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Leitfaden der Preußischen Geschichte.

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Bibliographic data

Object: Leitfaden der Preußischen Geschichte.

Monograph

Persistent identifier:
pierson_preuss_geschichte_1910
Title:
Leitfaden der Preußischen Geschichte.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Leonhard Simion Nf.
Document type:
Monograph
Collection:
preussen
Publication year:
1910
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
IV. Von der Erhebung Preußens zum Königreich bis zur Thronbesteigung Friedrichs des Großen, 1701--1740.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Friedrich Wilhelm I. (1713--1740).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Leitfaden der Preußischen Geschichte.
  • Title page
  • Blank page
  • Inhalt.
  • I. Die Mark Brandenburg von den ältesten Zeiten bis zur Besitznahme durch die Hohenzollern (--1415).
  • 1. Die Vorzeit.
  • 2. Brandenburg unter den ballenstädtischen (anhaltinischen oder askanischen) Markgrafen 1134--1319.
  • 3. Brandenburg unter den bayrischen oder Wittelsbacher Markgrafen (1324--1373) und unter den luxemburgischen Kurfürsten (1373--1415).
  • II. Die hohenzollerschen Kurfürsten bis zur Thronbesteigung Friedrich Wilhelms des Großen 1415--1640.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Friedrich II. der Eiserne (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (1470--1486) und Johann Cicero (1486--1499).
  • Joachim I. Nestor (1499--1535).
  • Joachim II. Hektor und Hans von Küstrin (1535--1571).
  • Johann Georg (1571--1598).
  • Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Verfall des mittelalterlichen Wesens in Staat und Kirche. Aufkommen neuer Formen.
  • Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kleve.
  • Das Land Preußen als Ordensstaat und als Herzogtum (---1618).
  • Georg Wilhelm (1619--1640).
  • III. Vom Regierungsantritt des Großen Kurfürsten bis zur Erhebung Preußens zum Königreich, 1640--1701.
  • Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst (1640--1688).
  • Kurfürst Friedrich III. (später König Friedrich I.) 1688--1713.
  • IV. Von der Erhebung Preußens zum Königreich bis zur Thronbesteigung Friedrichs des Großen, 1701--1740.
  • Friedrich I. (als König) 1701--1713.
  • Friedrich Wilhelm I. (1713--1740).
  • V. Friedrich der Große, 1740--1786.
  • Erster Schlesischer Krieg (1740--1742).
  • Zweiter Schlesischer Krieg (1744--1745).
  • Der Siebenjährige Krieg (1756--1763).
  • Vom Hubertusburger Frieden bis zum Tode Friedrichs des Großen (1763--1786).
  • VI. Vom Tode Friedrichs des Großen bis zum Fall der alten Monarchie 1786--1806.
  • Friedrich Wilhelm II. (1786--1797).
  • Friedrich Wilhelm III. (1797--1840).
  • VII. Preußens Wiedergeburt und Befreiungskrieg 1807--1815.
  • Die Wiedergeburt.
  • Der Befreiungskrieg.
  • VIII. Vom Schluß des Wiener Kongresses 1815 bis zur Thronbesteigung Wilhelms I. 1861.
  • Friedrich Wilhelms III. spätere Regierungszeit (1815--1840).
  • Friedrich Wilhelm IV. (1840--1861).
  • IX. Wilhelm I. (1861--1888).
  • Der Deutsche Krieg von 1866.
  • Der Französische Krieg von 1870--1871.
  • Wilhelm I. nach 1871. -- Friedrich III. (1888).
  • Wilhelm II. (1888--jetzt).
  • Anhang.
  • Wachstum des brandenburgisch-preußischen Staates. [Tabelle]
  • Zeittafel der preußischen Geschichte. [Tabellen]
  • Die Standbilder der Sieges-Allee in Berlin.
  • Das Haus Hohenzollern (genealog. Übersicht).
  • Historische Karte des Brandenburg-Preußischen Staates unter den Hohenzollern.

Full text

— 33 — 
des „Berlinischen Gymnasiums zum grauen Kloster“ 1574, durch 
den Neubau des Schlosses zu Kölln a. Sp. und in der äußeren 
Politik durch enge Familienverbindung mit dem herzoglich preu— 
ßischen Hause, indem er seinen Enkel, den Prinzen Johann 
Sigismund, mit Anna, der ältesten Tochter des gemütskranken 
Herzogs Albrecht II. von Preußen und der Prinzeß Eleonore 
von Kleve vermählte. 
Joachim Friedrich (1598—1608). 
§ 24. Gegen das Testament seines Vaters, welches eine 
Teilung der Marken unter die Söhne versügte, berief sich 
Joachim Friedrich auf das Hausgesetz des Albrecht Achilles und 
entschädigte seine jüngeren Stiefbrüder Christian und Joachim 
Ernst mit Hilfe des alten kinderlosen Markgrafen Georg Fried- 
eich von Ansbach-Bayreuth. Dieser setzte im Geraer Haus- 
vertrag 1598 jene beiden Prinzen zu seinen Erben im Bayreuth 
und Ansbach und den Prinzen Johann Georg, einen jüngeren 
Sohn Joachim Friedrichs, zum Erben in seinem schlesischen 
Fürstentum Jägerndorf ein, wogegen die Unteilbarkeit der 
Marken nochmals allseitig anerkannt wurde. 
Indessen rückte die Aussicht auf Erwerbung Preußens 
immer näher; denn Albrecht II. hatte keine Söhne, und der 
König von Polen übergab 1605 die Vormundschaft über den 
gemütskranken Herzog, sowie die Statthalterschaft des Landes 
dem Kurfürsten Joachim Friedrich. Da nun der zollernsche Staat 
so weithin zu wachsen versprach, auch der Landesherr jetzt nach 
Einführung der Reformation und den Veränderungen im Kriegs- 
und Gerichtswesen eine Menge von Geschäften zu besorgen hatte, 
die früher Sache der Gemeinden, der Stände und der Kirche 
selbst gewesen waren, so beschloß Joachim Friedrich, die ganze 
Verwaltung unter die Ausfsicht gelehrter und sachverständiger 
Oberbeamten zu stellen, die auf Lebenszeit für einen und den- 
selben Amtskreis angestellt wären. Die Behörde, die er zu die- 
sem Zweck gründete (1605), hieß das Geheime Staatsrats- 
Kollegium und beschäftigte sich besonders mit der Überwachung 
der Finanzen, der Sorge für Handel und Gewerbe und dem 
Kriegswesen; der oberste Rat des Fürsten blieb der Kanzler. 
Weil aber tüchtige Beamte durch hohe Schulen gebildet werden 
Pterson, Leitf. d. preuß. Gesch.
	        

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