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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1906
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1906.
Bandzählung:
40
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1906
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr 28.
Bandzählung:
28
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 3241.) Gesetz, betreffend die Feststellung des Reichshaushalts-Etats für das Rechnungsjahr 1906
Bandzählung:
3241
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Titelseite
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Renaissance und Reformation in ihrer Bedeutung für die Mark Brandenburg.
  • Wirtschaftlich-soziale Veränderungen: Geldwert, Gutswirtschaft.
  • Geist des Territorialstaates.
  • Landständische Verfassung, Steuer- und Schuldenverwaltung.
  • Das römische Recht.
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
    Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Volltext

108 Das Jahrhundert der Reformation. 
mehr den Städten als dem platten Lande zugute kam. Luthers Bibelübersetzung 
und sein Katechismus sind auch für das harte Kolonistengeschlecht des märkischen 
Landes die Grundlage der lange vernachlässigten Geistes- und Gemütsbildung 
geworden. Das Leben am Fürstenhofe wie auf den adligen Gutshöfen, in den 
städtischen Bürgerhäusern wie in den ländlichen Gemeinden erhielt einen halb 
geistlichen Anstrich, der von der überlieferten Rauheit und Derbheit der Sitten 
und von den naiven weltlichen Instinkten, die sich daneben kräftig geltend 
machten, manchmal recht seltsam absticht. Das protestantische Pfarrhaus gewann 
eine steigende Bedentung für das sittliche und geistige Leben in Stadt und Land; 
Bildung und Wissenschaft, aber auch Wirtschaft und Politik bauten sich auf dem 
selbstverständlichen Untergrund christlicher Gesittung und kirchlicher Ordnung 
auf. Geistliche und weltliche Gewalt verbanden sich dabei in dem Landesfürsten 
als der christlichen Obrigkeit zu einer natürlichen Gemeinschaft; die schon durch 
die päpstlichen Privilegien von 1447 vorbereitete Landeskirche trat mit der 
Reformation sichtbar in die Erscheinung und beförderte die Absonderung und 
den inneren Zusammenhalt des territorialen Staatsgebildes. Die landesherrliche 
Macht gewann einen beträchtlichen Zuwachs durch die Befugnis des evangelischen 
Kirchenregiments, die unter den fürstlichen Gewalten nach dem Sinne der Zeit 
die oberste und stärkste war und den ganzen Gliederbau der Landeskirche in 
Abhängigkeit von dem geistlich-weltlichen Oberhaupte brachte. Nicht gering war 
auch der greifbare Vorteil, den die Einziehung der geistlichen Güter für die Ein- 
künfte des Landesherrn mit sich brachte, wenn er auch nicht genügt hat, für die 
vermehrten öffentlichen Bedürfnisse und die damit verbundenen steigenden An- 
forderungen an die fürstlichen Finanzen, die dieses Jahrhundert stellte, aus- 
reichende Deckung zu schaffen. Es ist ein Zeichen der Zeit, daß die Mittel für 
Hofhalt und Landesregierung noch weniger als früher ausreichen wollen. Es 
sind nicht bloß die steigenden Bedürfnisse des Hofes, die zahlreichen und immer 
kostspieliger werdenden Reichstage, die Türkenhilfen und sonstige außerordentliche 
Anlässe, die die Ausgaben der landesherrlichen Regierung zu früher unerhörter 
Höhe anschwellen, es ist zugleich auch das Sinken des Geldwerts, die Erhöhung 
aller Preise, die schon infolge der steigenden Ausbeute der erzgebirgischen Silber- 
bergwerke, ganz besonders aber in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts infolge der 
massenhaften Einfuhr von Edelmetall aus den spanischen Kolonien von Mexiko 
und Peru als eine allgemeine enropäische Erscheinung auch in Deutschland und 
der Mark Brandenburg ihre Wirkungen äußert. 
Überhaupt verschoben sich schon vom Beginn dieses Zeitraumes an die 
wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen des öfsentlichen Lebens durch überaus 
bedeutsame Veränderungen. Die Epoche der kriegerisch-seudalen Verfassung ging 
zu Ende; das herkömmliche Fehdewesen, das den letzten Jahrhunderten des Mittel- 
alters in allen deutschen Landen ihr eigenartiges Gepräge gegeben, hatte seit 
dem ewigen Landfrieden von 1495 jede rechtliche Grundlage verloren, und 
wie der Reichsgewalt, so lag auch den Landesfürsten in ihrem Machtbereich die 
schwere Aufgabe ob, das erste Erfordernis eines geordneten Staatslebens, die 
Sicherheit von Person und Eigentum, gegen Gewalttat und räuberischen Zugriff 
nachdrücklich zu gewährleisten und die Autorität der Gerichte und der Obrigkeit 
überhaupt zu wirksamer Geltung zu bringen gegenüber den noch immer nicht 
ausgerotteten Gewohnheiten der Selbsthilfe und einer Entartung des verschollenen
	        
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