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Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.

Monograph

Persistent identifier:
militaer_vorlage
Title:
Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
S. U. Górnicki
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1887
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Schilderung der Reichstags-Verhandlungen zum Entwurfe eines Gesetzes, betreffend die Friedens-Präsenzstärke des deutschen Heeres.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Aus der Sitzung vom Donnerstag den 13. Januar 1887.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Antwort des Reichskanzlers auf die Rede des Abgeordneten Dr. Windthorst.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Militär-Vorlage im Deutschen Reichstage.
  • Title page
  • Schilderung der Reichstags-Verhandlungen zum Entwurfe eines Gesetzes, betreffend die Friedens-Präsenzstärke des deutschen Heeres.
  • Enführung.
  • Aus der Sitzung vom Dienstag den 11. Januar 1887.
  • Aus der Sitzung vom Mittwoch den 12. Januar 1887.
  • Aus der Sitzung vom Donnerstag den 13. Januar 1887.
  • Rede Graf v. Moltke.
  • Ausführungen des Reichskanzlers Fürst v. Bismarck auf die Rede des Abgeordneten Eugen Richter.
  • Antwort des Reichskanzlers auf die Rede des Abgeordneten Dr. Windthorst.
  • Abstimmung, Sitzung vom Freitag den 14. Januar 1887, sowie Auflösung des Reichstages.

Full text

— 68 — 
Aber vor allen Dingen geht daraus hervor, daß die arbeitende Klasse, 
von der, wie ich mich erkundigt habe, die Haupteinlagen im Ganzen her— 
rühren, sich seit der Einführung der Schutzzölle, seit 1879, in einer ununter- 
brochen fortschreitenden Sparkassenwohlhabenheit befindet. Ich kann in die 
Häuser nicht hineinsehen; aber ich kann mir nicht denken, daß die Arbeiter 
irgend etwas Unentbehrliches entbehrt haben werden, um diese Gelder in die 
Sparkassen zu tragen. Ich berufe mich da auf das, was aus den amtlichen 
Listen ersichtlich ist. 
Der Herr Vorredner hat ferner jeden Zusammenhang von Reichstags- 
mitgliedern mit den Zeitungen, die ich zitirt habe, ganz bestimmt zurück- 
gewiesen. Er hat damit vielleicht einzelne hervorragende Persönlichkeiten im 
Auge gehabt, also z. B. seinen ihm nächststehenden Geschäftsfreund, den Ab- 
geordneten Richter. Der hat ja wohl gewiß keine Beziehungen zur öffent- 
lichen Presse, obwohl ich nicht weiß, ob er nicht im Kalender als dieser 
Richtung der Thätigkeit angehörig angegeben ist. Er hat damit jedenfalls 
zugegeben, daß das, was die „Germania“ schreibt, ohne jedes Fundament 
irgend einer höher stehenden Autorität ist, daß das nur die bedauerliche Tages- 
leistung der Redaktion ist, daß sie also gar keinen Kredit dafür hat, daß nicht 
eine auch nur so weit in der Politik eingeweihte Autorität hinter ihr besteht, 
als es ein Abgeordneter sein muß. Ich weiß nicht, ob es der „Germania"“ 
ganz lieb sein wird, daß fie ganz auf eigenen Füßen steht und vom Ab- 
geordneten Windthorst zurückgewiesen wird in ihr Nichts durchbohrendes 
Gefühl. (Heiterkeit.) 
Der Herr Abgeordnete hat außerdem gesagt, daß es mit mir ganz anders 
sei: ich stände — ich weiß nicht, mit wie vielen Zeitungen in einer solchen 
Verbindung, daß ich nicht nur schreiben lasse, sondern selbst darin schreibe; 
er hat meinen Styl darin wiedererkannt. Es ist mir sehr schmeichelhaft, 
wenn man das findet. Die Zeitungen schreiben einen sehr viel besseren Styl, 
als ich. Soviel ich mir auch Mühe gebe, so kann ich den Schwung der 
Phrase, die überhaupt nicht meine Force ist, nicht herausbringen, wie ich fie 
so oft in diesen Zeitungen mit Vergnügen lese. Es wäre mir also schmeichel- 
haft, wenn man mich darin erkannte. Er irrt sich aber, wenn er glaubt, 
ich hätte die Zeit dazu. 
Bedenken Sie da, meine Herren, welche Geschäftslast auf mir ruht, und 
für einen ganz gewissenlosen Arbeiter im Dienst werden mich selbst meine 
Gegner nicht halten. Die Gegner dagegen haben ja gar nichts auf der Welt 
zu thun, als mir das Leben sauer zu machen in der Presse oder hier im 
Reichstage. Das ist ihre ganze Beschäftigung, und wenn fie das besorgt und 
ihre Uhr aufgezogen haben, sind sie fertig mit ihrer Arbeit. (uruf: Wie 
wissen Sie das?) Also glauben Sie nicht, daß ich so viel Zeit, ein solches 
— ich möchte sagen — unberechtigtes Maß von Zeitüberfluß habe, daß ich 
mich noch mit der Presse selbstthätig beschäftigen könnte. Ich bestreite ja 
gar nicht, daß ich mitunter Auftrag gebe, einen solchen Artikel zu schreiben, 
und ihn mir vorlesen lasse, um zu sehen, ob er nicht eine Unhöflichkeit gegen
	        

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