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Sagenbuch des Erzgebirges.

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Bibliographic data

fullscreen: Sagenbuch des Erzgebirges.

Monograph

Persistent identifier:
koehler_sagenbuch_erzgebirge_1886
Title:
Sagenbuch des Erzgebirges.
Author:
Köhler, Johann August Ernst
Place of publication:
Schneeberg; Schwarzenberg
Publisher:
Carl Moritz Gärtner
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1886
Scope:
652 Seiten
DDC Group:
Brauchtum
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
IX. Ortssagen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Sagenbuch des Erzgebirges.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Göttersagen.
  • II. Sagen von Spukgeistern und Gespenstern.
  • III. Dämonensagen.
  • IV. Teufelssagen.
  • V. Zaubersagen.
  • VI. Schatzsagen.
  • VII. Wundersagen.
  • VIII. Völker-, Helden- und Geschlechtssagen.
  • IX. Ortssagen.
  • Anhang.

Full text

- 
. — — 
langt man sehr bald an ein auf einer Wiese des Gutsbesitzers August 
Bachmann stehendes uraltes, steinernes Kreuz, auf dessen einer Seite 
ein Schwert eingegraben ist. Hier soll Arno, Bischof der heiligen Kirche 
zu Würzburg, den Tod eines Blutzeugen erlitten haben. Als er 
nämlich, heimkehrend von einem Zuge gegen die Böhmen, an der 
Landstraße gegen Mitternacht in seinem Zelte, das er auf einem Hügel 
hatte aufschlagen lassen, Messe las, ward er plötzlich von einer feind— 
lichen Schar ringsum eingeschlossen. Nachdem er darauf alle seine 
Gefährten in den Märtyrertod vorausgesandt hatte, brachte er sich zu— 
letzt selbst dem Herrn dar an der Stelle, wo noch heutzutage brennende 
Lichter erblickt werden; daß aber diese die heiligen Blutzeugen sind, 
bezweifeln selbst die Slaven nicht. Dies war im Jahre 892, zur Zeit 
des Kaisers Arnulf geschehen. 
Über den Namen des Dorfes Klaffenbach s. S. 7. 
  
674. Die Marterlinde in Dorfchemnitz bei Sayda. 
(Kirchengalerie von Sachsen, 2. B., 246.) 
In Dorschemnitz steht eine Linde, welche den Namen Marter- 
linde führt. Dieselbe wurde an der Stelle einer alten, welche sehr 
stark und zerspalten war, gepflanzt, und soll den Platz bezeichnen, wo 
ein Mensch verbrannt worden ist und viele Martern ausgestanden hat. 
Es ist nicht unwahrscheinlich, daß der Name „Marterlinde“ von einem Kruzi- 
sir, welches zur Zeit des Katholizismus daselbst gestanden hat, herrührt. — Erwähnt 
mag noch werden, daß Albert Schiffner hier den Platz vermutet, an welchem 892 
die Ermordung des Bischofs Arno von Würzburg durch die Sorben geschah. (Archiv 
für sächs. Gesch. 2. S. 175.) Es wird in dieser Beziehung auf die Vorbemerkungen 
zu den Göttersagen und auf die vorhergehende Sage verwiesen. 
675. Von einem Zweikampfe in Dorfchemnitz bei Sayda. 
(Kirchengalerie von Sachsen, 2. B., S. 246.) 
In einem Garten in Dorschemnitz stand vor Jahren ein Denkmal 
von Sandstein. Dasselbe bezeichnete die Stelle, wo sich einmal zwei 
Fleischergesellen (andere sagen, es wären Müller gewesen) mit Beilen 
gehauen haben, so daß beide gestorben sind. 
– — 1 
511
	        

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