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Die polizeilichen Verordnungen in der Provinz Schlesien.

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Bibliographic data

fullscreen: Die polizeilichen Verordnungen in der Provinz Schlesien.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1914
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXV. Jahrgang, 1914.
Volume count:
25
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 4.
Volume count:
4
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Bekanntmachung des Gouverneurs von Kamerun über die Sperrung eines Teils des Bezirks Logone.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Full text

38 
Ordnungs= und Sicherheits-Polizei. 
c. Wer zur Erziehung schulpflichtiger Kinder verpflichtet ist und es unterläßt: 
a. die Kinder in den zu Ostern resp Michaelis stattfindenden Terminen, 
oder falls die Kinder im Laufe des Jahres oder Halbjahres neuan— 
ziehen, in den auf den Tag des Anzuges folgenden 8 Tagen bei dem 
Lehrer zur Aufnahme in die Schule anzumelden, oder 
5. die Krankheit eines schulpflichtigen Kindes spätestens am 3. Tage nach 
der Erkrankung dem Lehrer anzuzeigen, 
wird ohne Unterschied, ob die Schule eine katholische oder evangelische ist, 
mit einer zur Kasse der Polizei-Obrigkeit fließenden Geldbuße von 1 bis 15 
Mark bestraft. · 
Bres. R. V. v. 20 Dezember 1873, A. 1874 S. 11. Opp. R. V. v. 11. März 
1874, A. S. 105. 
Wer zur Erziehung eines schulpflichtigen Kindes verpflichtet ist und 
es unterläßt, den Grund einer Schulversäumniß derselben binnen 3 
Lagen dem Lehrer anzumelden, ist mit Geldbuße von 1 bis 15 Mark 
trafbar. « 
ar R. V. v. 2. Febr. 1875, A. S. 70. Opp. R. V. v. 11. März 1874 A. S. 105. 
d. Die Schulversäumniß-Lssten sollen von den Lehrern mit dem Strafantrage des 
Local-Schul-Inspectors versehen bis zum 15. jeden Monats nebst einem 
Duplicat der Polizeibehörde übergeben werden, welche Letztere mit einer 
Bescheinigung zurück giebt. 
Die erfolgten Bestrafungen sind von den Polizei-Behörden in die 
Hauptliste einzutragen und diese durch den Local-Schul-Inspector an die 
Lehrer zurück zu geben, welche nach erfolgter Notirung in ihre Liste, 
die erstere der Polizeibehörde wieder zuzustellen haben. 
Die Polizeibehörden haben die verwirkten Geldstrafen nach dem Gesetz 
vom 14. Mai 1852 vorläufig festzusetzen und im Unvermögensfalle die 
Bestrafung nach der Verordnung vom 18. Mai 1801 § 39 in Gemeinde- 
arbeit umzuwandeln, in den übrigen Fällen verhältnißmäßige Haft von 1 
bis 3 Tagen festzusetzen. Opp. R. V. v. 11 März 1874, A. S. 105. 
Bei fruchtloser Einwirkung zur Erzielung eines regelmäßigen Schulbesuchs 
hat die Ortspolizeibehörde auf Antrag des Schulvorstandes die säumigen Kin- 
der durch ihre polizeilichen Organe zwangsweise zur Schule führen zu lassen. 
Opp. R. V. v. 1 Dezemb. 1864 u. 11. März 1874, A. S. 106. 
Keine Dienstherrschaft, kein Gewerbetreibender und kein Künstler 
darf bei Vermeidung einer zur Orts-Kasse fließenden Strafe von 5 Thlr., 
welche zum Besten armer Schulkinder, namentlich zur Anschaffung nöthiger 
Schulbücher verwendet werden sollen, ein Kind innerhalb des schulpflich- 
tigen Alters in Dienst, Lehre oder auch nur Hülfeleistung bei dem Ge- 
werbebetriebe annehmen, ohne das angenommene Kind bis zum Ablauf 
der gesetzlichen Schulzeit ununterbrochen zur Schule anzuhalten, ebenso 
Sorge zu tragen, daß es durch den vorgeschriebenen Konfirmanten-Unter- 
richt zur Theilnahme am heil. Abendmale vorbereitet werde. Deshalb 
ist ein solches Kind längstens innerhalb 8 Tagen nach seinem Eintritt 
in den Dienst oder in die Lehre dem Ortspfarrer und dem betr. Schul- 
lehrer zu dem angegebenen Zwecke, bei gleicher Strafe von dem Dienst- 
oder Lehrherrn anzumelden. Ob. Präs. Verfüg. v. 29. Juli 1832 in allen 
Amtsblättern. Wer ein schulpflichtiges Kind, ohne zu dessen Erziehung 
verpflichtet zu sein, während der Zeit des Schulunterrichts zu ländlichen, 
gewerblichen oder andern Beschäftigungen verwendet, wird mit Geld- 
strafe von 1 bis 15 Mark bestraft, Opp. R. V. v. 11. März 1874, A. S. 105. 
Es ist verboten, schulpflichtige Kinder während der Schulunterrichtsstunden
	        

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