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Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1908
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1908.
Volume count:
42
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1908
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr 62.
Volume count:
62
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 3551.) Übereinkommen zwischen dem Deutschen Reiche und Österreich, betreffend den gegenseitigen gewerblichen Rechtsschutz.
Volume count:
3551
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Heerwesen von v. Boguslawski.
  • Das Werden und Wachsen unserer Flotte von Georg Wislicenus.
  • Das deutsche Rote Kreuz von Victor v. Strantz.
  • Das deutsche Kriegervereinswesen von v. Boguslawski.
  • Bild: "Der Reichskriegshafen und die kaiserliche Werft in Kiel."
  • Persönlichkeiten des Wehrstandes.
  • "Navigare neccesse est“ Aquarell von Hans Bohrdt.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

Das 8 
deutsche Ä 
Heerwesen 
von 
lawski. 
  
  
Deutschlands Wehrstand. 
  
[ie französische Revolution hatte die Volkskraft für den Kriegsgebrauch entfesselt. Sie irat damit in Gegensalz zu dem 
System der Soldheere und beschränkter Aushebung der Landeskinder, wie letztere z. B. in Preussen bestand. Indem 
Napoleon die neu auftretenden Kräfte zusammenfasste, entstand das Kriegssysiem, den Gegner durd rasche und entscheidende 
Schläge zu treifen, nicht das strategische Manöver, sondern die Schlacht als hauptmomeni der gesamten Kriegshandlung zu 
betrachten, ohne auf ersteres zu verzichten; die Bilfsquellen des Landes gehörig durch Requisition auszunuizen; die Linear 
faktik des 18. Jahrhunderts durch den Stoss der Kolonnen und die zersireufe Yechlart zu ersetzen. Die Einteilung der 
mobilen Armee in Korps und Divisionen gab den Umnterführern zum Beil des Ganzen eine gewisse Selbsiändigkeit, welche 
sih in den eng zusammenbängenden Schlachtlimien des 18. Jahrhunderts nicht in demselben.Masse hatte entialten können. 
In seinen Grundzügen besteht dies System noch heute, aber die ungeheuren technischen Veränderungen haben bedeutende 
Modifikationen im Laufe des scheidenden Jahrhunderts herbeigeführt. Wir wollen sie in hauptsächlicher Anlehnung an die 
Entwickelung Preussens und Deutschlands mit einigen Strichen zu zeichnen versuchen. 
Schon die Regierung der ersten Republik liess, nach Abwehr der Invasionsgefahr, das Prinzip der allgemeinen Wehrpflicht 
wieder insofern fallen, als die Stellvertretung gestattet wurde. Aehnlich handelten die übrigen grossen europäischen Kontinental- 
mächte nach dem Sturz Napoleons I, während England hei dem Werbesystem verharrte. Mur Preussen, dessen heer durd; 
die vorzugsweise von Scharnhorst geleitelen Reformen zu neuem Leben erwacht war, enischied sich dafür, die allgemeine 
Wehrpflicht endgültig einzuführen und zw gleicher Zeit neben dem stehenden heer die Landwehr, welche sich ın den Freiheils- 
kriegen bewährt hatte, beizubehalten, allerdings in anderer Verfassung wie in jener Zeit. Denn während die Landwehr jener 
Kriege aus allen den Männern im Alter von siebenzehn bis vierzig Jahren bestand, welche im stehenden Heer nicht gedient 
hatten, setzte sich die nach den Freiheitskriegen errichtete — wie auch die jetzige — aus den älleren Jahrgängen der 
entlassenen Soldaten zusammen. Die Kriegsreserve, später nur Reserve genannt, diente zur unmittelbaren Verstärkung 
des stehenden Heeres. Dem System der allgemeinen Wehrpflicht mit seinen späleren organisatorischen Verbesserungen verdankt 
Preussen, und 1870/71 ganz Deutschland, arösstenteils die enormen kriegerischen Erfolge, welche zur Errichtung des neuen 
Deutschen Reiches führten. Während die französische Armee in Algier, die russische in Asien und der Türkei, die enalische 
  
  
  
  
  
nicht beschieden, jedoch gaben die Mobilmahung von 1830 und die kurzen Kriegsepisoden von 1848/49, endlich die Mobil. 
machungen von 1850 und 1859 Gelegenheit, die Mängel der preussischen Organisation zu erkennen. Diese bestanden in 
der nicht genügenden Anzahl der Kadres, um alle Wehrpflichtigen aufzunehmen, in einer zu lockeren Organisation der 
Landwehr und zu hohem Lebensalier der Wehrmänner. Als nun Napoleon Ill, durch eine neue grosse Kriegsepsche (Krimkrieg, 
Italienischer Krieg von 1859) die Welt mit Erstaunen und Unruhe erlüllte, wurden diese Mängel der preussischen Organisation 
durch die arosse Reform von 1860, trotz des unsachlichen Widersirebens einer Majorität des Abgeordneienbauses, beseitigt. 
Diese Reorganisation vermehrte die Kadres, ermöglichte dadurch eine grössere Aushebung und gab der Landwehr eine 
richlige Stellung im Heeresorganismus, nämlich die, hauptsächlich in zweiter Linie verwendet zu werden. Huch; wurde 
damals die @esamtdienstzeit von 19 auf 12 Jahre verringert. In dieser Verfassung fochten wir die Kriege von 1804, 66 
und 70/71 durch, und das erstaunte Europa beeilte sich nunmehr, eine der unsrigen ähnliche Draanisalion anzunehmen. 
Zu dieser gehörte auch die Einteilung der Armee in Armeekorps und deren Umntereinheilen schon im Frieden, sowie 
die Abgrenzung von Cerritorialbezirken mit militärischen Kommandos (Landwehrbataillonsbezirke) zur Kontrolle und 
Stasiswesen 14
	        

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