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Die polizeilichen Verordnungen in der Provinz Schlesien.

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Bibliographic data

fullscreen: Die polizeilichen Verordnungen in der Provinz Schlesien.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1917
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXVIII. Jahrgang, 1917.
Volume count:
28
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 13/14.
Volume count:
13/14
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Personalien.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Full text

Bau-Polizei. 123 
Brunnen und Wasserbehälter müssen umschroten werden und soll 
jede Nachschrotung nicht unter 3 Fuß 3 Zoll schles. Maaß gestattet werden bei 
1 bis 5 Thlr. Strafe. 
Bresl. R. V. 22. Oktbr. 1828, A. S. 279. Oppeln. R. V. v. 22. Oktbr. 1846, 
A. S. 203. Liegn. R. V. v. 22. Oktbr. 1847, A. S. 111. 
Zur Anlage von Kalk= oder Steinbrüchen ist die Genehmigung der- 
jenigen Polizeibehörde, in deren Bezirk die Anlage erfolgen soll, erforderlich. 
§ 1. 
Seitens der Ortspolizeibehörde sind, sofern die Anlage für zuläßig erachtet 
wird, in einem schriftlichen Erlaubnißscheine die Bedingungen vorzuschreiben, 
unter denen nach den örtlichen Verhältnissen zur Vermeidung von Unglücksfällen 
der Kalk= oder Steinbruch angelegt oder betrieben werden darf. In gleicher 
Weise sind für bereits bestehende Kalk= oder Steinbrüche Seitens der Ortspoli- 
zeibehörden die Bedingungen vorzuschreiben, unter denen der Betrieb fortgesetzt 
werden darf. 82. 
Das Beschäftigen von Personen unter 15 Jahren in den Brüchen wird 
unbedingt untersagt. 8 3. 
Wer diesen Vorschriften in den §§ 1 und 3 zuwider handelt oder die nach 
8 2 vorgeschriebenen Bedingungen nicht inne hält, wird mit Geldbuße von 5 
bis 10 Thlr. bestraft. Bresl. R. V. v. 19. Juli 1869, A. S. 207. 
34. Bei Bergwerken und Gräbereien, welche behufs des Gewinnes 
von solchen Materialien betrieben werden, die dem Verfügungsrecht des 
Grundeigenthümers unterliegen, darf kein Aufseher angestellt werden, 
auch Niemand eine Thätigkeit als Aufseher ausüben, welcher sich nicht durch ein 
Attest über seine Befähigung zu einer solchen Funktion ausweisen kann. Die 
Arbeit ist, sobald sie ein Lachter unter Tage nieder geht, nur dann erlaubt, 
wenn unter den Arbeitern mindestens ein dazu gqualificirter Bergmann sich 
befindet. Uebertretungen dieser Bestimmungen werden sowohl an dem Eigen- 
thümer als an dem leitenden Vorsteher mit Geldbuße bis zu 10 Thlr. bestraft- 
Oppeln. R. V. v. 26. März 1866, A. Bl. S. 98. Liegn. R. V. v. 24. Novbr. 
1865, A. Bl. S. 455. 
Anmerkung. Gegenstände des Berg-Regals sind folgende Mineralien: 
Gold, Silber, Quecksilber, Eisen, mit Ausnahme der Raseneisenerze, Blei, Ku- 
pfer, Zinn, Zink, Kobolt, Nickel, Arsenik, Manger, Antimon, Schwefel, Alaun 
und Vitriolerze, Stein= und Braunkohle, Graphit und Steinsalz. 
35. Niemand darf Lehm-, Sand-, Mergel- oder Kiesgruben ohne 
vorherige Genehmigung der Ortspolizeibehörde anlegen. 
Seitens der letztern sind, sofern die Anlagen überhaupt für zuläßig er- 
achtet werden, in einem schriftlichen Erlaubnißscheine diejenigen Bedingungen 
anzugeben, unter denen nach den örtlichen Verhältnissen zur Vermeidung von 
Unglücksfällen die Grubenlage erfolgen darf. 
Das Beschäftigen von Kindern in den Gruben ohne Aufsicht älterer er- 
fahrener Leute, sowie das Unterhohlen der Grubenwände ist unbedingt unter- 
sagt. Das aufgeworfene Material ist mindestens 6 Fuß, in der Regel aber 12 
Fuß von den Grubenrändern entfernt aufzulegen. Wer hiergegen handelt, 
ist mit 5 bis 10 Thlr. strafbar. Bresl. R. V. v. 20. November. 1858. A. Bl. S. 341. 
36. Jeder der die Anlage einer Erd-, Lehm= oder Sandgrube beab- 
sichtigt, muß der Polizeibehörde davon Anzeige machen, deren Genehmigung ein- 
holen und die von derselben zu ertheilende Anweisung befolgen. 
Die Gruben dürfen nur in einer Entfernung von mindestens 2 Ruthen 
von befahrenen Wegen angelegt und müssen außerdem mit einer Barriere ver- 
sehen werden. Der Abraum muß bis 12 Fuß vom Rande der Grube fortge-
	        

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