erweiterung der ständischen 
Rechte. 
Seitdem der Herzog Karl Eugen so mit seinen Ständen einen dauernden 
Frieden geschlossen hatte, nahm seine Regierung eine bessere Richtung. Einen 
günstigen Einfluss auf ihn äusserte seine zweite Vermählung am 2. Febr. 1786 
mit Franziska Therese, geb. von Bernardin, vorher verehelichte von Leutrum, 
(geb. 1748, f 1811) '), wie überhaupt später ein langdauernder Frieden dem Her- 
zog die dem Lande geschlagenen Wunden heilen half. Die rühmlichste Seite 
seines Wesens war sein ausgeprägter Sinn für Kunst und Wissenschaft. Stuttgart 
wurde durch ihn zu einem Sitz der Kunst erhoben und aus den Lehranstalten 
des Landes, besonders aus der neugegründeten Karlsschule, gingen die ausge- 
zeichnetsten Gelehrten und Künstler, unter ihnen vor allem Schiller, hervor, 
sodass dieser Fürst als ein bedeutsamer Faktor in der geistigen Entwickelung 
Deutschlands betrachtet werden muss. Am 11. Februar 1780 schloss er einen 
Vergleich mit seinen nachgeborenen Brüdern, den Herzögen Ludwig Eugen und 
Friedrich Eugen ab, die Verwaltung des Kammergutes und des gesammten Fa- 
milienfideikommisses des herzoglichen Hauses betreffend, welcher die Bedeutung 
eines Hausgesetzes hat. Reyscher a. a. 0. Bd. II S. 613 ff.) Darin heisst 
es: „Was den Hauptgegenstand, nemlich das Fideikommiss des Herzogl. Hauses 
anbelanget, so erneuern und bestätigen Seine Herzogl. Durchlaucht für Sich 
und Dero Nachfolger, die darüber in den ältern und neuern Haus- und Landes- 
verträgen enthaltenen Verordnungen und soll in derer Gemässheit alles, was da- 
hin an Immobilibus oder Mobilibus gehöret oder infolge hinzukommen möchte, 
es habe Namen, wie es immer wolle, unzertrennt bei einander bleiben, nichts 
1) Pütter, Missheirathen, S. 317: .‚Diese Dane war schon vorher durch eine kaiserliche Stan- 
deseyrhöhung (2. Okt. 1784) zur Gräfin von Hohenheim erhoben worden. Jetzt erklärte der Herzog, 
dass sie als Herzogin anerkannt werden sollte, wozu auch die stammesritterliche Einwilligung erfolgte. Sie 
bekam also alle Ehrenbezeugungen, wie sie einer standesgemässen Gemahlin gebühren. Auch nach sei- 
nem Tode kam sie in den Genuss eines fürstlichen Wittbums, sie blieb ohne Leibeserben, sonst würde 
sowohl im herzoglichen Hause und Lande, als beim Fürstenstande überhaupt die Sache schwerlich 
uhne Widerspruch geblieben sein“. 
IL 4. (2) 30
	        

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