Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsches Kolonialblatt. IV. Jahrgang, 1893. (4)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Kolonialblatt. IV. Jahrgang, 1893. (4)

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe
Title:
Großherzoglich Sachsen Weimar - Eisenachisches Regierungs-Blatt.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1817
1836
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1821
Title:
Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1821.
Volume count:
5
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1821
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungs-Blatt Nummer 3.
Volume count:
3
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

supplement

Title:
Beylage zu No. 3. des Regierungs-Blatts.
Document type:
law_collection
Structure type:
supplement

supplement

Title:
Unterbeilage H. Bericht des Großherzogl. Landschaffts Collegium.
Document type:
law_collection
Structure type:
supplement

Contents

Table of contents

  • Deutsches Kolonialblatt.
  • Deutsches Kolonialblatt. IV. Jahrgang, 1893. (4)
  • Title page
  • Blank page
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Namen-Verzeichniß.
  • Stück Nummer 1. (1)
  • Stück Nummer 2. (2)
  • Stück Nummer 3. (3)
  • Stück Nummer 4. (4)
  • Stück Nummer 5. (5)
  • Stück Nummer 6. (6)
  • Stück Nummer 7. (7)
  • Stück Nummer 8. (8)
  • Stück Nummer 9. (9)
  • Stück Nummer 10. (10)
  • Stück Nummer 11. (11)
  • Stück Nummer 12. (12)
  • Stück Nummer 13. (13)
  • Stück Nummer 14. (14)
  • Stück Nummer 15. (15)
  • Amtlicher Theil.
  • Nichtamtlicher Theil.
  • Personal-Nachrichten.
  • Verkehrs-Nachrichten.
  • Verschiedene Mittheilungen.
  • [Aus] Einem Berichte des Bezirksamtmannes v, Rode über seine Beteiligung an dem Zuge des Oberführers Freiherrn von Manteuffel. (Vom 13. Mai 1893.)
  • Bericht des Regierungsarztes in Kamerun. [Von Dr. Plehn, Kaiserlicher Regierungsarzt in Kamerun]
  • Befreiung von Sklaven in Deutsch-Ostafrika.
  • Allerlei aus dem Wirkungskreise der Missionen.
  • Jahresbericht, betreffend das Schutzgebiet der Marshall-Inseln.
  • Belgien und der Kongostaat.
  • Belgisches Gesetz, betreffend die Bestrafung des Sklavenhandels.
  • Ueber das Schicksal Emin Paschas.
  • [Aus] Einem Berichte des Leiters der Station Bismarckburg L. Conradt vom 30. April.
  • Ein Erdbeben in Deutsch-Ostafrika.
  • Handelsverkehr zwischen Kapstadt und Walfischbai, Angra Pequena.
  • Transportverhältnisse in Indien.
  • Litterarische Besprechungen.
  • Anzeigen.
  • Stück Nummer 16. (16)
  • Stück Nummer 17. (17)
  • Stück Nummer 18. (18)
  • Stück Nummer 19. (19)
  • Stück Nummer 20. (20)
  • Stück Nummer 21. (21)
  • Stück Nummer 22. (22)
  • Stück Nummer 23. (23)
  • Stück Nummer 24. (24)

Full text

— 381 
verunreinigte Wunde der großen Zehe gegeben; die 
Krankheit verlief unter sehr stürmischen Erscheinungen 
und endete bereits nach 30 Stunden tödtlich. 
Bezüglich meiner bisherigen wissenschastlichen. 
Thätigkeit habe ich zu berichten, daß sich dieselbe vor 
Eintreffen der Ausrüstungsgegenstände des Labora- 
toriums, ohne welche subtilere ätiologische Unter- 
suchungen nicht vorgenommen werden konnten, vor 
Allem auf Fortsetzung früher bereits in den indischen 
Tropen begonnener physiologischer Untersuchungen 
bezogen, die individuelle Akklimatisation betreffend. 
Außer an Europäern wurden an einer großen Zahl 
von Negern vergleichende Untersuchungen angestellt. 
Diese Untersuchungen werden voraussichtlich in nicht 
zu langer Zeit zu einem gewissen Abschlusse gebracht 
werden können. In zweiter Linie suchte ich mir in 
die Materin medica der Eingeborenen, speziell der 
Duallas, nach Möglichkeit Einsicht zu verschaffen, 
wobei mir Herr Lehrer Betz und der Dualla Anju 
(Heilgehülse) förderlich waren. Daß durch die Heil- 
kunde der Neger die unsrige in irgend einer Hinsicht 
eine Förderung erfahren könnte — wie das z. B. 
im indischen Archipel durch die Heilmittel der Ein- 
geborenen entschieden der Fall ist —, scheint mir 
nach meinen bisherigen auf diesem Gebiete gesammel- 
ten Erfahrungen freilich sehr wenig wahrscheinlich. 
Die Heilkunst der Zauberer, sowie der zugleich als 
Hebammen fungirenden alten Welber, in deren 
Händen die Ausübung der Medizin hier vorzugs= 
weise liegt, scheint sich auf die ziemlich unterschieds- 
lose innerliche Anwendung einiger weniger, auschei- 
nend sehr wenig differenter Pflanzenstoffe, sowie auf 
die einer bestimmten Art fetter Thonerde, welche 
namentlich bei Deidodorf gewonnen wird, zu be- 
schränken. Im Uebrigen muß der Fctisch aushelfen. 
Irgend welche operative Thätigkeit — abgesehen von 
der Tätowirung — wird anscheinend gar nicht aus- 
geübt. Die Wundbehandlung beschränkt sich auf das 
Auflegen feuchter Blätter. 
Nachdem die Apparate und Instrumente zur 
Ausrüstung des Laboratoriums inzwischen angelangt 
sind, werden nach Beendigung der Aufstellung der- 
selben die ätiologischen Arbeiten, für welche nicht 
allein die Malaria, sondern auch die spezifischen 
Hautkrankheiten ein ergiebiges Material liefern wer- 
den, ausgenommen werden. Beziglich der Actiologie 
der Kamerun-Malaria habe ich bereits mitgetheilt 
(Kolonialblatt 1893, S. 271), daß cs mir in einer 
größeren Reihe von Fällen gelungen ist, als Erreger 
kleine amöboide Parasiten in großer Zahl in. den 
Blutkörpern nachzuweisen, welche sich in mancher 
Hinsicht verschieden von den in Europa und Java 
von mir beobachteten, sowie in den mir aus Italien, 
Rußland und Vorderindien übersandten Präparaten 
enthaltenen Parasiten verhielten. Zugleich muß ich 
bemerken, daß ich letzthin einige atypisch verlaufende 
zweifellose Malariafälle in Behandlung gehabt habe, 
bei welchen der Parasitennachweis, wenigstens mit 
sämmtlichen bisher dazu verwendeten Methoden, nicht 
  
