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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Multivolume work

Persistent identifier:
akten_dreissigjaehriger_krieg
Title:
Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
akten_dreissigjaehriger_krieg_9_1908
Title:
Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band.
Volume count:
9
Place of publication:
München
Publisher:
M. Rieger'sche Universitätsbuchhandlung
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1908
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

154. 1611 386 
und schlägt vor: 1. der Angreifer ist nicht nur abzuweisen sondern 
uch noch zu verfolgen, bis er Schadenersatz und Bürgschaft für die 
Zukunft leistet; die Musterplätze soll man auch in das Gebiet der 
Protestanten verlegen; 2. der Bundesoberst darf, wenn das Heer im Feld 
ist, bei Gefahr auch ohne Zuziehung der Adjunkten handeln; 3. was der 
Oberst zu gunsten des Bundes tut, ist genehm zu halten und ihm der 
daraus entstehende Schaden zu vergüten. — Dazu kommen Augsburgs Vor- 
schläge: 1. die Untertanen der Bundesstände dürfen sich nicht in fremde 
Bestallung einlassen; 2. die Musterplätze der Gegner soll man nach 
Möglichkeit „aufschlagen“; 3. jeder Stand soll seine Untertanen mustern 
und abrichten lassen; 4. die Kreise sollen Oberstleutnante und Knechte 
ins Wartegeld nehmen; d. jeder einzelne Unionsstand soll erfahrene Soldaten 
unterhalten, die unter das Landvolk zu verteilen sind; 6. die daraus erwach- 
senden Kosten soll jeder Stand, doch ohne Abzug von der Quote bestreiten, 
damit der Vorrat nicht verringert wird. — Trier gibt zu, dass man 
den Gegnern zu viel Luft gelassen hat; bevor man aber die Waffen zur 
Hand nimmt, möge man noch die Adjunkten zu Rat ziehen, dann aber 
die Waffen in der Hand behalten. Man möge auch bedenken, wie 
man den Rheinischen beispringen will, da Baiern weit entsessen ist? 
Köln warnt, die gehörten Vorschläge in den Abschied zu bringen, 
da der Papst und Spanien erklärt haben, nichts für den Bund 
za tun, wenn man zum Angriff schritte; dagegen ist billig, dem 
Bundesobersten mehr Gewalt zu geben und seine Anordnungen zu rati- 
fzieren. Mainz zweifelt auch an der Ausführbarkeit der augsburgischen 
Vorschläge und warnt wie Köln, die Beschlüsse in den Abschied zu 
bringen. Baiorn empfiehlt die Partikularverfassung der Stände. 
Die andern bringen nichts von Belang vor. Schliesslich einigt man 
sich dahin, es wegen des Direktoriums bei vorigen Abschieden zu 
lassen, die Defensionsmängel im neuen Abschied anzuführen, nicht 
aber die obigen Vorschläge. 
April 28. 
Baiern proponiert wegen der Hilfe für das Erzstift Köln 
und die andern rheinischen Stifter. Köln dankt für die bisher geleistete 
Hilfe, die die Gegner zum Akkord veranlasst hat; seitdem konnte man 
einige Truppen abdanken ; da aber die Possidierenden noch viel Volk 
unterhalten und das Erzstift bedrohen, kann Köln nicht alles Volk ent- 
lassen; man möge auch ferner für das Erzstift zwei Fähnlein Knechte 
und 80 Reiter auf Bundeskosten unterhalten; bei völliger Abdankung 
könnte man das wichtige Kaiserswerth verlieren, um das sich die 
Staaten alsbald bemühen würden ; ohne diesen Schlüssel kommen sie 
aber am Rhein nicht fort. Man lasse durch Mainz als Kommissar 
den Augenschein einnehmen und verfahre nach dessen Gutachten. 
Speier bittet gleichfalls um Unterstützung. Rietberg ver- 
weist auf seine schriftlich eingebrachten Praetensionen.! Baiern 
I Der Graf bittet, dass von den noch übrigen zwei Fähnlein eines auf 
Bundeskosten zum Schutz des wichtigen Rietbergs unterhalten werde. Für 
Briefe u. Akten dos dreissigjährigen Krieges, IX. Bd. 25 
April 
21. bis 30.
	        

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