Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Von Potsdam nach Doorn.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Von Potsdam nach Doorn.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1913
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1913.
Volume count:
47
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 30.
Volume count:
30
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4217.) Gesetz, betreffend die Gewährung von Beihilfen an Kriegsteilnehmer.
Volume count:
4217
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Title page
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Introduction
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • Prinz Wilhelm.
  • Der Weg zum Konflikt.
  • Bismarcks Entlassung.
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • 5. Abwärts !
  • Verlagswerbung.

Full text

allein bekämpfte, als wir jetzt gegen uns haben; und der seine zehn Jahre 
militärischer Ausbildung nicht umsonst hart gearbeitet hat.“ 
Nicht lange vorher hatte der Prinz ein Schreiben an Bismarck geschickt, 
in dem er sich über seine Stellung den übrigen deutschen Fürsten gegenüber 
äußerte, wenn bald oder überraschend sein Großvater und sein Vater ge- 
storben sein würden. Er entwickelte für diesen Fall folgende Gedanken: an 
Alter stehe er hinter beinahe allen lebenden deutschen Bundesfürsten 
weit zurück. Menschlich sei ihnen nicht übelzunehmen, ‚‚wenn es ihnen 
zum Teil sauer ankommt, unter den neuen, so jungen Herrn zu treten. Daher 
muß die von Gottes Gnaden herstammende Erbfolge als ein selbständiges 
Fait accompli den Fürsten gegenüber betont werden, und zwar so, daß sie 
keine Zeit haben, viel darüber zu grübeln.“ 
Deshalb wolle er, der Prinz, daß ‚‚die beifolgende Proklamation an jeder 
Gesandtschaft versiegelt deponiert und im Falle meines Regierungsantritts 
sogleich durch die Gesandten den betreffenden Fürsten übergeben werde“. 
Er habe sich planmäßig seit längerer Zeit um Herausbildung eines 
freundschaftlichen Verhältnisses mit den Bundesfürsten bemüht. ‚Das 
werden Ew. Durchlaucht in dem Passus erkennen, wo von der Unterstüt- 
zung durch Rat und Tat die Rede ist, d. h., die alten Onkels sollen den lieben 
jungen Neffen nicht Knüppel zwischen die Beine stecken.‘ Er habe öfter mit 
seinem Vater darüber gesprochen, und sie seien sehr verschiedener Ansicht 
darüber. Dieser meine, er habe nur zu kommandieren, und die Fürsten hätten 
zu parieren, während ich die Ansicht vertrat, man müsse die Fürsten nicht 
als einen Haufen Vasallen, sondern mehr als eine Art von Kollegen ansehen, 
deren Wort und Wunsch man ruhig anhören müsse ; ob man sie erfülle, das 
sei etwas anderes! ‚Mir wird es leicht werden, per Neffe und Onkel mit diesen 
Herren sie durch kleine Gefälligkeiten zu gewinnen und durch etwaige Höf- 
lichkeitsbesuche sie zu kirren (!). Habe ich sie erst von meinem Wesen und 
Art überzeugt und mir in die Hand gespielt — nun, dann parieren sie mir um 
so lieber. Denn pariert muß werden! Aber besser, es geschieht aus Über- 
zeugung und Vertrauen, als gezwungen!“ 
Bismarck beantwortete die beiden Schreiben des Prinzen in einemeinzigen 
umfangreichen ; zuerst den Brief wegen der deutschen Bundesfürsten. Er bat 
den Prinzen Wilhelm dringend, die Verschickung jenes Schreibens zu unter- 
lassen und das vorhandene Exemplar zu verbrennen. ‚Wenn ein Entwurf 
der Art vorzeitig bekannt würde, so würden nicht nur Seine Majestät der 
Kaiser und seine Kgl. Hoheit der Kronprinz peinlich davon berührt sein ; das 
Geheimnis ist aber heutzutage stets unsicher. Wenn aber über zwanzig Ab- 
schriften gefertigt und bei sieben Gesandtschaften deponiert wurden, so ver- 
vielfältigen sich die Möglichkeiten böser Zufälle und unvorsichtiger Men- 
170
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.