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Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Reichsstaatsrecht (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Reichsstaatsrecht (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
lehrbuch_staatsrecht
Title:
Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
lehrbuch_staatsrecht_0002
Title:
Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Reichsstaatsrecht
Author:
Schulze, Hermann
Volume count:
2
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Breitkopf & Härtel
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1886
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Zweites Buch. Das Reichsstaatsrecht.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Specieller Theil. Von den einzelnen Organen und Funktionen des deutschen Reiches.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zweite Abtheilung. Von den Funktionen der Reichsgewalt.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zweites Kapitel. Von der Reichsjustiz.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes
  • Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Reichsstaatsrecht (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Bemerkung der Verlagshandlung.
  • Blank page
  • Contents
  • Zweites Buch. Das Reichsstaatsrecht.
  • Allgemeiner Theil. Vom deutschen Reiche überhaupt.
  • Specieller Theil. Von den einzelnen Organen und Funktionen des deutschen Reiches.
  • Erste Abtheilung. Von den Organen des deutschen Reiches.
  • Zweite Abtheilung. Von den Funktionen der Reichsgewalt.
  • Erstes Kapitel. Von der Reichsgesetzgebung.
  • Zweites Kapitel. Von der Reichsjustiz.
  • Drittes Kapitel. Von der Verwaltung des Reiches.
  • Anhang. Elsass-Lothringen.
  • Register.
  • Blank page

Full text

6. Von der Reichsjustiz. 129 
Zweites Kapitel. 
Von der Reichsjustiz. 
I. Geschichtliche Entwickelung. 
6.290. 
1) Das Hltere deutsche Reich bis 18061. 
Bei Kaiser und Reich stand die höchste Justizgesetzgebung 
in Deutschland. Während dieselbe auf dem Gebiete des Privatrechtes 
völlig unthätig geblieben war, hatte sie in der peinlichen Halsge- 
richtsordnung von 1532 eingemeines Strafrecht, im jüngsten Reichs- 
abschied von 1654 ein gemeines Civilprocessrecht geschaffen. Aber 
die Justizgesetzgebung des älteren deutschen Reiches unterschied 
sich dadurch von der heutigen, dase sie, wie oben erwähnt, in der 
Regel nur subeidiär gemeines Recht schuf, welches dem Landesrecht 
den Vorrang liess. Dadurch entstand auf dem Gebiete der Justizge- 
setzgebung die bunteste Mannigfaltigkeit. Jedes Territorium hatte 
sein besonderes Privatrecht, Strafrecht, Processrecht, seine eigen- 
thümliche Gerichtsverfassung. Dabei schloss sich jedes Gebiet eng- 
herzig von dem anderen ab und setzte die Angehörigen fremder Ge- 
biete gegen die eigenen Angehörigen in empfindlicher Weise zurück. 
Kurz, Deutschland bietet auf diesem Gebiete das Bild eines wirren 
Partikularismus, wenn auch gewisse einheitliche Grundzüge der 
Rechtsbildung sich nachweisen lassen. Grundsätzlich sollte die 
Rechtspflege im Reich eine einheitliche sein. Nicht nur die Gerichts- 
barkeit über die Reichsunmittelbaren stand lediglich der Reichsge- 
walt zu, sondern auch die Gerichtsbarkeit über die Mittelbaren lief 
in höchster Instanz in den beiden obersten Reichsgerichten aus; 
aber freilich war diese einheitliche Unterordnung unter die Reichs- 
justiz vielfach durchbrochen durch die privilegia de non appellando, 
welche den Kurfürsten und den meisten grösseren Fürsten ertheilt 
waren. Ausserdem stand die peinliche Gerichtsbarkeit den Reichs- 
ständen ausschliesslich zu, sodass in peinlichen Sachen nicht an die 
Reichsgerichte appellirt werden durfte. Dagegen durften auch aus 
den Ländern, für welche privilegia de non appellando bestanden, 
! Literatur B. I, $ 30, S.58. Jeist, Lehrb. $ 124. Sehr klar und übersicht- 
lich besonders Haberlina.a. O0. B. II, B. VII, Kap. I. Von der richterlichen- 
Gewalt S. 263 £. H. Zöpfl, Grundsätze B. I, 5. 98, S. 212 ff. 
B. Bebulre, Deutsches Staataracht. II. 9
	        

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