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Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.

Monograph

Persistent identifier:
militaer_vorlage
Title:
Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
S. U. Górnicki
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1887
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Schilderung der Reichstags-Verhandlungen zum Entwurfe eines Gesetzes, betreffend die Friedens-Präsenzstärke des deutschen Heeres.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Aus der Sitzung vom Dienstag den 11. Januar 1887.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Entgegnung des Fürsten v. Bismarck auf die Ausführungen des Abgeordneten Dr. Windthorst.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.
  • Title page
  • Schilderung der Reichstags-Verhandlungen zum Entwurfe eines Gesetzes, betreffend die Friedens-Präsenzstärke des deutschen Heeres.
  • Enführung.
  • Aus der Sitzung vom Dienstag den 11. Januar 1887.
  • Rede Graf v. Moltke.
  • Rede des Reichskanzlers Graf v. Bismarck.
  • Entgegnung Fürst v. Bismarcks auf die Ausführungen des Abgeordneten Frhr. v. Huene.
  • Ausführungen Fürst v. Bismarcks zum Antrag des Abgeordneten Hobrecht.
  • Entgegnung des Fürsten v. Bismarck auf die Ausführungen des Abgeordneten Dr. Windthorst.
  • Aus der Sitzung vom Mittwoch den 12. Januar 1887.
  • Aus der Sitzung vom Donnerstag den 13. Januar 1887.
  • Abstimmung, Sitzung vom Freitag den 14. Januar 1887, sowie Auflösung des Reichstages.

Full text

— 33 — 
wenn die Recht haben, so ist eben die Sicherheit, die wir suchen, nur in der 
vollen Vorlage zu finden und nicht in dem, was die Herren uns anbieten. 
Den Unterschied zwischen dem Angebot und der Forderung nachzuweisen, das 
überlasse ich den militärischen Autoritäten, darüber bin ich nicht so kom- 
petent. 
Im Uebrigen giebt mir der Abgeordnete Windthorst doch Veranlassung 
zu manchen Kritiken und Verwahrungen gegen das, was er gesagt hat. Er 
hat gesagt, wenn gewisse Verhältnisse einträten, das heißt, wenn Hannibal 
ante portas sich befände, dann würde er, ich weiß nicht was thun; ja — 
dann würde man den Beweis liefern, daß es in Deutschland keine Parteien 
gebe. Es wäre mir viel lieber, wenn Sie heute schon den Beweis liefern 
wollten (Heiterkeit), daß es in Deutschland keine Partei giebt, sondern daß, 
wenn es sich um die Vertheidigung des Landes, seine Unabhängigkeit gegen 
das Ausland, seine Sicherheit handelt, hier Alles so einig ist wie in Frank- 
reich und Italien, daß dann gar nicht viel gemäkelt und genörgelt, sondern 
einfach das, was die militärischen Autoritäten des Landes für unentbehrlich 
halten, bewilligt wird. Wenn dieses Maaß von Patriotismus bei uns vor- 
handen wäre, dann würde ich gar nicht weiter das Wort ergriffen haben. 
Dann hat der Herr Abgeordnete gesagt, wir lösten auf wegen der Frage, 
ob das Ganze, was er zu bewilligen behauptet, auf ein Jahr oder auf drei 
Jahre bewilligt werde — überhaupt wegen der Zeitfrage. Das ist doch 
nicht ganz richtig. Wenn wir auflösen, das heißt, wenn Sie die Vorlage ab- 
lehnen, — daß wir dann auflösen, darüber habe ich doch gehofft, jedes Miß- 
verständniß zu beseitigen durch meine erste Aeußerung (Heiterkeit), — also 
wenn wir auflösen, so ist es nicht wegen der Prinzipienfrage, ob das deutsche 
Reich durch ein kaiserliches Heer oder durch ein Parlamentsheer geschützt 
werden soll! (Lebhaftes Bravo rechts. Wiederholtes oho! links.) Das 
schreiben wir auf unsere Fahne bei der Auflösung, ob die wechselnde Majo- 
rität, die ich nur als die Majorität Windthorst—Richter—Grillenberger be- 
zeichnen kann, — ich möchte das Uebrige, was zur Verfügung, zur 
vasallitischen Verfügung Windthorst steht, gar nicht weiter aufzählen — ob die 
alle Jahre oder alle 2 oder 3 Jahre darüber bestimmen sollen, ob Deutsch- 
land seine Armee, wie sie in der Verfassung grundrechtlich niedergelegt 
worden ist, behalten soll, oder ob sie reduzirt werden kann. Darüber 
werden wir abstimmen, darüber werden wir wählen. (Zuruf: Marin!l) 
Nun, meine Herrren, die Marine ist nie angefochten worden, sie hat 
immer ein liberales Wohlwollen für sich gehabt. Sie hat von Anfang 
an z. B. den Herrn Abgeordneten Rickert für sich gehabt, das ist doch 
schon etwas werth. (Heiterkeit rechts.) 
Der Abgeordnete Rickert hat früher den General von Stosch als Chef 
der Marine in einer Weise unterstützt — ja, wenn er den Kriegsminister so 
unterstützte, so würden wir auch in Bezug auf die Landarmee ein anderes 
Vertrauen zum Reichstag haben können. Unser Vertrauen ist überhaupt zum 
Reichstag vor Jahren größer gewesen, es hat allmählich abgenommen. Es 
3
	        

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