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Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen. Zweiter Band: Von der Mitte des sechzehnten bis zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen. Zweiter Band: Von der Mitte des sechzehnten bis zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. (2)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1885
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1885.
Shelfmark:
rgbl_1885
Volume count:
19
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1885
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 24.
Volume count:
24
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 1618.) Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und Spanien, betreffend einige Abänderungen des Tarifs A des deutsch-spanischen Handels- und Schiffahrtsvertrages vom 12. Juli 1883.
Volume count:
1618
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen.
  • Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen. Zweiter Band: Von der Mitte des sechzehnten bis zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. (2)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Übersicht.
  • Berichtigungen.
  • Drittes Buch. Geschichte des Kurstaats Sachsen von 1553 bis 1806.
  • Erste Abtheilung. Geschichte Kursachsens von dem Tode des Kurfürsten Moritz bis zu dem Johann Georgs I. 1553-1656.
  • Erstes Hauptstück. Sachsen unter Kurfürst August 1553-1586.
  • 1. Äußere Verhältnisse.
  • 2. Kirchliche Verhältnisse unter Kurfürst August.
  • 3. Weltliche innere Verhältnisse unter August.
  • Zweites Hauptstück. Kursachsen vor, in und nach dem 30jährigen Kriege 1586-1656.
  • Zweite Abtheilung. Geschichte Kursachsens und seiner Nebenländer unter Johann Georgs I. Nachkommen bis zur Erhebung Sachsens zum Königreiche. 1656-1806.

Full text

1678 
90 Henmebergische Erbschaft. 
abliefern ). In den Originalien der Expectanz= und Lehn- 
briefe nun, welche sich der Kurfürst, angeblich zur besseren 
Vertretung seiner Mündel, aushändigen ließ, fand er die Be- 
stätigung seines Argwohns. 
Er beschwerte sich sehr stark gegen den Kaiser über die ohne 
sein Vorwissen den Ernestinern ertheilte Expectanz; „einer der 
getreuesten Reichsfürsten“, schrieb er durch Craco an den Reichs- 
vicekanzler Dr. Weber, „sei dadurch vom Kaiser verkauft und 
verworfen worden; Apfel, Birnen und Hunde, nicht aber 
Fürstenthümer pflege man ohne der Fürsten Vorwissen zu ver- 
schenken"“. Zugleich aber ließ er dem gedrängten Kaiser an- 
deuten, daß die Grafschaft Henneberg das Aussöhnungsmittel 
werden könne. Wirklich ließ sich August am 25. Juni 1573 
die Anwartschaft auf fünf Zwölftel der henneberger Lande, zu 
denen er bei dem künftigen Anfalle auch noch das sechste Zwolftel 
von dem weimarischen Hause durch Kauf solle an sich bringen 
können, und außerdem auch die auf das Herzogthum Weimar 
vor den Nachkommen Friedrichs ertheilen. Um den häßlichen 
Handel zu bemänteln, wurde derselbe als Entschädigung für 
einige 100000 Gulden bezeichnet, welche er in der gothaischen 
Sache „pgutherzig vorgesetzt“ habe. So mißbrauchte also 
August seine vormundschaftliche Stellung, um sich auf Kosten 
seiner Mündel zu bereichern. Da er sich aber vor künf- 
tigen Vorwürfen derselben fürchten mochte, so wurde später, nach 
Maximilians Besuch in Dresden im Jahre 1575, der Ausdruck 
der Urkunde „auf derowegen von Sr. Liebden bei uns be- 
schehenen Anregen und Suchen“ in die Worte „aus kaiserlicher 
eigener Bewegung“ umgewandelt. Zu größerer Sicherheit 
sollen die beiden Expectanzbriefe für den Kurfürsten und seine 
Mündel auf den 9. Juli 1572 zurückdatirt worden sein. Mit 
gleicher Verletzung des Rechts erstreckte August die Vormund= 
schaft über Johann Wilhelms Söhne noch über des älteren 
Volljährigkeit, 1582, hinaus, so daß er nach dem Tode des 
letzten Hennebergers, Georg Ernst, 27. December 1583, 
in doppelter Eigenschaft, als Vormund und als selbst Bean- 
1) v. Hellfeld a. a. O. II, 1—110, wo auch sämmtliche Urkunden.
	        

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