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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Contents: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1920
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXXI. Jahrgang, 1920.
Volume count:
31
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1920
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 9-12
Volume count:
9-12
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Neue Literatur (III.)
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

Mai 11. 
Mai 12. 
454 1611 189—1%. 
können; darum wäre am bequemsten, wenn der Kaiser seine Residenz ın 
eine Reic hsstadt, etwa nach Regensburg, verlegte. Sobald er sich dazu eıt- 
schlossen und dahin begeben hat und damit wieder frei ist, könnte er einen 
Reichstag ausschreiben, allen Ständen seine Not klagen und dere 
Hilfe begebren; zugleich könnte über die Bestellung des kaiserlichen 
Regiments und wie des Kaisers Ehre zu erhalten sei, gehandelt 
werden. Freilich gehört dazu Zeit; aber ein Reichstag ist der beste 
Weg, da alle Stände schuldig sind, ihr Oberhaupt zu schützen und 
zu erhalten. Beim Kurfürstentag könnten dazu Vorbereitungen ge 
troffen, dem Kaiser der Konsens zur Ausschreibung erteilt, ihm auch 
eine Residenz vorgeschlagen und beraten werden, wie man den Kaiser 
mit Reputation aus Böhmen bringen könnte. Auch hoffen wir, weil 
der Kaiser sich gegen Kurbrandenburg wegen der „Offens“ zu allen 
kaiserlichen Gnaden bat vernehmen lassen, dass dieser sich gegen 
den Kaiser gleichfalls als Kurfürst bezeigen werde, wobei wir e8 an 
unserer Erinnerung nicht fehlen lassen wollen; es ist aber nötig, 
dass E. I. ihm den Kurverein notifizieren und noch vor dem Kur- 
fürstentag ihn darin aufnehmen. Datum Dressden den 1. mai 
a. 1611. — Praes. Aschaffenburg 18. maii 1611. 
Drs., 1. 9167, 1I.B. passauer Kriegsvolks, f. 419; Kpt. von Schönberg. — Ws 
Reichstagsakten, Bd. 103c, no. 134, Or.l 
190. Erzherzog Ferdinand an König Matthias. 
Aus besonderer Sorgfalt für die gemeine Wolfahrt und unser 
wahre katholische Religion habe ich E. L. öfter daran erinnert, bi 
der jetzigen prager Handlung und bevorstehenden Aonderung in der 
Krone Böhmen dahin zu sehen, dass unserer Religion kein Nachteil 
zugezogen wird. Ich zweifle nun zwar nicht, dass E..M.® und L. für 
! Kanzler Faust, dem obiges Schreiben zur Begutachtung überschidt 
worden war, schreibt ungefähr am 20. Mai an den Kurfürsten von Mainz: 
Kursachsens Motive sind sehr erheblich; denn im angedeuteten Falk 
wäre der Kaiser zu Pilsen ein Gefangener der Böhmen. Das schwierig 
wird aber sein, des Kaisers Schatz aus Böhmen zu bringen und dessa 
Herrschaften zu sichern oder um angemessenen Preis zu verkaufen 
Man soll den kurfürstlichen Räten zu Prag befehlen, dass sie, sobald dem 
Kaiser die ganze Administration und die Residenz genommen würde, zuerst 
ihn fragen sollen, wohin er am liebsten gienge; dann sollen sie sich 
beim König und bei den Ständen aufs äusserste anstrengen, dass jane Artikel 
wegen Unterhalt des Kaisers und Ausfolgung des kaiserlichen Gutes, fiber die 
der Kaiser schon vor der Krönung die Erklärung der Stände gefordert hatke, 
schleunigst richtig gemacht werden und dem Kaiser von dem seinigen nichts 
vorenthalten wird. Geschieht dies nicht vor der Krönung und bevor der Kaiser 
sich wegen des Abzugs erklärt hat, so wird man hernach gar nichts erhalten. 
Brömser soll dann schleunig darliber berichten, damit man auf dem Kurfürstentsg 
desto besser beschliessen kann. Es sollten wol alle Herrn von Oesterreich 
den Schimpf, der jedem einzelnen wie dem ganzen Reich aus der Behandlung 
des Kaisers erwächst, sich zu Herzen nehmen und eine solche Demütigung 
des Kaisers nicht gestatten; aber wo widerwärtige Affektionen einwaurzelt, 
hat die Vernunft keine Wirkung (Wmz., a. a. O., no. 135; Or. eigh.).
	        

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