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Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.

Monograph

Persistent identifier:
militaer_vorlage
Title:
Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
S. U. Górnicki
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1887
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Schilderung der Reichstags-Verhandlungen zum Entwurfe eines Gesetzes, betreffend die Friedens-Präsenzstärke des deutschen Heeres.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Aus der Sitzung vom Donnerstag den 13. Januar 1887.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Ausführungen des Reichskanzlers Fürst v. Bismarck auf die Rede des Abgeordneten Eugen Richter.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.
  • Title page
  • Schilderung der Reichstags-Verhandlungen zum Entwurfe eines Gesetzes, betreffend die Friedens-Präsenzstärke des deutschen Heeres.
  • Enführung.
  • Aus der Sitzung vom Dienstag den 11. Januar 1887.
  • Aus der Sitzung vom Mittwoch den 12. Januar 1887.
  • Aus der Sitzung vom Donnerstag den 13. Januar 1887.
  • Rede Graf v. Moltke.
  • Ausführungen des Reichskanzlers Fürst v. Bismarck auf die Rede des Abgeordneten Eugen Richter.
  • Antwort des Reichskanzlers auf die Rede des Abgeordneten Dr. Windthorst.
  • Abstimmung, Sitzung vom Freitag den 14. Januar 1887, sowie Auflösung des Reichstages.

Full text

— 64 — 
stand gegen den Panslavismus ausgeben? Bulgarien und Ost- 
rumelien find jetzt in den Händen der Russen. Daß Mazedonien 
auch dazu gehört, hat noch dieser Tage das Organ Zankows, des 
Hauptanstifters der Revolution, förmlich erklärt. Oesterreich wird 
ebensowenig die mazedonischen wie die bulgarischen Kastanien aus 
dem Feuer zu holen wagen." 
Ich frage: Sind dies Kriegshetzereien oder nicht? Darf man daraus 
schließen, daß die Staatsmänner, die hinter diesen Blättern stehen, den 
Wunsch gehegt haben, uns mit Rußland in einen Krieg zu führen? — Dann 
wäre es ein sehr eigenthümliches Zusammentreffen, auf welches ich schon 
aufmerksam gewacht habe: daß dieselben Parteien, die so bereitwillig sind, 
uns in einen Krieg zu stürzen, hier die Mittel, den Krieg zu führen, uns 
hartnäckig versagen oder doch nur auf kurze Zeit bewilligen wollen; woran 
sich doch immer die Neigung knüpft, die Krisis, die jedesmal mit diesen Ver- 
handlungen verbunden ist, nicht zu lange aufzuschieben. Sieben Jahre der 
inneren Ruhe, des inneren Friedens, — das kann keine eifrige Parteipolitik 
ertragen; solche Gemüthsbewegungen und Kämpfe, bei denen der Rechtsboden 
der deutschen Verfassung fanditus erschüttert wird, brauchen Sie öfter zu Ihrer 
— ob Gallenbewegung, ich weiß es nicht. Aber wir wünschen Ruhe und 
Frieden im Innern wie nach Außen und wünschen nicht, daß alle drei Jahre, 
sondern höchstens alle sieben Jahre die Frage, ob die deutsche Armee, das 
heißt das Deutsche Reich und die Verfassung, — denn ohne Armee find beide, 
wie Herr Windthorst anerkennt, nicht denkbar —, fortbestehen sollen, und 
mit welchem Grade von Sicherheit, — wir wollen, daß diese Frage nur alle 
sieben Jahre erörtert wird. Wer konfliktslüsterner ist als wir, dem werden 
wir nicht zustimmen und werden ihn in seiner Kampfbegierde allein lassen 
und ihm sagen: wenn Sie Händel brauchen, so suchen Sie sich dieselben wo 
anders auf; bei uns sind sie nicht zu finden. 
Ich weiß nicht, von welcher Seite — ich habe nur die Notiz gemacht, 
daß es gesagt wurde — ist man auch wieder zurückgekommen auf die han- 
növersche Frage, und sie ist dargestellt in einer ähnlichen Weise, wie gestern 
von dem Herrn Abgeordneten Dr. Windthorst. Es ist ja einerlei, wie der 
Wortlaut der Aeußerung gewesen ist. Ich wollte nur Gelegenheit nehmen 
darauf aufmerksam zu machen, daß es doch kein ganz zutreffender Vergleich ist, 
den Bund zwischen dem ehemaligen Königreich Hannover und dem französischen 
Kaiserthum, wie der Herr Abgeordnete Dr. Windthorst das gestern that, auf 
eine Linie zu stellen mit dem italienisch-preußischen Bündniß im Kriege 1866. 
Die Herstellung des Königreichs Hannover durch die hannoversche Le- 
gion im Gefolge des französischen Kaisers war doch nur denkbar, wenn 
gleichzeitig dabei das linke Rheinufer für uns verloren ging, oder was Napoleon 
uns sonst abnehmen wollte. Aber das Bündniß Preußens mit Italien hätte 
in keinem Falle Folgen nach dieser Seite hin haben können. Es wäre kein 
Rheinufer dabei ins Spiel gekommen und kein deutsches Land, es war höch- 
stens italienisches Land; ob es für Oesterreich ein Segen war, in Italien zu
	        

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