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Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.

Monograph

Persistent identifier:
militaer_vorlage
Title:
Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
S. U. Górnicki
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1887
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Schilderung der Reichstags-Verhandlungen zum Entwurfe eines Gesetzes, betreffend die Friedens-Präsenzstärke des deutschen Heeres.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Aus der Sitzung vom Mittwoch den 12. Januar 1887.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Antwort des Reichskanzlers Fürst v. Bismarck auf die Rede des Dr. Windthorst.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.
  • Title page
  • Schilderung der Reichstags-Verhandlungen zum Entwurfe eines Gesetzes, betreffend die Friedens-Präsenzstärke des deutschen Heeres.
  • Enführung.
  • Aus der Sitzung vom Dienstag den 11. Januar 1887.
  • Aus der Sitzung vom Mittwoch den 12. Januar 1887.
  • Antwort des Reichskanzlers Fürst v. Bismarck auf die Rede des Dr. Windthorst.
  • Aus der Sitzung vom Donnerstag den 13. Januar 1887.
  • Abstimmung, Sitzung vom Freitag den 14. Januar 1887, sowie Auflösung des Reichstages.

Full text

— 54 — 
geben wollen, Kompromisse, die einmal beschlossen sind, wieder zu lösen und 
zu verlassen; wir wollen Sie auf diesem Wege nicht ermuthigen, und wir 
wollen die Anlässe zu Konflikten und Verstimmungen nicht häufen. 
Die Auflösung eines Reichstags ist ja ein vollständig verfassungsmäßiges 
Mittel. (Zuruf.) Wenn der Abgeordnete Windthorst sagt, daß ich dabei 
Leute zu erreichen hoffte, die zu allem Ja sagen, was ich wünsche, so macht 
er den Wählern ein falsches Bild von meinen Wünschen. Ich glaube, ich 
habe mich nie in der Welt als einen unhbilligen, und bis zur thörichten Ueber- 
hebung unbilligen Menschen gezeigt, und bei jedem, der mich kennt, wird der 
Abgeordnete Windthorst mit dieser Charakteristik von meiner Person keinen 
Glauben finden. Ich habe mit der konfervativen Partei ja manchen Strauß 
gehabt, und die Galle ist mir in meinem Leben sehr viel öfter übergegangen 
über meine Freunde als über meine Gegner; aber nichts destoweniger habe 
ich mich nie dazu veranlaßt gesehen, irgend Jemanden wegen Meinungsver- 
schiedenheiten Vorwürfe zu machen. Ich glaube im Gegentheil, die Herren 
Führer der Opposition sind durch den blinden Gehorsam, den sie als Herrscher 
über gebogene Knieen in ihren Fraktionen zu finden gewohnt sind, ihrerseits 
so verwöhnt (Oho!l links und im Zentrum), daß sie auch den Widerspruch 
der Regierung nicht mehr vertragen. Ich bin vielleicht der einzige Mensch, 
der im Laufe des ganzen Jahres es wagt, dem Abgeordneten Windthorst zu 
widersprechen. (Große Heiterkeit.) Ist hier im Reichstage irgend Einer, der 
die Kourage dazu hat, außer den Sozialdemokraten? Diese haben den Muth, 
aber von den Uebrigen sind Alle in der Furcht vor dem Herrn Parteichef, 
und der ist seinerseits keinen Widerspruch gewohnt und geräth in Zorn und 
sittliche Entrüstung, nur weil ich anderer Meinung bin als er über die Auf- 
lösung. Darum keine Feindschaft! Kommen Sie Alle wieder, dann werden 
wir uns ganz dieselben Reden über drei Monate hier halten, die wir heute 
gehalten haben; aber die Ueberzeugung der verbündeten Regierungen und 
ihre feste Entschlossenheit in Bezug auf die Wehrhaftigkeit des Volkes, die 
sie für nothwendig halten, nicht um ein Haarbreit nachzulassen, wird in drei 
Monaten dieselbe sein wie heute. (Lebhaftes Bravo rechts.) 
Die weitere Berathung wurde hierauf vertagt und die Sitzung 
nach einigen persönlichen Bemerkungen goeschlossen. 
Die Berathung wurde in der 20. Sitzung des Deutschen Reichs- 
tages, am Donnerstag, den 13. Januar 1887, zu Ende geführt. 
Nach Eröffnung der Sitzung erhielt das Wort der Abgeordnete Graf 
von Moltke und sprach Folgendes: 
Nur eine kurze Bemerkung. Es scheint, daß die wenigen Worte, welche 
ich in der Sitzung vom 11. Januar gesprochen habe, eine verschiedene Auf- 
fassung gefunden haben. Ich habe meine Befriedigung darüber ausgesprochen, 
daß keine von den größeren Parteien hier im Hause der Regierung ver- 
weigern will, was sie zur Vertheidigung des Landes als nöthig verlangt, 
 
	        

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