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Geschichte des deutschen Volkes.

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des deutschen Volkes.

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe
Title:
Großherzoglich Sachsen Weimar - Eisenachisches Regierungs-Blatt.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1817
1836
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1835
Title:
Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1835.
Volume count:
19
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht’sche private Hof-Buchdruckerei
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1835
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungs-Blatt Nummer 2.
Volume count:
2
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
Bekanntmachung des Patentes, die Einführung des Königlich Preußischen Münzfußes im Amte Allstedt betreffend, vom 24. Februar 1835.
Volume count:
5
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Geschichte des deutschen Volkes.
  • Cover
  • short_title_page
  • Porträt Kaiser Wilhelm I.
  • Urheberrechtsvermerk
  • Sr. Königlichen Hoheit dem Erbgroßherzog Friedrich von Baden zu seiner Abiturientenprüfung am 5. Juli 1875
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Aus dem Vorwort zur dritten Auflage.
  • Vorwort zur achten Auflage.
  • Vorwort zur zehnten Auflage.
  • Vorwort zur elften Auflage.
  • Vorwort zur zwölften Auflage.
  • Inhalt.
  • Tabelle der deutschen Geschichte.
  • short_title_page
  • Blank page
  • Übersicht.
  • Erste Periode. Deutsche Stammesgeschichte.
  • A. Urgeschichte. Römer und Germanen.
  • B. Die große Völkerwanderung.
  • C. Der fränkische Stamm.
  • Zweite Periode. Deutsche Kaisergeschichte.
  • A. Die karolingischen Reiche.
  • B. Herrscher aus dem sächsischen Hause.
  • C. Kaiser aus dem fränkischen Hause.
  • D. Herrscher aus dem staufischen Hause.
  • 1. Welfen und Staufer. Lothar von Sachsen. 1125-1137. Konrad III. 1138-1152.
  • 2. Friedrich I., Barbarossa. 1152-1190. Höhepunkt der Stauferzeit.
  • 3. Heinrich VI. 1190-1197. Philipp von Schwaben. 1198-1208. Otto IV. 1198-1215.
  • 4. Friedrich II. 1215-1250.
  • 5. Ausgang der Staufer. Zustände im Reiche.
  • E. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Dritte Periode. Deutsche Fürsten- und Ländergeschichte.
  • A. Geschichte des Reiches.
  • B. Deutsche Fürsten- und Ländergeschichte.
  • C. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Vierte Periode. Deutsche Reformationsgeschichte.
  • A. Reformation der Kirche.
  • B. Gegenreformation und dreißigjähriger Krieg. Zeit des Übergewichts der habsburgischen (österreichisch-spanischen) Monarchien in Europa.
  • C. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Fünfte Periode. Deutsche Nationalgeschichte.
  • A. Sinken der habsburgischen Monarchien. Emporwachsen Preußens. 1648-1740.
  • B. Zeitalter Friedrichs des Großen. 1740-1786.
  • C. Kampf gegen die französische Revolution und die Napoleonische Gewaltherrschaft. 1792-1815.
  • D. Deutschland bis zur Herstellung des Kaisertums. 1815-1871. Überblick.

