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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_3
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1903
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1917
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen auf das Jahr 1917.
Volume count:
101
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungsblatt Nr. 11.
Volume count:
11
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 43.) Ministerialverordnung über die Einführ von Walfischen, Robben, Tümmlern und Fleisch von diesen Tieren.
Volume count:
43
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Die Krönung Wilhelms I. -- Die Fortschrittspartei und ihr Widerstand gegen die Heeresreform
  • Das Ausscheiden der liberalen Minister und die Berufung Bismarcks. -- Die Regierung ohne Etatsgesetz.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

Verfassungskonflikt in Preußen. Die deutsche Frage. 577 
Verfassung zu halten, und er hat auch den König davon zu überzengen gewußt. 
Er wies darauf hin, daß die Verfassung eine Lücke habe, indem sie nicht sage, 
was geschehen solle, wenn das Etatsgesetz nicht zustande komme. Er lehnte es 
ab, diese Lücke durch eine Interpretation der Verfassung im Sinne des parla- 
mentarischen Systems zu beseitigen, und folgerte vielmehr aus der grund- 
legenden Regierungsgewalt der Krone das Recht, nach pflichtmäßigem Er- 
messen die Regierung fortzuführen auch ohne gesetzmäßiges Budget, bis eine 
Einigung erzielt sei. Damit begann ein langer, vierjähriger Verfassungskonflikt, 
bei dem es sich aber niemals um die Frage des Fortbestandes der Verfassung 
selbst gehandelt hat, sondern nur um die Alternative, ob der Krone oder der 
Mehrheit des Abgeordnetenhauses die führende Stelle im Staatsleben gebühre. 
Die Rechtsfrage konnte zweifelhaft erscheinen; tatsächlich aber war das, was die 
Regierung des Königs wollte, das Vernünftige und Heilsame; und die mitten 
in dem inneren Streit erfochtenen Siege des neugestalteten Heeres, vor allem 
die unerwartet glänzende Lösung der deutschen Frage im nationalen Sinne haben 
schließlich anch die große Mehrheit der Opposition von dem inneren Recht der 
Regierungspolitik überzengt und so zur befriedigenden Beilegung des Ver- 
fassungskonflikts geführt. 
Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens 
mit Österreich. 
Bismarck hatte schon bald nach seinem Eintritt in das Ministerium in der 
Budgetkommission des Abgeordnetenhauses sich dahin ansgesprochen, daß die 
großen Fragen der Zeit nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse, sondern 
durch Blut und Eisen entschieden würden. In einer Unterredung mit dem 
österreichischen Botschafter Grafen Karolyi erklärte er Ende 1862, daß Preußen die 
Haltung Osterreichs in der deutschen Frage als eine Unfreundlichkeit ansehe und 
daß Osterreich, wenn es diese Politik fortsetze, in einem künftigen Kriege Preußen 
auf der Seite seiner Gegner finden werde; erkenne dagegen Österreich Preußen 
als gleichberechtigte Macht an, so werde es an ihm stets einen treuen Bundes- 
genossen haben. Diese Außerungen wurden zugleich amtlich an allen deutschen 
Höfen verbreitet. Bismarcks Meinung und Absicht war, daß Österreich seinen 
Schwerpunkt nach Osten verlegen und Preußen in Deutschland freie Hand lassen 
sollte; die Gleichberechtigung war mehr im enropäischen als im deutschen Sinne 
gemeint. Für den Fall, daß die Beustschen Reformpläne durch einen Mehrheits- 
beschluß des Bundestags angenommen würden, drohte Bismarck, den preußischen 
Gesandten von Frankfurt abzuberufen; und diese entschiedene Haltung bewirkte, 
daß bei der Abstimmung am 22. Jannar 1863 das Reformprojekt, wenn auch 
nur mit geringer Mehrheit, abgelehnt wurde. Es wurden aber jetzt keineswegs 
alle Brücken zur Verständigung mit Österreich abgebrochen; vielmehr kam es 
Anfang August 1863 zu einer persönlichen Zusammenkunft zwischen König 
Wilhelm und dem Kaiser Franz Joseph in Gastein; und hier überraschte der 
österreichische Kaiser den preußischen König durch die Einladung zu einem 
FJürstenkongreß, der am 16. Angust in Frankfurt tagen und über eine neue 
Bundesverfassung beraten sollte. Dabei sollte der alte Beustsche Plan in etwas 
veränderter Gestalt zugrunde gelegt werden: ein Direktorium, jetzt von fünf Mit- 
gliedern, ein Parlament aus Delegierten der Einzelstaaten, dazu ein Bundes- 
Hinze, Hohenzollern. 37
	        

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