gelang. Die diesbezüglichen Untersuchungen werden 
weiter fortgesetzt und lassen manche Aufklärung in 
dem vielfach noch so dunkeln Gebiet der Tropen- 
pathologie erhoffen. 
and in Hand mit den ätiologischen gingen 
therapentische Untersuchungen über die Vertretbarkeit 
des Chinins durch andere Arzneikörper. In der 
Hinsicht wurden zunächst Phenokoll und Methylen- 
blau verwendet. Meine Versuche mit Phenokoll sind 
wegen zu geringer Zahl der bisher damit behandelten 
Fälle noch zu keinem Abschluß gelangt, während mich 
die mit Methylenblau angestellten Versuche, welche 
eine Fortsetzung einer bereits vor 3¾ Jahren in 
Java begonnenen Beobachtungsreihe darstellen, jetzt, 
schon zu der Ueberzeugung gebracht haben, daß dem 
genannten Körper in den Tropen wenigstens irgend 
eine erhebliche therapeutische Bedentung neben dem 
Chinin nicht wird zuerkannt werden dürfen. 
Befreiung von Stlaven in Deutsch-Ostafrika. 
Wie uns aus Dar-es-Saläm gemeldet wird, hat 
der Kreuzer „Schwalbe“ in Verbindung mit dem 
Gouvernementsdampfer „Max“ im Aufang Mai an. 
der Rufigimündung eine erfolgreiche Unternehmung 
zur Befreiung von Sklaven ausgeführt. 
Von Sansibar aus war die Nachricht eingetrosfen, 
daß das englische Kriegsschiff „Philomel“ eine Dhau- 
aus Kwala, nicht weit vom Rufigi entfernt, weg- 
genommen hatte, die mit nicht weniger als 40 Sklaven 
beladen war, und daß noch 20 weitere Sklaven in 
Kikunja festgehalten würden. 
Am Vormittag des 5. Mai trafen die Schisfe 
an der Rufigimündung ein und „Schwalbe“ ent- 
sandte sogleich ihre Dampfpinasse unter Führung des 
Stenermanns Schuster zur Unterstühung des 
Dampfers „Max“, auf dem sich der Kompagnie- 
führer Podlech mit 16 schwarzen Soldaten befand, 
nach der Zollstation Gimba-Uranga. Es gelang der 
Expedition, das zehn Meilen stromanfwärts gelegene. 
Kikunja so vollstäudig zu überraschen, daß die dort 
festgehaltenen Sklaven ohne große Mühe befreit 
werden konnten. Nur einige von ihnen waren aus 
Furcht vor den weißen Männern im letzten Augen- 
blicke davongelaufen. Am 9. Mai traf „Max“ mit 
12 befreiten Sklaven, meist Frauen und Mädchen, 
sowie mit drei Gefangenen aus dem Dorfe und einer 
wegen Zolldefraudation beschlagnahmten Dhau wieder 
bei der „Schwalbe“ ein. Leider ging die Dhau bei 
dem überaus stürmischen Wetter unter, ohne daß 
indessen Menschenleben dabei zu beklagen waren. 
Am folgenden Tage konnten die gefangenen. Sklaven- 
in Dar-es-Saläm ans Land gesebt werden. 
 
	        

Downloads

Downloads

The entire work or the displayed page can be downloaded here in various formats.

Full record

METS METS (entire work) PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.