Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Hohenzollern und ihr Werk.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Multivolume work

Persistent identifier:
quelle_recht
Title:
Quellensammlungen zum Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
quelle_recht_1_1907
Title:
Quellensammlungen zum Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht. 1. Band.
Volume count:
1
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
J. C. B. Mohr (Paul Siebeck)
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1907
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Quellensammlungen zum Staats- Verwaltungs- und Völkerrecht. - Erster Band
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Quellensammlung zum Deutschen Reichsstaatsrecht.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Nr. 58. Gesetz, betreffend die Rechtsverhältnisse der Reichsbeamten. Vom 31. März 1873. § 86 ff.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Vorläufige Dienstenthebung. (§. 125. bis §. 133.)
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

652 Im neuen Reich (1871—1888). 
reich zu begründen, die auch auf die monarchischen Elemente des neuen König- 
reichs Italien eine wirksame Anziehungskraft ausüben mußte. Eben die beiden 
Mächte, die vor 1870 nahe daran gewesen waren, mit Frankreich gegen Preußen 
gemeinschaftliche Sache zu machen, wurden jetzt für das neue Deutsche Reich 
gewonnen. In Frankreich begünstigte Bismarck die Republik und wirkte — ganz 
im Gegensatz zu dem eigenwilligen Botschafter, Grafen Harry von Arnim — 
den monarchisch-legitimistischen Tendenzen, die damals sehr stark waren, nach 
Möglichkeit entgegen, weil er von einem bourbonischen Königtum Gefahr für 
den Frieden und für die europäische Stellung Deutschlands fürchtete. Denn ein 
legitimistisch-katholischer König in Frankreich hätte sich, zumal da die konfessionellen 
Leidenschaften wieder erwacht waren, leicht mit Osterreich verständigen und unter 
Umständen auch Rußland in den Kreis seiner Deutschland feindlichen Bestrebungen 
hineinziehen können. Bismarck fürchtete eine Koalition gegen das mächtig ge- 
wordene Deutschland und tat alles, um sie abzuwenden. Die von weiser Voraus- 
sicht geleitete Haltung gegenüber dem besiegten Osterreich von 1866 trug jetzt ihre 
Früchte. Osterreich verzichtete seit 1871 endgültig darauf, je wieder eine Rolle in 
Deutschland zu spielen und verlegte nun wirklich, wie Bismarck es 1862 dem 
Grafen Karolyi geraten hatte, den Schwerpunkt seiner Politik nach Osten. Vollends 
seit Beust, an dessen Persönlichkeit immer noch ein Rest der alten Feindseligkeit 
haftete, im Dezember 1871 durch den ungarischen Grafen Andrässy ersetzt worden 
war, mit dem sich Bismarck vortrefflich verständigen konnte, befestigte sich die 
Freundschaft zwischen Deutschland und Österreich zu dauerhaftem Bestand. In 
Rußland begann sich zwar damals unter der Einwirkung altrussischer und pan- 
slawistischer Kreise eine wachsende Abneigung gegen Deutschland geltend zu 
machen, und der leitende Staatsmann, Fürst Gortschakoff, stand nach wie vor 
in einem Verhältnis eifersüchtiger Spannung zu Bismarck; aber der Zar 
Alexander II., der Neffe Kaiser Wilhelms, hielt ebenso wie dieser an dem 
traditionellen Verhältnis der Freundschaft und Waffenbrüderschaft mit Preußen 
sest. Jtalien wurde nicht nur durch das Anlehnungsbedürfnis der Monarchisten, 
sondern auch durch die auf Wiederherstellung der weltlichen Gewalt des Papstes 
gerichteten Bestrebungen der katholischen Partei in Frankreich zum Anschluß 
an Deutschland gedrängt. Die drei Kaiser und ihre Minister kamen im September 
1872 in Berlin zusammen und sahen sich seitdem öfter; 1873 erschien auch der 
König von Italien in Wien und in Berlin, und sein Besuch wurde 1875 
erwidert, wenn auch noch nicht in Rom. Es bestand noch kein eigentliches Bünd- 
nis, weder zwischen den drei Kaisern noch mit Italien, wohl aber ein Freund- 
schaftsverhältnis, das als Basis für die europäische Friedenspolitik dienen 
konnte und in dem das Vertrauen der Mächte zu dem neuen Deutschen Reiche 
in einer für Kaiser Wilhelm besonders wohltuenden Weise zum Ausdruck kam. 
Eine vorübergehende Trübung erfuhr der politische Horizont im Jahre 
1875, wo in Frankreich eine starke Vermehrung der Armee vorgenommen 
wurde, die den deutschen militärischen Autoritäten auf kriegerische Absichten zu 
deuten schien. Es mag sein, daß in diesen Kreisen damals die Auffassung vertreten 
worden ist, es sei besser, dem unversöhnten Gegner zuvorzukommen, als so 
lange zu warten, bis er seine Rüstungen zu dem doch unvermeidlichen Rache- 
kriege vollendet haben werde. Aber weder der Kaiser noch Bismarck haben 
sich in ihrer friedlichen Haltung durch solche Erwägungen beirren lassen.
	        

Downloads

Downloads

The entire work or the displayed page can be downloaded here in various formats.

Full record

METS PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.