Full text

104 Welfen und Staufer. Lothar von Sachsen. Konrab III. 88 149- lõl. 
Sache der Fürsten wie der Kirche gegen den Kaiser verfochten und schien 
deshalb dieser Partei trotz seines Alters — er hatte das 60. Jahr schon er- 
reicht — der geeignete Mann für die deutsche Krone. 
* 150. Am bestimmten Tage fanden sich bei Mainz aus den verschiedenen 
Stämmen unter ihren Fürsten an 60 000 Mann ein. Aber in der That 
wählten doch nur die Großen: aus ihnen bildete man einen Ausschuß von 
vierzig Wählern nach den vier Hauptstämmen, den Franken, Sachsen, Schwa- 
ben und Bayern. Als dies geschehen, leitete der Erzbischof Adalbert von 
Mainz unter stürmischem Verfahren und, wie es scheint, gegen den eigenen 
Willen des Betreffenden, die Wahl auf Lothar. Die großen Geistlichen 
bofften offenbar, daß der neue König die ihm durch das Wormser Konkordat 
ei der Wahl der Bischöfe verbürgten Rechte ausgeben würde. Aber that- 
sächlich hat Lothar in dieser Beziehung alle Rechte seiner Vorgänger während 
seiner ganzen Regierungszeit geübt. Freilich fragte er, wie die früheren 
während des Innvestiturstreites gewählten Gegenkönige, bei dem Papste um 
die Bestätigung seiner Wahl an. 
Zeigte er sich so der Kirche fügsam, so trat er um so fester wider seinen 
Gegner auf. Friedrich von Schwaben hatte sich der Wahl nur widerwillig 
gefügt; jetzt verlangte Lothar von ihm auch das Königsgut zurück, das er 
zugleich mit Heinrichs V. Erbe an sich gezogen. Friedrich glaubte sich mächtig 
genug zum Aufstand, Lothar ächtete ihn. Anfangs war letzterer im Kampfe 
nicht sehr glücklich, bis er einem der mächtigsten Großen, Heinrich dem 
Stolzen von Bayern, einem Nachkommen jenes Welf, dem Heinrich IV. 
Bayern gegeben hatte (§ 136), seine einzige Tochter Gertrud, die Erbin 
aller seiner Güter in Sachsen, vermählte und dessen Hilfe gewann. Durch 
diese Verbindung war der Einfluß des uralten welfischen Hauses (7 87) 
— wie die Staufer aus Schwaben entsprossen, außerdem aber auch in Bay- 
ern wie in Italien hochangesehen und reichbegütert — nun auch in Sachsen 
festbegründet, wo auf Heinrich ohnehin schon durch seine Mutter Wulfhild 
der größte Teil der billingischen Güter übergegangen war'). Auch das 
Herzogtum Sachsen zu seinem Herogtum Bayern bestimmte ihm später Lo- 
thar — ob er es ihm sterbend noch übergeben, ist zweifelhaft —, und stiftete 
so dem Welfen, dem er augenscheinlich den Thron baute, eine im Reiche bis- 
her unerhörte Macht. 
l 151. Im Jahre 1132 unternahm Lothar mit einem kleinen, fast nur 
aus Sachsen bestehenden Heere seinen ersten Römerzug auf Anmahnung des 
Papstes Innocenz II., den ein Gegenpapst unter Beistand des römischen 
Volkes und der Normannen vertrieben hatte. Lothar diente ihm mit aller 
Ehrfurcht und nahm von ihm die Mathildische Erbschaft (6 147) für sich — 
später auch für seinen Schwiegersohn Heinrich von Bayern — zu Lehen, wo- 
durch er nicht blos das Eigentumsrecht des Papstes auf diese Güter aner- 
kannte, sondern auch Anlaß gab, daß die Päpste bald versuchten, auch das 
Kaisertum überhaupt wie ihr Lehen zu betrachten. Bald nach seiner Rückkehr 
ordnete sich das Reich, indem znd die Staufer 1135, Friedrich zu Bam- 
berg, Konrad zu Mühlhausen, sich fügten. Der Kaiser gab ihnen die Erb- 
güter Heinrichs V. zu Lehen, nicht zu Eigentum. — Lothars Regierung in 
Deutschland war glänzender als die seiner beiden Vorgänger; die Fremden 
ehrten ihn, es herrschte Ordnung im Reich, und nur der Kirche gegenüber 
  
*) Der kleinere Teil kam durch Eilike, die Schwester Wulfhildens, an Otto den 
Reichen von Ballenstedt, den Vater Albrechts des Bären, Ahnherrn der Askanier.
	        

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