Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Illustriertes Realienbuch.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Das Großherzogtum Hessen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

Das Großherzogtum Hessen. 
Als spezielle Heimatkunde 
in übersichtlicher Darstellung bearbeitet 
von 
. Dolch, 
Großherzogl. Schulrat zu Worms. 
  
Elfte, vermehrte Auflage 1000. 
I. Geschichtlicher Aberbtlick. 
1. Die ersten uns bekannten Bewohner des TLandes. 
Das heutige Großherzogtum Hessen war zur Zeit, als die Römer 
ihre ersten Einfälle nach Deutschland machten, von verschiedenen Völker- 
schaften bewohnt. 
In Starkenburg und Rheinhessen hatten die zu den gallischen Volksstämmen 
zählenden Celten (Kelten) festen Fuß gefaßt. Ebenso hatten sich die zu den 
germanischen Völkern zählenden und mit den Römern sich befreundenden 
Vangionen am Rheine niedergelassen und 50 v. Chr. Worms zur Hauptstadt 
ihres Reiches gemacht. Aber bald (211 n. Chr.) hatten sich die Alemannen 
vom Bodensee an auf beiden Seiten des Oberrheines ausgebreitet und Rhein- 
hessen und Starkenburg berührt. — Auch die Burgunder waren gleich den 
Alemannen aus dem Osten Deutschlands eingewandert, waren durch den Oden- 
wald in die heutige Provinz Starkenburg eingedrungen, hatten den Rhein über- 
schritten und Worms (412 n. Chr.) zur rlihe ihres Reiches gemacht, bis 
sie zuerst durch die Hunnen, später durch die Franken besiegt und nach der 
Loire, Saône und Rhöne zurückgedrängt wurden. — Die geschichtlichen Wurzeln 
des Nibelungenliedes reichen in die Zeit des Einfalles der Hunnen um 450 n. Chr. 
Die Chatten, einer der stärksten, tapfersten Stämme der alten 
Germanen, hatten lange vor Chr. Geburt ihre Wohnsitze in dem jetzigen 
Oberhessen und einem Teil von Hessen-Nassau genommen und ihr Reich 
nördlich des Mains über Thüringen bis zum Harzgebirge ausgedehnt, 
wo ihnen ein anderer germanischer Stamm, die Cherusker, die Herr- 
schaft streitig machte. 
Alle diese Völker mußten den mächtigen Franken weichen, nachdem 
Chlodwig 496 n. Chr. in der Schlacht bei Zülpich die Alemannen besiegt 
und seine Söhne 534 sich auch die Burgunder unterworfen hatten, bis 
endlich der gewaltige Frankenkönig, der nachmalige Kaiser Karl d. Große, 
gegen das Ende des 8. Jahrhunderts alle deutschen Stämme unter einem 
Scepter vereinigte. Die Chatten waren der einzige Volksstamm, der 
seine ursprünglichen Wohnsitze in der Zeit der großen Völkerwanderung 
nicht verändert hatte; nur war an die Stelle des Namens „Chatten“ 
(vielleicht durch verschiedene Aussprache) der Name „Hessen“ getreten. 
2. Hessen als Landgrafschaft. 
Nachdem über Hessen im 9. und 10. Jahrhundert fränkische 
Herzöge und Grafen regiert hatten, bildeten Hessen und Thüringen 
Dosch, Hessen. 11. Aufl. 1900. 1
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.